Skip to main content
Warum O2
Warenkorb
Service
Testbericht

Schick, aber taugen sie was? 🎧 Mein Fazit zu den Nothing Headphone (1) Over-Ear Kopfhörern

  • January 13, 2026
  • 3 Antworten
  • 114 Aufrufe
FunThomas.de
Legende
Forum|alt.badge.img+15

Ich habe mir die Nothing Headphone (1) ausfĂŒhrlich genutzt im “echten Alltag”. Kein Sponsoring, kein Marketing-Gerede, sondern meine persönliche EinschĂ€tzung nach vielen Stunden Musik, Calls und Unterwegssein. 
Kurz gesagt: Diese Kopfhörer sind meine Nummer 1 geworden, trotz kleiner SchwĂ€chen, aber seht selbst. Los gehst


👇 👇 👇
Wer “Bewegtbild bevorzugt, findet HIER auf YouTube mein ausfĂŒhrliches Review: https://youtu.be/nlBDzJohz0M

 

Übersicht dieses Tests:

Design – typisch Nothing, und genau das mag ich

Fangen wir mit dem nicht unwichtigen Punkt an, dem Design! Klar ist das ohne Frage Geschmackssache – aber genau hier hebt sich Nothing von der Masse ab und das liebe ich.
Die transparenten Elemente, die klaren Linien und die industrielle Anmutung wirken frisch und eigenstĂ€ndig. Kein anonymer „Plastikbomber“, sondern ein Kopfhörer mit Charakter. Klar, der nicht jedem gefallen wird?

Nothing Headphone (1) Over-Ear Kopfhörer - Designsprache stimmt. Aber auch der Sound?

Die Verarbeitung fĂŒhlt sich hochwertig an, nichts knarzt oder wirkt billig. Mit rund 329 Gramm sind sie nicht ultraleicht, sitzen dafĂŒr aber stabil und sicher auf dem Kopf. FĂŒr mich ein guter Kompromiss, gerade bei lĂ€ngeren Sessions.

Nicht klappbar – das ist ein Nachteil, den man erwĂ€hnen muss. FĂŒr RucksĂ€cke oder kleine Taschen sind sie nicht ideal, aber fĂŒr meinen Alltag war das aber kein Dealbreaker. Die Kopfhörer finden schnell und einfach Platz in der schlanken, aber eben nicht kleinen Tasche.

Bedienung – endlich wieder echte Tasten

Einer der grĂ¶ĂŸten Pluspunkte der Kopfhörer fĂŒr mich: die physische Bedienung.
Nothing setzt nicht ausschließlich auf Touch, sondern auf echte Bedienelemente wie:

  • Volume-Roller
  • Paddle-Button
  • dedizierte Tasten fĂŒr ANC-Modi
Nothing Headphone (1) Over-Ear Kopfhörer haben eine grandios einfache physische Bedienung 

Das funktioniert zuverlĂ€ssig, intuitiv und ohne Fehlbedienungen. Die LautstĂ€rkerolle gibt durch ihre Rasterung ein klares haptisches Feedback. ZusĂ€tzlich ist im Kopfhörer ein leises Klicken zu hören, das jede LautstĂ€rkeĂ€nderung akustisch bestĂ€tigt. Die Reaktion erfolgt nahezu verzögerungsfrei – fast so, als wĂŒrde man frĂŒher an einem LautstĂ€rkeregler eines VerstĂ€rkers oder Kofferradios drehen. I love it. 😍

Gerade unterwegs oder beim Sport ist das, wie ich finde, ein echter Vorteil.

Dazu kommt die automatische Trageerkennung, die die Wiedergabe pausiert, sobald man die Kopfhörer absetzt – simpel, aber gut umgesetzt.

Die Nothing X App ergĂ€nzt das Ganze sinnvoll: Klangprofile, Spatial Audio und ANC-Stufen sind ĂŒbersichtlich aufgebaut, nichts wirkt ĂŒberladen. ZusĂ€tzlich lassen sich ĂŒber die App die Tasten individuell anpassen, sodass man die meistgenutzten Funktionen auf die persönliche Wunschtaste legen kann.

Ebenfalls angenehm: Die Kopfhörer werden nicht stĂ€ndig „zutex­tet“. Viele Modelle neigen dazu, einen beim Einschalten mit Ansagen zu ĂŒberhĂ€ufen – Akkustatus, Verbindung mit GerĂ€t A und so weiter.

