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Warum O2
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Gelöst

nicht autorisierte telefonische Vertragsverlängerung

  • March 7, 2016
  • 4 Antworten
  • 304 Aufrufe

Huberta
Besucher:in
Werte O2 Mitarbeiter,

nachdem ich heute den am 21.06. 2016 auslaufenden Mobifunkvertrag meiner Frau kündigen wollte, erlebte ich eine unangenehme Überraschung.

Laut Callcenter sei der Vertrag um 24 Monate verlängert worden, auf telefonische Anfrage seitens eines O2 Mitarbeters am 16.02. 18.30 Uhr.

Nach Rücksprache mit meiner Frau ergibt sich folgendes Bild:

1. Tatsächlich wurde meine Frau am 16.02. von einer O2 Mtarbeiterin angerufen, In diesem Verkaufsgespräch wurde ihr ein anderer Tarif mit einem erhöhten Datenvolumen angeboten. Meine Frau hat dies abgelehnt, Zitat, "Ich möchte, dass alles so bleibt wie es ist". Von einer vorzeitigen Vetragsverlängerung  war in dem Gespräch nie die Rede.

2. Vor Gesprächsbeginn wurde seitens der O2 Mitarbeiterin weder das 4-stellige Telefonpasswort (das kenne nur ich), noch die KundenNr. abgefragt.

3. Laut Callcenter läßt sich die zuständige Mitarbeiterin, die das Gespräch geführt hat, nicht ermitteln, das sei " technisch unmöglich".

4. Tatsächlich hat meine Frau am 17.02. eine email mit dem  sehr aussagekräftigen Titel "Schön, dass Sie uns treu bleiben" erhalten. Diese email hat meine Frau ignoriert, da sie nicht davon ausgegangen ist, dass es sich um die Bestätigung der angeblichen Vertragsverlängerung handelt.

Angesichts der Tatsachen erwarte ich von O2 eine zeitnahe Lösung des Problems, konkret die Rücknahme der Vertragsverlängerung, um das "Mißverständnis" zügig aus der Welt zu schaffen.

Die letzten 3 Ziffern der MobilfunkNr. sind ...484

Herzlichen Dank.

Hubertus

Lösung von o2_Jessica

Hallo @Huberta,

letztendlich ist für uns hier ersichtlich, dass das VVL-Angebot gemacht wurde, und der Wunsch, dass alles so bleiben soll, wie es ist, wurde in der Hinsicht auch so beibehalten.

Bei telefonischer Vereinbarung oder online Bedarf es keiner rechtswirksamen Unterschrift.

Es kann hier natürlich immer etwas falsch verstanden werden, allerdings gibt es dafür extra das Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wir können natürlich schauen ob wir stattdessen da noch ein passendes Angebot für Dich finden (für die neue Laufzeit jetzt). Diesbezüglich habe ich Dir eine private Nachricht geschickt.

Lieben Gruß,

Jessica

4 Antworten

bielo
Legende
  • March 7, 2016
Das wirst du leider über das Forum kaum lösen können. Du solltest schriftlich an o2 herantreten und eine Vertragsanzweiflung machen.

Sehr schade, dass ihr die E-Mail einfach so ignoriert hat. So wird die Beweisführung und der Aufwand deutlich schwerer.


Huberta
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • March 7, 2016
Danke für die Antwort, es wird wohl auf ausführlicheren Schriftverkehr mit der Zentrale rauslaufen...

Ich bin zwar kein Jurist, aber eine irgendeine Form von Beweisführung dürfte für beide beide Seiten unmöglich sein, da letztendlich Aussage gegen Aussage steht. Nach meinem  Rechtsempfinden müsste O2 nachweisen, dasss tatsächlich eine Zustimmung zur Vertragsverlängerung vorlag, irgendeine nichtgelesene  email kann eigentlich nicht automatisch zur Beweislastumkehr zu Lasten des Kunden führen, da ja keine schriftliche Zustimmung vorliegt.

Ich werde mal in der Verbraucherzentrale nachfragen, was zu tun ist.


o2_Jessica
  • Team
  • Lösung
  • March 9, 2016
Hallo @Huberta,

letztendlich ist für uns hier ersichtlich, dass das VVL-Angebot gemacht wurde, und der Wunsch, dass alles so bleiben soll, wie es ist, wurde in der Hinsicht auch so beibehalten.

Bei telefonischer Vereinbarung oder online Bedarf es keiner rechtswirksamen Unterschrift.

Es kann hier natürlich immer etwas falsch verstanden werden, allerdings gibt es dafür extra das Widerrufsrecht von 14 Tagen. Wir können natürlich schauen ob wir stattdessen da noch ein passendes Angebot für Dich finden (für die neue Laufzeit jetzt). Diesbezüglich habe ich Dir eine private Nachricht geschickt.

Lieben Gruß,

Jessica


Huberta
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • March 15, 2016
 

Hallo o2-Jessica

 

 

Danke für die Antwort, auch wenn ich dir inhaltlich nicht zustimme.

