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O2 nutzt Formfehler in Kündigung zur Vertragsverlängerung durch Verzögerung der Antwort

  • May 15, 2017
  • 6 Antworten
  • 296 Aufrufe

MoRudolph
Besucher:in
Ich habe in meiner Kündigung einen Formfehler gemacht und den Namen meines Mannes verwendet anstatt meines Namens. O2 hat die Antwort auf den Formfehler verzögert(3 Wochen), bis die Kündigungsfrist überschritten war. Begründung war zu viel Arbeit. Jetzt soll ich ein weiteres Jahr den Vertrag behalten. Gibt es ähnliche Fälle? Ich werde auf jeden Fall die ARAG-Rechtschutz Hotline befragen, ob das seine Richtigkeit hat.

6 Antworten

  • May 15, 2017
Grundsätzlich hat o2 Recht. Rechtswirksam kann natürlich nur der Vertragsinhaber kündigen. Etwas Anderes wird Dir Deine RRV sicherlich auch nicht sagen.

Um einen "Formfehler" im klassischen Sinn handelt es sich dabei nicht. Es ist eher elementar und eine Selbstverständlichkeit, dass nur der Vertragsinhaber kündigen kann. 😉

Möglicherweise kommt Dir o2 aus Kulanz entgegen. Warte am besten hier auf eine/n o2_Moderator/in, die/der das prüft und ggfs. Stellung nimmt.


stefanniehaus
Legende
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Das ist natürlich nicht schön abgelaufen.

Grundsätzlich gilt aber natürlich, dass eine Kündigung fristgerecht und formgerecht eingehen muss. Das ist in diesem Fall wohl nicht der Fall gewesen.

Im übrigen braucht ein Kündigungsempfänger nicht auf eine Kündigung zu antworten. Entweder ist sie eben gültig oder nicht. Der entsprechende Nachweis hat der Kündigende zu liefern.


MoRudolph
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • May 18, 2017
O2 hat die ganze Zeit immer mich angeschrieben, auch die rechnungen waren an mich adressiert, deshalb habe ich nicht daran gedacht, das meine Frau persönlich kündigen muss. Hier ein Beispiel:

Guten Tag Herr Rudolph,

Ihre aktuelle Rechnung liegt ab sofort in Ihrem persönlichen Servicebereich Mein o2 für Sie bereit.



Ich habe in der Kündigung um Bestätigung gebeten und bin darüber sauer, dass die Nichtbestättigung erst nach dem letztmöglichen Kündigungstermin bei mir ankam, so dass ich keine Möglichkeit mehr hatte die Kündigung fristgemäss zu wiederholen. O2  hat 3 Wochen gebraucht, um die Antwort zu senden.


  • May 18, 2017
MoRudolph schrieb:




Ich habe in der Kündigung um Bestätigung gebeten und bin darüber sauer, dass die Nichtbestättigung erst nach dem letztmöglichen Kündigungstermin bei mir ankam, so dass ich keine Möglichkeit mehr hatte die Kündigung fristgemäss zu wiederholen. O2  hat 3 Wochen gebraucht, um die Antwort zu senden.



... und wäre dazu noch nicht einmal verpflichtet gewesen. Wie weiter oben glaube ich schon mal geschrieben wurde, ist der Kündigende für den frist- und formgerechten Zugang der Kündigung verantwortlich; eine (Nicht-)Kündigungsbestätigung ist nicht obligat.

Sauer solltest Du auf Dich selbst sein, denn Du hast das verpennt. Aber es ist ja viel einfacher (vielleicht auch gesünder), auf jemand Anderen sauer zu sein.

Du kannst aber immer noch auf Kulanz hoffen, wie ich bereits in einem meiner vorigen Beiträge schrieb. Dazu wäre es sicherlich nicht falsch, höflich und freundlich zu bleiben. 😉


Denner
Legende
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  • Legende
  • May 18, 2017
3 Wochen war doch schnell, schau mal hier durch das Forum mit dem Suchbegriff Kündigungsbestätigung.

normal sind 8 Wochen bis eine Bestätigung kommt.


MoRudolph
Besucher:in
  • Autor
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  • May 20, 2017
Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich einen Fehler gemacht habe. Ich hätte den Fehler korrigieren können, wenn die Antwort von O2 rechtzeitig gekommen wäre. Ich war nicht unhöglich, in meinem zweiten Brief zur Kündigung habe ich den Fehler eingestanden und darum gebeten, die Kündigung zu akzeptieren. Ich habe keinerlei Antwort mit Bezug auf meinen Text bekommen, sondern nur ein Standardmail mit der Kündigungszusage ein Jahr später. Also bleibt mir nur noch auf Kulanz zu hoffen. Vielen Dank für eure Unterstützung.