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Warum O2
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Gelöst

Widerruf wird einfach ignoriert nach mehrfachen Betrugsversuchen.

  • August 20, 2016
  • 3 Antworten
  • 356 Aufrufe

Karotte
Besucher:in
Hallo,

mir ist klar, dass das hier niemand lesen wird, der auch nur annähernd irgendwas für mich tun kann, und dennoch muss ich langsam meinen Frust loswerden, nachdem man weder den Livechat in den letzten 3-4 Wochen jemals erreichen konnte (jedenfalls nie dann, wenn ich es versucht habe, ca. stündlich von 9-18 Uhr von der Arbeit aus) noch die Hotline irgendwie erreichbar ist, und man mir im o2 Shop sagte, dass der Shop ja eigentlich gar nicht wirklich dazugehört und nichts mit Kundenservice am Hut hat. Grandios, wirklich.

Im Mai 2016 schrieb ich an o2 einen Brief, da ich zu Ende August in die USA auswandere. Ich frug nach einem eventuell günstigeren Tarif mit Auslandsoption, damit man mich unter der deutschen Mobilfunknummer weiter erreichen kann. Als Antwort bekam ich einen Vordruck, Kündigung aus Kulanz, weil ich ja wegziehe. Auf meine Frage nach eventuellen Tarifen wurde nicht mal annähernd eingegangen. Gut, dachte ich mir, schaust du dir mal Tarife anderer Anbieter an, wenn die dich nur loswerden wollen bei o2, und schickst dann ggf. das Schreiben ab.

Ich habe das Schreiben bis heute nicht ausgefüllt ⚠️, und trotzdem kam vier Wochen später die "Bestätigung meiner Kündigung zum Oktober 2017". Aha, dachte ich mir, fragst du doch mal nach. Zu dieser Zeit war wenigstens dieser Live-Chat noch zu erreichen, so dass mir ein Callcenter-Angestellter (die sind ja mittlerweile auch outgesourced, nicht?) die Auskunft gab, dass da "irgendwer eine Kündigung eingetragen hat", obwohl tatsächlich keine vorliegt. Aus Datenschutzgründen darf er mir den Namen des Mitarbeiters, der die KÜ eingetragen hatte, aber nicht nennen.
Er wollte sie auch direkt wieder rausnehmen. Ich lächelte und bat ihn darum, sie nicht rauszunehmen. Wenn man so erpicht darauf ist, mich loszuwerden, muss ich der Firma mein Geld nicht noch weiter in den Rachen werfen.

Ein paar Wochen später versuchte ich mein Glück noch einmal und informierte mich über den Live-Chat über eventuell günstigere Tarifoptionen, da darauf ja bis jetzt - Verzeihung - Stuhl abgesondert wurde. Nachdem mich die erste, zickige und offenbar von ihrem Job sehr genervte Dame an jemanden halbwegs Vernünftiges aus dem Kundenservice weiterleitete, hatte ich auch die Info, was es für Optionen gäbe und was ein Wechsel kosten würde. 99 Euro, um auf einen Prepaid-Tarif zu wechseln, den ich dann nutzen könnte, wann immer ich in Deutschland bin. Gut, sagte ich, bedankte mich und teilte mit, dass ich es mir überlegen würde.

Wieder zwei Wochen später, es war Anfang Juli mittlerweile, schrieb ich einen Brief an o2, da ich mittlerweile über absolut keinen Kanal mehr zum Kundenservice durchkam, was ja im Moment irgendwie Standard zu sein scheint. In diesem Brief erklärte ich, dass es für mich ein Ärgernis sei, dass einfach Willenserklärungen eingetragen werden, die ich so nie abgegeben habe (Kündigung bspw.), und frug nach, ob es möglich sei, mir den Wechsel auf den Prepaid-Tarif auf Grund dieser Ärgernisse aus Kulanz kostenlos anzubieten. Ich bin immerhin schon... uff, ich weiß nicht wie viele X Jahre Kunde bei o2, da wäre es vielleicht mal drin, aus Kundenerhaltungsgründen so einen Wechsel kostenlos zu vollführen.

Es gab lange keine Reaktion auf meinen Brief. Eigentlich gab es nie eine Reaktion, bis ich eines Tages eine Mail im Postfach hatte, dass zu heute mein Tarif auf den von mir bestellten Tarif gewechselt wird, die einmaligen Gebühren von 200 Euro werden demnächst von meinem Konto abgebucht.
Ich bin nicht ganz dumm, was Vertragsrecht angeht. In dem von mir geschriebenen Brief stand mit keinem Wort, dass ich mit Wechsel gegen Entgelt einverstanden sei oder selbigen durchführen möchte. Also war das mal wieder eine Willenserklärung, die mir angedichtet wurde, und die mich jetzt auch noch 200 Euro kosten soll.

