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50€ für eine Nacht Internet

  • November 14, 2016
  • 15 Antworten
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Inklusiv-MB
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Hallo Community,

ich hatte versehentlich eine falsche (ziemlich alte) Simkarte in mein Handy gesteckt und soll nun über 50€ für "Internet" zahlen, welches ich angeblich die ganze Nacht durch ununterbrochen genutzt habe.



Ich weiß, es war mein Fehler mit der Simkarte, aber ist sowas überhaupt legal? 50€ ? Im Chat sagte man mir das sei so richtig und gewollt.

Weiß jemand ob man da was machen kann? Früher kannte o2 mal sowas wie Kulanz. Gibt es die noch? Oder kann man sich irgendwo beschweren?

Lösung von bs0



Hast du weitere Informationen, wie ich das beantragen kann? Darf sowas überhaupt etwas kosten?



Schriftlich formlos beantragen. Kosten dürfen keine anfallen, da o2 zur Erstellung verpflichtet ist wenn man der Rechnung aus gutem Grund widerspricht. Du solltest aber sicher sein und glaubhaft machen können, dass hier ein Abrechnungsfehler vorliegt, d.h. die Verbindungen kamen gar nicht zustande. Wenn du dich nur über die vertragsgemäß berechneten hohen Kosten beschweren willst brauchst du natürlich keinen Prüfbericht.

15 Antworten

Jako2013
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  • November 14, 2016
Warum sollte es nicht legal sein? o2 hat dich zu den Bedingungen abgerechnet, zu dem du den Vertrag abgeschlossen hast. Alles andere wäre nicht legal ;)

Und dass du das Handy ununterbrochen genutzt hast, sagt niemand. Es sieht sehr nach automatischen Updates aus. Aber für die bist allein du als Nutzer verantwortlich.

lg Jako


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  • November 14, 2016
Hi Jako2013

Bei o2 ist es leider nicht möglich, nicht online zugehen, da jeder apn von o2 mit dem eigenem überschrieben wird, so das du daten versendest.

zu gprs zeiten hat man leere Daten eingetragen, oder falsche, um eben nicht online zu können, selbst wenn es mal ausversehen passiert ist.

Wie weit dieses dann legal oder illegal zu bezeichnen ist, ist dahingestellt,

dennoch kann man es nicht vermeiden, online zugehen, wenn man o2 kunde ist.


Sandroschubert
Legende


Hi Jako2013

Bei o2 ist es leider nicht möglich, nicht online zugehen, da jeder apn von o2 mit dem eigenem überschrieben wird, so das du daten versendest.

Doch das geht mobile Daten ausschalten oder sperren lassen.

Gruß


Inklusiv-MB
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  • November 14, 2016
Bei meinem alten Sony-Ericsson Handy (aus dem die fatale Simkarte kam) habe ich ein leeres Profil angelegt. Damit ist dann keine Internet-Verbindung möglich.


  • November 14, 2016


Bei meinem alten Sony-Ericsson Handy (aus dem die fatale Simkarte kam) habe ich ein leeres Profil angelegt. Damit ist dann keine Internet-Verbindung möglich.



Das ist bei moderneren Geräten so leider nicht mehr möglich. Die Dinger gehen dennoch ins Internet. Für die richtige Handhabung der Geräte ist man selbst verantwortlich. Insofern kann man die Verantwortung nicht an den Netzbetreiber abschieben.


Inklusiv-MB
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  • November 14, 2016
Ich bin mir relativ sicher die mobilen Daten auch deaktiviert gehabt zu haben. Ich war halt auch die ganze Zeit zuhause im WLAN und 0:00 bis 8:40 Uhr hatte ich das Gerät sicher nicht in der Hand. Für den Play-Store und andere Apps habe ich Hintergrunddaten deaktiviert. Eigentlich sollte bei Android 6 im Standbymodus auch nicht 431 Minuten lang am Stück gesendet werden. Der Datenzähler in Android zeigt keine mobilen Daten an. Aber wie soll ich das alles o2 beweisen? Man fühlt sich bei denen immer nur abgezockt.


  • November 14, 2016
Der jeweilige Netzbetreiber registriert nur, dass Daten geflossen sind. Die technischen Systeme sind sehr zuverlässig. Sie unterliegen einer intensiven Kontrolle.

Solltest Du dennoch Zweifel haben, beantrage schriftlich die Fertigung eines technischen Prüfprotokolls. Dies könnte jedoch mit Gebühren verbunden sein.