 

Wie ich heute telefonisch von einer Call-Center-Mitarbeiterin erfragt habe, hat  die Kundenbetreuung meinen letzte Woche losgeschickten Widerspruch zur Vertragsverlängerung  und meine fristgerechte Kündigung des ursprünglichen Vertrages inzwischen akzeptiert. Danke an Bielo für den Hinweis.

 

Das einzig positive an der Geschichte ist die schnelle Bearbeitung des Widerspruchs seitens der Kundenbetreuung, Ansonsten finde ich das Geschäftsgebaren von o2 - vorsichtig gesagt - zutiefst unseriös:

 

Ein paar abschliessende Bemerkungen und vielleicht im Sinne der Allgemeinheit noch zu klärende offene Fragen.

1. Der Anruf zur VVL eurer Mitarbeiterin bei meiner Frau fällt unter die Kategorie ,cold calls', die seit 2009 illegal sind und bei Verstoß mit einem Bußgeld von bis zu 300.000 Euro belegt werden können.

 

In den Datennutzungseinstellungen ist von mir zu Vertragsbeginn  festgelegt (und seither auch nicht geändert) worden, dass Kontaktaufnahme seitens o2 mit uns nur schriftlich, also als SMS, MMS oder per Brief gestattet ist. Die Tatsache, dass sich eure Mitarbeiter (oder die eurer Subunternehmer) einfach über diese Nutzungsbedingungen hinwegsetzen können, wirft Fragen nach Konsequenzen und einer funktionierenden Qualitätssicherung auf, die offensichtlich nicht existiert.

2. Beim Anruf besagter Mitarbeiterin bei meiner Frau wurde weder das  Kundenkennwort (das kenne nur ich) noch die KundenNr. abgefragt. Obwohl meine Frau Vertragsinhaberin ist war sie demnach mangels Identitätsnachweis nicht zu irgendeiner Vertragsänderung berechtigt.

 

Auch hier wieder Verstoß gegen hausinterne Standards und die Frage mangelnder Qualitätssicherung. Ich bin immer von einer technischen Sperre ausgegangen, nach der Callcenter Mitarbeiter nur Zugriff auf Kundendaten haben und verändern können, wenn ein Identitätsnachweis erfolgt. Sowas scheint offensichtlich nicht zu existieren, oder ist leicht zu umgehen .

 

3. Ich habe mal ein wenig genauer hier im Forum recherchiert, ob es ähnliche Fälle wie unseren gibt, in denen  sich Kunden beschweren dass die schriftlich per email zugeschickten Vertragsinhalte nicht den im Telefongespräch vereinbarten entsprechen. Das Forum ist voll davon, allein der über 80-seitige thread zum surf-upgrade spricht Bände .

 

Das Muster ist immer ähnlich:

 

Mal ist ein upgrade doch nicht kostenfrei, es wird in einen falschen Tarif eingestuft, oder man landet ungewollt in einem Laufzeitvertrag, bzw. wie in unserem Fall in einer Laufzeitverlängerung.

 

Da man nicht mit einer Vertragsänderung rechnet, checkt man seine emails nicht. Spätestens mit der 1. Rechnung kommt dann die böse Überraschung, leider ist dann die 2-wöchige Widerrufsfrist abgelaufen, Pech gehabt.

 

Meldet man sich dann hier im Forum, wird  einem ein schmerzlinderndes Trostpflästerchen in Form eines Rabatts, oder eines Tarifwechsels angeboten.

 

Dabei wären derartige ’Missverständnisse’ durch einfache Maßnahmen leicht vermeidbar, indem man bspw. am Ende des Telefongesprächs alle wichtigen Details zusammenfasst (und auch benennt),den Kunden darauf hinweist, die Bestätigungsmail noch mal zu inhaltlich zu kontrollieren, oder – inzwischen völlig undenkbar - dem Kunden schriftlich die Vertragsänderung per Post zuschickt, etc…

 

 

Und um auf  unserem konkreten Fall zu sprechen zu kommen, für dich reicht, wenn ich dich richtig verstehe, der Vermerk deiner Kollegin als Beweis aus, dass das VVL-Angebot gemacht und auch angenommen wurde. Der Nachteil deiner Sichtweise ist, dass sie die Möglichkeit ausschließt, dass der Kunde evtl. doch im Recht ist und deine Kollegin falsche Angaben gemacht hat, wobei es keine Rolle spielt ob es versehentlich oder vorsätzlich passiert ist.

 

Dann bleibt dem Kunden tatsächlich nur noch die Möglichkeit der Vertragsanfechtung.

 

 

In Summe der aktuell gemachten Erfahrungen ist mir diese Art „Service“ einfach zu wenig: Der Versuch die Kunden mit nach meiner Einschätzung derart unseriösen Methoden über den Tisch zu ziehen wird folgende Konsequenzen haben:

 

 

Ich werde meinen noch bestehenden DSL-/ Festnetzvertrag auch demnächst kündigen.

 

Wegen des ‚cold calls’ erfolgt eine Meldung an die Bundesnetzagentur.

 

 

Lieben Gruß zurück

 

Hubertus