Das ist der Punkt, an dem ich die Schnauze tatsächlich komplett gestrichen voll habe, um es mal mit unschöneren Worten auszudrücken. Die Lastschrift über knapp 300 Euro für den "Vertragswechsel" habe ich manuell zurückgehen lassen, mittlerweile kriege ich von o2 Drohbriefe und mein Handy ist auch schon gesperrt. Immerhin mit SOWAS sind sie schnell, wenn sie schon nichts anderes hinbekommen.



Ich war im o2-Laden, in der Hoffnung, dass man mir dort weiterhelfen könne... Fehlanzeige. Die O2-Läden haben nach Information der Mitarbeiter dort gar nix mit dem Kundenservice oder sonstwas zu tun. Sie sind nur für Neuverträge da. Immerhin war die Dame im o2-Laden so nett und hat mir direkt einen Widerruf (7 Tage nach Erhalt der Info des Vertragswechsels, also deutlich im 14-Tage-Rahmen) formuliert und durchgefaxt an den Kundenservice. Natürlich wird dieser Widerruf bis heute ignoriert, was auch sonst?




Da es für mich keine Möglichkeit gibt, den o2 Kundenservice zu kontaktieren (Chat geht nicht, Hotline hat 2+ Stunden Wartezeit und dann wird man aus der Leitung geworfen und NOCH einen Brief schreibe ich nicht, am Ende kriege ich 10 neue Verträge, weil ich "die ja bestellt habe", außerdem gab's auf die Briefe eh nie Antwort) und ich keinerlei Lust mehr habe, mich damit herumzuschlagen, werde ich die Sache am Montag an einen Anwalt geben, denn der kostet auch nicht mehr als das, was o2 mir unrechtmäßig vom Konto abbucht.



Ich hätte nicht gedacht, dass eine eigentlich große Firma wie diese solch eine Masche nötig hätte. Oder, falls es gar kein bewusster Betrugsversuch ist, so unglaublich unfähige Mitarbeiter beschäftigt, die aus jedem Scheiß eine absolut nicht vorhandene Willenserklärung lesen und direkt durchführen. Einfach nur wow.



Eine ziemlich enttäuschte und sich sehr veräppelt vorkommende Kundin.



Lösung von Anonymous

Da Du die Sache offenbar einem Anwalt übergeben hast, wirst Du hier sicherlich keine Stellungnahme von o2 erhalten. Die Angelegenheit ist in solchen Fällen in einer speziellen Abteilung bei o2, so dass die o2_Moderatoren/innen hier sicher keine Stellungnahme abgeben oder irgend etwas regeln können und dürfen.

3 Antworten

o2_Markus
  • Team
  • August 20, 2016
Hallo @Karotte,

herzlich Willkommen in der Community.



Schau dich in Ruhe um. Wenn du Hilfe benötigst, stehen dir unsere Experten mit Rat und Tat zur Seite.

Dieses Forum ist zum Erfahrungsaustausch unter Kunden gedacht. Auch die Experten sind o2-Kunden, die aktiv in der Community tätig sind und sehr viel Erfahrung rund ums Thema Mobilfunk mitbringen.



Du kannst hier aber auch diskutieren und positive und natürlich auch negative Kritik loswerden. Achte dabei bitte stets auf einen gepflegten Umgangston. Beleidigungen sind unerwünscht und führen mitunter zu einer Sperre.

Nähere dazu findest du hier: https:///community/community-aktuelles-hilfe/community-aktuelles/blog/2015/03/31/nutzungsbedingungen



Das Forum ist in Themenbereiche aufgeteilt, so dass du schnell die richtigen Antworten zu deiner Frage finden kannst. Mitunter kann es passieren, dass deine Frage von einem Experten in den richtigen Unterbereich verschoben wird.

Wenn du mehr über die Community erfahren möchtest, hier findest du einen Leitfaden: https:///community/community-aktuelles-hilfe/neu-in-der-community



Wusstest du schon, dass du die meisten Dinge auch bequem bei mein o2 erledigen kannst?



In Kürze wird sich ein Experte oder ein o2-Moderator um dein Anliegen kümmern.



Beste Grüße

Markus


Karotte
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • September 4, 2016
Erstaunlich, wie unheimlich viel Reaktion selbst HIER seitens o2 erfolgt, wo es jeder lesen kann.

Meine Güte, was für ein Armutszeugnis. Aber vielleicht ist man nur sauer wegen des Anwaltsbriefes, plötzlich ging die Akzeptanz des Widerrufes nämlich von jetzt auf gleich, an einem Tag.

Ändert nichts daran, dass mein Anschluss noch immer gesperrt ist, weil man wohl trotzdem meine knapp 300 Euro  für den Anschlusswechsel haben möchte, unrechtmäßigerweise.


  • Lösung
  • September 4, 2016
Da Du die Sache offenbar einem Anwalt übergeben hast, wirst Du hier sicherlich keine Stellungnahme von o2 erhalten. Die Angelegenheit ist in solchen Fällen in einer speziellen Abteilung bei o2, so dass die o2_Moderatoren/innen hier sicher keine Stellungnahme abgeben oder irgend etwas regeln können und dürfen.