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Testbericht

Das Galaxy Z Fold7 im Test: Samsungs Software-Joker gegen die Akku-Angst

  • April 27, 2026
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Nachdem ich privat das Honor Magic V5 nutze, war ich extrem gespannt, ob Samsung im Jahr 2026 den Thron zurückerobern kann. Das Fold 7 musste sich bei mir nicht nur im Alltag beweisen, sondern direkt gegen mein aktuelles Falt-Wunder aus China antreten. Hier ist mein ehrliches Urteil nach dem Testzeitraum.

Der erste Kontakt: Ein Panzer im Vergleich Das Fold 7 fühlt sich sofort anders an. Während mein Honor Magic V5 auf extreme Schlankheit getrimmt ist, wirkt das Samsung deutlich massiver. Interessanterweise ist der Unterschied beim reinen Gewicht gar nicht so gewaltig, wie man vermuten würde, aber die Haptik spricht eine andere Sprache. Es fühlt sich robuster und wertiger an. Man hat das Gefühl, Hardware in der Hand zu halten, die wirklich langlebig ist. Das verstärkte Scharnier und der neue Armor-Aluminium-Rahmen vermitteln eine Stabilität, die dem Honor etwas abgeht.

Displays und das Falten-Rätsel Beim Display-Vergleich gibt es ein Unentschieden auf höchstem Niveau. Samsung verbaut ein Dynamic AMOLED mit einer adaptiven Bildrate von 1 bis 120 Hertz und einer Spitzenhelligkeit, die im Freien absolut überzeugt. Ob das Panel nun von Samsung oder Honor kommt, spielt im Alltag kaum eine Rolle: Beide sind brillant, hell und farbenfroh. Und die gefürchtete Falte? Hier gibt es kaum Unterschiede. Wer gehofft hat, dass Samsung das Rad neu erfindet, wird enttäuscht sein, aber man sieht und spürt den Knick bei beiden Geräten etwa gleich stark. Sobald das Display an ist, verschwindet er ohnehin aus dem Fokus.

Software: Der wahre Grund für Samsung Hier zeigt Samsung, warum sie seit Jahren die Vorreiter bei Foldables sind. Unter der Haube arbeitet der Snapdragon 8 Elite for Galaxy extrem effizient, aber der eigentliche Star ist die One UI. Das Multitasking gewinnt gegen das MagicOS von Honor. Die Taskleiste, das Fenster-Management und die Art, wie Apps auf das große Format angepasst sind, machen das Fold 7 zur deutlich besseren Workstation. Es sind die kleinen Handgriffe und die Zuverlässigkeit der Software, die im produktiven Einsatz den Unterschied machen.

Die Akku-Klatsche: Ein Schritt zurück Jetzt kommen wir zum schmerzhaften Teil, den ich wirklich kritisch ansprechen muss. Wenn man vom Honor Magic V5 kommt, ist das Fold 7 ein kleiner Schock. Trotz des modernen Prozessors reicht der Akku bei einem anstrengenden Tag mit viel Display-Zeit einfach nicht bis zum Abend. Während ich beim Honor meistens noch mit einer entspannten Restladung ins Bett gehe, fängt beim Fold 7 schon am späten Nachmittag das Zittern an. Dass Samsung hier immer noch bei einer vergleichsweise langsamen Ladegeschwindigkeit stagniert, während die Konkurrenz deutlich schneller wieder voll ist, hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Fazit: Meine ehrliche Meinung Das Galaxy Fold 7 ist das bisher beste Gesamtpaket aus Robustheit und Software-Intelligenz. Wer ein Arbeitsgerät sucht, das perfekt mit Apps harmoniert und sich unverwüstlich anfühlt, ist hier richtig. Aber wer die Freiheit eines fast unendlichen Akkus vom Honor gewohnt ist, wird fluchen. Es bleibt ein Kompromiss zwischen der besten Software-Erfahrung auf dem Markt und einer Hardware, die in Sachen Ausdauer leider immer noch der Musik hinterherläuft.

Die Vorteile Die Software ist ungeschlagen und bietet das beste Multitasking auf dem Markt. Die Bauweise wirkt extrem solide und deutlich robuster als bei der Konkurrenz. Beide Displays liefern eine Bildqualität auf absolutem Top-Niveau.

Die Nachteile Der Akku hält keinen intensiven Arbeitstag ohne Zwischenladen durch. Die Ladegeschwindigkeit ist im Vergleich zu Honor enttäuschend langsam. Die Falte ist trotz neuer Generation immer noch deutlich spürbar.