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Rufnummernmitnahme zu Congstar -> 25 Euro?!?

  • June 8, 2011
  • 6 Antworten
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anikaro
Besucher:in
Habe eben beim Durchsehen meiner letzten Online Rechnung gesehen, dass die Rufnummernmitnahme zu Congstar 25 Euro gekostet hat. Wäre ja sehr nett gewesen, wenn mich vorher mal jemand drauf hingewiesen hätte. Wo hätte ich das denn nachlesen können? Finde ich absolut unangebracht, da ich nicht freiwillig gekündigt habe, sondern ich an meiner neuen Adresse keinen Empfang bei O2 hatte.

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6 Antworten

stefanniehaus
Legende
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Den Preis findest du in der Preisliste.

 

http://www.o2online.de/nw/assets/blobs/tarife/preisliste-tarife-mobilfunk-postpaid.pdf

Inzwischen sind sogar 29,95€; vorher standen in der Preisliste die 25€.

 

Und JEDER Mobilfunkanbieter (ohne Ausnahme) berechnet eine ausgehende Portierung.


funky2meters
Besucher:in
  • Besucher:in
  • June 8, 2011
Diese Prozesse kosten eigentlich kaum noch etwas. Es werden den Providern jedoch bis zu max. 40,- € zugestanden. Vor einigen Jahren lag der Preis für die Rufnummernmitnahme noch im Ermessen des Providers. Nachdem der Gesetzgeber entschied, dass die Telefonnummer eines Menschen eine zunehmend wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Interaktion spielt, verlas er das Recht auf seine Telefonnummer.

Halsabschneider wie V....... war es jetzt nicht mehr so ohne weiteres möglich diese einzubehalten oder hohe Auslösesummen zu fordern. Aber sie mußten es dem Kunden ja auch nicht leicht machen. So fordert V..... Kunden auf, Prepaid-Guthaben zu erwerben um die Nummer über eine Prepaidkarte frei zu kaufen. Dabei mußte zuvor ein Antrag ausgefüllt werden, den es irgendwo versteckt auf der Seite gab, wenn die Seite erreichbar war. Viele Kunden gaben entnervt auf und V...... behielt viele der klassischen 017X-Nummern, mit denen wiederum gutes Geld verdient werden konnte.

Aber die Provider können uns schon leid tun. Konzerne wie Google, Facebook und Apple stellen immer mehr Services online zur Verfügung und werben mit schnellen Downloads und grenzenloser Freiheit, immer und überall, die sie gnadenlos einfordern - und schieben die Netzausbau den Providern zu, die nur Bandbreite bereitstellen und Hochgeschwindigkeitsnetze bauen sollen, selbst aber nichts verdienen dürfen/können, da der Gigabitpreis am Markt aufgrund zuvieler kleiner Anbieter, bescheiden formuliert im Ar.... sind. Man solle sich nicht beschweren, da ohne sie, kein Zusatzgeschäft mit Datenflatrates zu machen sei. Ganz im Gegenteil - argumentieren die Provider - denn erst mit den Zugängen und schnellen Leitungen würden Services wie Youtube-HD-Videos auch von unterwegs abgefragt werden können. Ferner sollten sich Apple, Google und Co. gefälligst an den gewaltigen Netzausbaukosten beteiligen, da sie ja auch über 70 % des Traffics verursachen. Zudem droht ein Kollaps der Mobilfunknetze ca. 2013, da zuviele Datenverbindungen aufgebaut werden - Ein Dilemma.

Fest steht nur eins. Die Provider haben sich über Jahrzehnte eine goldene Nase verdient und werden jetzt gezwungen ihre Netze auszubauen. Eine Finanzierungshilfe sind diese kleinen "teuren" Gesten: 19 € für eine Rückbuchung, 25 € für die Rufnummernmitnahme oder 50 € Einrichtugsgebühr - die mir als Kunden das Gefühl geben, das man sich, habe ich ersteinmal unterschrieben, einen Scheiß für mich interessiert!


stefanniehaus
Legende
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funky2meters schrieb:
Es werden den Providern jedoch bis zu max. 40,- € zugestanden. Vor einigen Jahren lag der Preis für die Rufnummernmitnahme noch im Ermessen des Providers. Nachdem der Gesetzgeber entschied, dass die Telefonnummer eines Menschen eine zunehmend wichtige Rolle in der gesellschaftlichen Interaktion spielt, verlas er das Recht auf seine Telefonnummer.

Nicht so ganz richtig.

Seit November 2002 kann portiert werden.

Seit November 2004 gibt es eine Obergrenze für das Portierungsentgelt, die seitdem nicht mehr geändert wurde.

Kein Anbieter darf mehr als 30,72€ netto verlangen.

 

Damit bezahlt man dann den Portierungsprozess und die Rufnummer, die der Anbieter (soweit die Nummer ursprünglich zum eigenen Netz gehört), auch selbst mal bezahlt hat.


FabianRe
Besucher:in
  • Besucher:in
  • October 28, 2013
HI Stefaniehaus!

 

danke für deine Erklärung.

 

Ich habe damals mit meiner Telekom Nummer zu o2 gewechselt, und nun vor 2 monaten zurück zur Telekom und bekam nun trotzdem die 30 Euro in Rechnung gestellt. Ist das erlaubt? Die nummer war ja schliesslich damals von der Telekom

 

herzlichen Dank!


stefanniehaus
Legende
Forum|alt.badge.img+29
Portierung ist portierung.

Die Herkunft der Nummer spielt keine Rolle mehr.


FabianRe
Besucher:in
  • Besucher:in
  • October 28, 2013
alles klar, danke sehr!