Bei den Nothing Headphone (1) ist das anders: Ein kurzes Klicken signalisiert nach dem Einschalten, dass die Verbindung steht und es losgehen kann. Mehr nicht – und genau das gefĂ€llt mir. Manchmal ist weniger einfach mehr! 

Klang – der Grund, warum sie meine Nummer 1 sind

Der Klang ist fĂŒr mich der wichtigste Punkt – und hier liefern die Nothing Headphone (1) richtig ab.

Die 40-mm-Treiber, abgestimmt mit KEF, sorgen fĂŒr einen sehr ausgewogenen Sound:

  • krĂ€ftiger, sauberer Bass ohne zu wummern
  • klare Mitten (Stimmen klingen natĂŒrlich)
  • angenehme Höhen ohne SchĂ€rfe

Besonders positiv: Der Klang wirkt nicht kĂŒnstlich aufgeblasen, sondern ehrlich und kontrolliert.
Mit LDAC wird das Gesamtbild noch einmal hörbar besser – vor allem bei hochauflösender Musik kommen Details klarer zur Geltung.

Eines sind die Nothing Headphones allerdings nicht: Bassmonster.

Wer auf extrem dominante BĂ€sse steht, die alles andere akustisch ĂŒberlagern, wird hier nicht glĂŒcklich. Nothing setzt hörbar auf einen ausgewogenen Klang, bei dem die BĂ€sse bewusst nicht zu viel Raum einnehmen.

Ich mag krĂ€ftige BĂ€sse, finde den Sound der Nothing Headphones aber dennoch sehr stimmig und angenehm abgestimmt. FĂŒr mich wirkt der Klang ausgewogen und sauber – auch wenn es sich klar nicht um typische Bass-Junkie-Kopfhörer handelt.

Bild Nahaufnahme der Ohrmuschel des Kopfhörers

Vorab ein wichtiger Hinweis: Nehmt euch unbedingt die Zeit, den Equalizer zu testen, denn erst damit entfalten die Kopfhörer ihr volles Potenzial. Keine Sorge – ĂŒber schnell heruntergeladene EQ-Templates findet man zĂŒgig eine passende Einstellung fĂŒr den eigenen Hörgeschmack, ohne sich lange mit den teils komplexen Optionen beschĂ€ftigen zu mĂŒssen.

Spatial Audio ist ein nettes Extra. Kein Gamechanger, aber gut umgesetzt, wenn man es mag.

Unterm Strich: Der Klang ist der Hauptgrund, warum ich immer wieder zu diesen Kopfhörern greife.
 

ANC & Transparenz – solide, aber nicht Spitzenklasse

Das Active Noise Cancelling ist gut, aber leider echt nicht ĂŒberragend.
Monotone GerĂ€usche wie Motoren, LĂŒfter oder StraßenlĂ€rm werden zuverlĂ€ssig reduziert. Stimmen hingegen dringen fĂŒr mich noch relativ deutlich durch – hier hatte ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet.

Im direkten Vergleich spielen Sony oder Bose in einer höheren Liga.

Der Transparenzmodus funktioniert sauber und natĂŒrlich – GesprĂ€che sind problemlos möglich, ohne die Kopfhörer abzunehmen. Top.

FĂŒr den Alltag reicht das ANC völlig aus, ein echtes Premium-Referenzniveau erreicht es jedoch nicht. Wer hier besonders hohe AnsprĂŒche hat, fĂŒr den sind die Nothing Kopfhörer vermutlich nicht die beste Wahl.

Aber irgendwas ist ja immer. 

 

Akku – einfach stark

Hier gibt es wenig zu meckern:

  • ca. 30-35 Stunden mit ANC usw. (realistischer Wert im Alltag)
  • bis zu 80 Stunden ohne ANC gibt der Hersteller an - halte ich so fĂŒr nicht realistisch
  • Schnellladen: wenige Minuten Ladezeit liefert z.B. nach 5 Min fast 5 Stunden Power fĂŒr die Nutzung. 

Im Alltag bedeutet das: Ich denke kaum noch ĂŒber Laden nach. USB-C, LED-Akkustandsanzeige – pragmatisch und zuverlĂ€ssig. 