Inklusiv-MB
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  • November 14, 2016
Es gibt aber auch illegale Verträge. Bei o2 wäre es nicht das erste mal, das etwas nicht korrekt abläuft.

Sowas kenne ich als Kunde sonst nicht. Man muss permanent aufpassen, dass nicht unrechtmäßig Geld genommen wird oder Leistung nicht erbracht wird.


Inklusiv-MB
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  • November 14, 2016
Hast du weitere Informationen, wie ich das beantragen kann? Darf sowas überhaupt etwas kosten?


bs0
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  • November 14, 2016
Es gibt zwischen geschäftsfähigen Parteien keine illegalen Mobilfunkverträge, es gibt aber Verträge mit unwirksamen Klauseln, weil diese entweder sittenwidrig sind, oder für die eine Partei überraschend oder unverhältnismäßig sind. Sowas muss dann aber ggf. von einem Gericht entschieden werden. Das ist hier meines Erachtens nicht der Fall, denn dir waren die Konditionen des Vertrags zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bekannt, und du hast diesen freiwillig zugestimmt. Dass die Konditionen nicht mehr zeitgemäß sind ändert daran nichts, denn du hättest eine Vertragsänderung jederzeit durchführen können.

Es gibt übrigens bei o2 bereits eine Kulanzlösung für solche Fälle, und zwar eine Deckelung der Internetkosten ab 100 Euro.


bs0
Legende
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  • Legende
  • Lösung
  • November 14, 2016


Hast du weitere Informationen, wie ich das beantragen kann? Darf sowas überhaupt etwas kosten?



Schriftlich formlos beantragen. Kosten dürfen keine anfallen, da o2 zur Erstellung verpflichtet ist wenn man der Rechnung aus gutem Grund widerspricht. Du solltest aber sicher sein und glaubhaft machen können, dass hier ein Abrechnungsfehler vorliegt, d.h. die Verbindungen kamen gar nicht zustande. Wenn du dich nur über die vertragsgemäß berechneten hohen Kosten beschweren willst brauchst du natürlich keinen Prüfbericht.


Sandroschubert
Legende


Der jeweilige Netzbetreiber registriert nur, dass Daten geflossen sind. Die technischen Systeme sind sehr zuverlässig. Sie unterliegen einer intensiven Kontrolle.

In diesem Fall nicht, da nicht volumenbasiert sondern auf Zeit abgerechnet wird (wie vereinbart).

Solltest Du dennoch Zweifel haben, beantrage schriftlich die Fertigung eines technischen Prüfprotokolls. Dies könnte jedoch mit Gebühren verbunden sein.
Das Prüfprotokoll kostet nichts, es kann aber sein das O2 dann die volle Summe in Rechnung stellt.

Grüße


Inklusiv-MB
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  • November 15, 2016
Was würde denn als guter Grund für einen Widerspruch durchgehen?

Wie genau die Simkarten von o2 funktionieren und wie o2 die Minuten zählt weiß ich nicht.

Ich habe aber nochmal die Datenverbrauchsanzeige von Android überprüft, es werden zum besagten Zeitpunkt keine verbrauchten Daten angezeigt. Außerdem begibt sich Android 6 bei nicht Nutzung in einen sogenannten Doze-Modus, in dem nicht gefunkt wird.

Aber auch ganz allgemein denke ich, dass ein Smartphone bei nicht-Nutzung nicht 432 Minuten am Stück über Mobilfunk online geht. Zumal es permanent WLAN hatte. Für mich sieht es deshalb mittlerweile nach einer Fehlfunktion oder einem Abrechnusfehler aus.

Aber wie auch immer, ich denke jedem sollte klar sein, dass die Kosten überraschend und unverhältnismäßig sind. Meine Hoffnung ist das ganze ohne Gerichte, Prüfprotokolle und den ganzen Mist zu klären.

Einfach nur feststellen, dass etwas unerwünschtes passiert ist und unkompliziert aus der Welt schaffen... das wäre doch für alle Beteiligten am besten.


Inklusiv-MB
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  • November 15, 2016
@Sandroschubert‌ , du meinst in diesem Fall sind die technisches Systeme nicht sehr zuverlässig? Welche volle Summer meinst du? Die, der Verbindungen?


Sandroschubert
Legende


https:///people/Sandroschubert , du meinst in diesem Fall sind die technisches Systeme nicht sehr zuverlässig?

Nein, keine Ahnung wo du das heraus liest. Ich bin raus, dir wurde ja mehrfach geschrieben wie du weiter vorgehen kannst.