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Verbraucher wollen ein digital eigenständigeres Europa- Innovationen vom Mobile World Congress

  • March 12, 2026
  • 1 Antwort
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Viele Menschen in Deutschland wünschen sich ein digital unabhängigeres Europa – und wir sehen darin großes Potenzial. Fast 90 % halten es für wichtig, dass digitale Dienste und Technologien weniger von außereuropäischen Anbietern abhängen. Bereits viele von uns nutzen europäische Angebote für E-Mail, Apps oder Cloud-Speicher, andere denken über einen Wechsel nach.

Damit Europa digital stärker wird, brauchen wir vor allem eine moderne Infrastruktur: leistungsfähige Mobilfunk- und Glasfasernetze, starke europäische Technologieunternehmen sowie weniger Bürokratie. Gleichzeitig wächst unser Bewusstsein für Cyberkriminalität – auch wenn wir im Alltag oft noch stärker auf guten Empfang und günstige Preise achten. Unser gemeinsames Ziel ist  eine sichere, leistungsfähige digitale Infrastruktur und mehr technologische Souveränität für Europa.

Das sind zusammengefasst die Ergebnisse einer aktuellen Verbraucherumfrage, die O₂ Telefonica auf dem Mobile World Congress 2026 in Barcelona vorgestellt hat.

Im Detail sind wir wie folgt vorgegangen: 

Wir haben 1000 Mobilfunknutzer und -nutzerinnen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren im Zeitraum 19.-23.Februar 2026 online befragt. Die Anzahl der Teilnehmer ist repräsentativ für Deutschland.

Die Kernergebnisse der Umfrage

Wunsch nach digitaler Souveränität in Europa

Rund 90 % der Deutschen halten es für wichtig, dass Europa weniger abhängig von außereuropäischen Technologieanbietern wird. 65 % bevorzugen europäische digitale Dienste (z. B. E-Mail, Apps oder Cloud-Speicher)

Allerdings nutzen aktuell aber nur 33 % bereits europäische Diensteaber immerhin 33 % planen einen Wechsel oder überlegen ihn. Das zeigt eine breite gesellschaftliche Unterstützung für digitale Souveränität.

Deutschland sieht Chancen bei Digitalisierung und KI

70 % der Befragten glauben, dass Deutschland eine Spitzenposition bei Digitalisierung und KI erreichen kann.

Die Bevölkerung sieht hohes Innovationspotenzial, wenn entsprechende Investitionen erfolgen. Doch dafür bedarf es einer guten digitalen Infrastruktur als Schlüssel zum Erfolg als Basis für Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität.

Für mehr digitale Unabhängigkeit halten Befragte besonders wichtig:

72 % eine moderne digitale Infrastruktur (Mobilfunk- und Glasfasernetze); 70 % weniger Bürokratie und 57 % starke europäische Technologie- und Telekomunternehmen

Große Investitionen notwendig

Laut unseren Unternehmensvertretern müssen in den nächsten Jahren zweistellige Milliardenbeträge in Mobilfunknetze (z. B. 5G/6G), Glasfaser, die Cloud-Infrastruktur und Cybersicherheit investiert werden. 

Diese Investitionen erfordern grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa.

Cyberkriminalität: wachsende Sorge, aber widersprüchliches Verhalten

Während 40 % eine steigende Bedrohung durch Cyberkriminalität fühlen und bereits 25 % betroffen waren (meist Online-Shopping-Betrug) sind bei der Wahl eines Mobilfunkanbieters  aber folgende Kriterien wichtiger:

  • Ein guter Empfang mit 73% 
  • ein günstiger Preis mit 58 % und
  • Sicherheit mit gerade einmal 32 % 

Fazit: Sicherheitsbewusstsein existiert, beeinflusst aber Entscheidungen weniger stark.

Was gab es sonst noch an Innovationen? 

O₂ Telefónica bringt cloudbasiertes 5G-Kernnetz mit Nokia und AWS Outposts ins eigene Rechenzentrum

Wir von O₂ Telefónica richten den Betrieb unseres 5G-Kernnetzes neu aus. Ein Teil der zentralen Netztechnik läuft künftig auf Servern von Amazon Web Services über die Plattform AWS Outposts. Diese Server stehen jedoch nicht in einer entfernten Cloud, sondern im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens im Raum Frankfurt am Main. Die Netztechnik dafür liefert der Ausrüster Nokia.

Mit diesem Schritt setzen wir stärker auf eine sogenannte Hybrid-Cloud. Das bedeutet: Teile des Netzes laufen in der Cloud-Technologie, bleiben aber gleichzeitig im eigenen Rechenzentrum unter Kontrolle des Unternehmens. Dadurch können wir unser Netz flexibler betreiben, schneller erweitern und neue Funktionen schneller einführen.

Das neue cloudbasierte 5G-Kernnetz wird bereits von rund einer Million Kundinnen und Kunden genutzt und arbeitet parallel zum bisherigen Netz.

Außerdem nutzen wir von O₂ Telefónica Künstliche Intelligenz, um den Netzbetrieb zu automatisieren. Dabei kommen Machine-Learning-Dienste von AWS zum Einsatz, darunter auch Sprachmodelle aus Amazon Bedrock. Diese helfen zum Beispiel dabei, Störungen schneller zu erkennen und Wartungsarbeiten im Netz zu vereinfachen.

Für euch als Nutzerinnen und Nutzer soll das vor allem stabilere Verbindungen, schnellere Verbesserungen im Netz und eine bessere Leistung bei datenintensiven Anwendungen wie Streaming, mobilem Arbeiten oder Gaming bedeuten.

Parallel dazu verlagert O₂Telefónica auch weitere Netztechnik, etwa sein Kommunikationssystem für Telefonie und Multimedia, auf die AWS-Infrastruktur. Zudem entwickeln die beteiligten Unternehmen neue Automatisierungsprozesse, damit Updates und neue Funktionen künftig schneller ins Netz integriert werden können.

5G Tactical Bubble – mobil einsetzbares Notfallnetz in wenigen Minuten

Unser Mutterkonzern Telefónica hat auf dem Mobile World Congress 2026 ein neues System vorgestellt, das bei Katastrophen schnell wieder Kommunikation und Koordination ermöglicht.

Die Idee: In einem Krisengebiet – zum Beispiel nach einem Hochwasser oder Erdbeben – kann innerhalb kurzer Zeit ein mobiles 5G-Netz aufgebaut werden. Diese sogenannte „5G Tactical Bubble“ wird per Fahrzeug, Boot oder Drohne ins betroffene Gebiet gebracht. So können Rettungskräfte wieder telefonieren, Daten austauschen und ihre Einsätze koordinieren, selbst wenn die normale Infrastruktur zerstört ist.

Das System verbindet mehrere Technologien: 5G-Mobilfunk, künstliche Intelligenz, Drohnen und mobile Leitstellen. Damit können Einsatzteams ein aktuelles Lagebild erstellen, Vermisste suchen und wichtige Informationen schnell weitergeben.

Drohnen helfen dabei, schwer zugängliche Gebiete zu erkunden. Außerdem gibt es einen Telemedizin-Koffer, der per Drohne zu Menschen gebracht werden kann, um medizinische Ersthilfe zu leisten.

Auf der Messe zeigt Telefónica das Ganze anhand eines simulierten Hochwassers. Dabei wird demonstriert, wie ein mobiles Netzwerk aufgebaut wird und wie Rettungs- und Hilfsteams darüber in Echtzeit zusammenarbeiten können.

Habt ihr noch etwas interessantes zum Mobile World Congress erfahren? Schreibt es uns gern in die Kommentare.