 

KonnektivitÀt & Alltag

Klar: kabellos per Bluetooth 5.3 inklusive wichtiger Multipoint-Verbindung, dazu Google Fast Pair und Swift Pair – alles lĂ€uft stabil und macht richtig Spaß, die Kopfhörer gleichzeitig an zwei unterschiedlichen GerĂ€ten zu nutzen, ganz egal welche.

Ein kleiner Seitenblick in Richtung Samsung, wo Mehrfachverbindungen nur innerhalb des eigenen Ökosystems funktionieren. Den Nothing Kopfhörern ist es egal, welches Smartphone, Tablet oder welcher Rechner genutzt wird – es funktioniert einfach. So soll es sein.

Dank des aktuellen Bluetooth-5.3-Standards zudem ohne spĂŒrbare Latenz oder Verzögerung.

Dazu kommen neben Bluetooth folgende Verbindungsmöglichkeiten ĂŒber Kabel:

  • 3,5-mm-Klinke
  • USB-C-Audio (digital)

Das macht die Kopfhörer extrem flexibel, egal ob Smartphone, Laptop oder Plattenspieler ĂŒber Kabelbetrieb.

Liebe auf den ersten Blick - Die Nothing Headphone (1)

Telefonate – okay, aber kein Highlight

Telefonate sind insgesamt durchschnittlich gut.

Die Mikrofone liefern verstĂ€ndliche Stimmen, auch dank ENC, stechen jedoch nicht positiv hervor. Selbst bei sehr geringen UmgebungsgerĂ€uschen hĂ€tte ich mir – oder besser gesagt mein GesprĂ€chspartner – etwas mehr Klarheit gewĂŒnscht. 

FĂŒr gelegentliche Calls völlig in Ordnung – fĂŒr Vieltelefonierer gibt es klar Besseres.

 

Preis-Leistung – heute der entscheidende Punkt

Zum Start mit rund 299 € waren die Nothing Headphone (1) schwer zu rechtfertigen.
Heute, einige Monate nach dem erscheinen fĂŒr unter 190 €, sieht die Sache komplett anders aus fĂŒr mich und war auch der Grund wieso ich sie mir jetzt erst gekauft habe.

FĂŒr diesen Preis bekommt man:

  • starkes Design
  • sehr guten Klang
  • hervorragende Bedienung
  • lange Akkulaufzeit

Kleine SchwÀchen werden dadurch deutlich leichter verziehen.

Feature Bewertung
Klang ⭐⭐⭐⭐☆ Dank 40mm Driver & KEF-Abstimmung sowie LDAC extrem sauber.
ANC ⭐⭐⭐☆☆ (Solide, aber keine Bose/Sony-Killer)
Bedienung ⭐⭐⭐⭐⭐ Echte Tasten & Volume-Roller – ein Traum!
Akku ⭐⭐⭐⭐⭐ ca. 35 bei guter Nutzung sind eine Ansage.
Design ⭐⭐⭐⭐☆ Einzigartig transparent, aber leider nicht klappbar.
Preis/Leistung ⭐⭐⭐⭐☆ Bei unter 190 € aktuell ein guter Preis.

Fazit – wĂŒrde ich sie wieder kaufen?

Ja. Ohne Zögern.

Die Nothing Headphone (1) sind nicht perfekt, aber sie treffen meine PrioritÀten:

  • Design mit Wiedererkennungswert
  • ehrlicher, ausgewogener Klang
  • einfache, zuverlĂ€ssige Bedienung

Das ANC ist gut, aber nicht ĂŒberragend. Telefonate sind Mittelmaß aber fĂŒr mich nicht so gewichtig wie das schlanke, geniale Design und der solide Klang.
FĂŒr den aktuellen Preis-Leistungs-Faktor (unter 190€) sind sie meine Wahl – fĂŒr meine Ohren, meinen Alltag und meinen Geschmack.

Und genau deshalb sind sie fĂŒr mich aktuell meine Nummer 1.

Was ich mir bei den Nothing Headphone (1) noch gewĂŒnscht hĂ€tte?

Sie sehen extrem futuristisch aus, sind transparent, und Nothing zeigte bei ihren Smartphones, wie gekonnt sie mit Licht-Glyphen umgehen.
Siehe: 


Warum also zur Hölle haben die Nothing Headphones kein Licht, keine Glyphen? 😱

Ich persönlich hĂ€tte das ziemlich genial gefunden. Klar, ich bin damit kein Maßstab.Â đŸ€“

Wie siehst du das? Holt dich das Design der Nothing Headphone (1) ab – oder schreckt es dich eher ab? Mich wĂŒrde Deine Sicht sehr interessieren! 🙂


 

✍ Hinweis zur Texterstellung & Transparenz: 

Ich habe diesen Testbericht basierend auf meiner persönlichen Erfahrung und Meinung zu den gezeigten Kopfhörern verfasst. 

Zur sprachlichen Optimierung, Strukturierung und grammatikalischen Anpassung des Textes habe ich die Hilfe meines KI-Assistenten genutzt. Die KI hat hierbei also die Rolle eines erweiterten Lektorats eingenommen, um den Lesefluss zu verbessern.

Der Text stammt nicht aus der Feder der KI, sondern ist das Ergebnis meiner eigenen Tests und meines Urteils.

3 Antworten

o2_Rebecca
  • Moderatorin
  • January 13, 2026

Hey ​@FunThomas.de ,

Lieben Dank fĂŒr einen weiteren tollen Testbericht 😄 ich hab reingeschaut, weil ich die GerĂ€te von Nothing insgesamt echt spannend finde, besonders wegen dem abgefahrenen Design.

Die Over Ears hier gefallen mir allerdings optisch so gar nicht 🙈 ich bin kein Fan von eckigen Kopfhörern.

 


FunThomas.de
Legende
Forum|alt.badge.img+15
  • Autor
  • Legende
  • January 14, 2026

​@o2_Rebecca hey, ja wie sagt man so schön, ĂŒber Geschmack kann man nicht streiten? 😎
Ich hatte 1998 mein ersten Smart. Da habe ich das erste mal “Hautnah” erfahren wie krass das sein kann. Die einen liebten ihn (wie ich auch), die anderen hassten ihn. Sei ja kein Auto, hĂ€sslich, bla. 
Dazwischen gab es irgendwie nichts. 😅

Denke ist hier Ă€hnlich? Liebe auf den ersten Blick, oder eben nicht?Â đŸ€“ Also ja, verstehe ich, mir jaben die Sony z.B. nicht so gut gefallen, groß, klobig und eben nur eine Plastikmasse auf den Ohren ohne Akzente. Aber ich verstehe jeden der das dezente lieber mag
 ich bin es nicht. 

Danke aber fĂŒr Deine Offenheit. Beste GrĂŒĂŸe


o2_Dennis
  • Moderator
  • January 14, 2026

Ich mag die Optik, die Nothing fĂŒr sich etabliert hat. Wobei ich es bei den Kopfhörern etwas gewöhnungsbedĂŒrftiger finde. 😄

Da ich solche Over-Ears meistens nicht unterwegs trage, wĂŒrde mich das nicht ganz so optimale ANC wahrscheinlich gar nicht stören. Ich schotte mich da gerne etwas weniger ab, damit ich auch noch mitbekomme, was um mich herum passiert und ob die Paketzusteller wirklich geklingelt haben.

Super finde ich auf jeden Fall die unterschiedlichen Möglichkeiten, das GerĂ€t anzuschließen. Am PC bin ich, aus welchen GrĂŒnden auch immer, ganz gerne kabelgebunden am Start. Finde es dann aber auch cool, wenn ich den Haushalt mit Musik auf den Ohren und ohne Kabel erledigen kann. 

Die automatische Trageerkennung kenne ich von meinen aktuellen Over-Ears leider auch nicht. DafĂŒr nur irgendeine völlig unintuitive Touch-Bedienung, ohne irgendwelche Gesten davon zu kennen. Darum bin ich vermutlich auch eher der Freund von Knöpfen. DafĂŒr kenne ich aber das Losgequatsche von meinen Kopfhörern. Und ich behaupte felsenfest, dass die Computerstimme einen niederlĂ€ndischen Akzent hat. 😄 Da allerdings finde ich es ganz gut, kurz den Akkustand angesagt zu bekommen und nicht in der App oder sonst wo gucken zu mĂŒssen. Dass mir aber die GerĂ€te vorgelesen werden, die manchmal aus völlig sinnlos aneinandergereihten Buchstaben bestehen, nervt mich dann auch regelmĂ€ĂŸig.Â