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Was ist daran so schwierig, eine Adresse korrekt zu erfassen?

  • March 13, 2017
  • 3 Antworten
  • 75 Aufrufe

alwibü
Besucher:in
Am 24.02. habe ich versucht, einen Umzug online in Auftrag zu geben. Nachdem das Formular mir dann aber ein "online nicht möglich" ausspuckte, und es ein paar Minuten nach 20 Uhr war, das gleiche nochmal am nächsten Morgen per Hotline.

Nach einer Woche dann die Information per eMail, die Daten seien nicht ausreichend, um den Auftrag auszuführen, und man möge doch mal zurückrufen. Übrigens war in dem Schreiben natürlich weit und breit keine Telefonnummer zu finden, unter der man anrufen soll. Also nochmal in die Hotline inklusive Warteschleife bis man dann einen Mitarbeiter am Rohr hat, der einem erzählt, dass der Kollege wohl einen Adresszusatz fehlerhaft erfasst habe, jetzt würde aber alles passen und die Bestellung ginge jetzt an die Telekom raus.

Etwa eine Woche später trifft eine eMail ein: "Die Angaben zum Anschluss reichen nicht aus, um die Bestellung erfolgreich durchzuführen."

Also ein weiteres Mal in die Hotline und nach gut 30 Minuten Wartezeit erklärt mir der freundliche Mitarbeiter, dass der Kollege wohl einen Adresszusatz fehlerhaft erfasst habe, aber jetzt passt das ganz bestimmt...

Heute finde ich - diesmal bereits etwa eine halbe Woche später - die nächste eMail identischen Inhalts vor...

Abgesehen davon, dass ich nicht wirklich Lust auf eine weitere Warteschleifen-Runde habe, habe ich auch wenig Hoffnung, dass es beim vierten Versuch besser läuft, als bei den dreien vorher. Wenn ihr den Umzug nicht auf die Reihe bekommt, dann sagt das doch einfach, es finden sich bestimmt andere Anbieter, die gerne Kunden haben wollen, o2 braucht ja offenbar keine.

3 Antworten

blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 13, 2017
Nun, es liegt nahe dass die von die angebende Umzugsadresse nicht mit den Adressdatenbanken in Einklang gebracht werden kann. Deswegen ging es bei dir online nicht und wenn der Mitarbeiter dann dasselbe eingibt bei ihm auch nicht. Typische Probleme sind Neubaugebiete, Straßen/Hausnummernumbenennungen, Eingemeindungen, ungewöhnliche/inoffizielle Adresszusätze. Probeweise könntest du die Postleitzahlensuche der Post oder die Bestell-/Verfügbarkeitssysteme der  Telekom testen, ob es dort eine abweichende Schreibweise gibt. Die Adresse sollte genau so aufgenommen werden, wie sie auch in den offiziellen Datenbanken erfasst ist. Sonst wohnst du schnell in einem nicht versorgbaren Haus.


alwibü
Besucher:in
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  • Besucher:in
  • March 14, 2017
Das wird sicherlich so sein, bei besagtem Zusatz handelt es sich um die Nummer der Wohnung, die jeder Mitarbeiter an einer anderen Stelle mit in den Datensatz packen will. Spätestens, wenn das zum zweiten Mal zurück kommt, müsste doch mal jemandem auffallen, dass das so nicht klappt, aber statt dass sich das dann mal jemand anschaut, wird eine automatisierte Rückruf-Aufforderung an den Kunden geschickt, der sich nach mindestens halbstündiger Warteschleife jedes Mal nur anhören darf, dass der "Kollege beim letzten Mal" da wohl einen Fehler gemacht hat, der nun aber natürlich behoben ist, und diesmal wird es problemlos klappen... Und ein paar Tage später hat man wieder die nächste Einladung zum Besuch der Warteschleife in der elektronischen Post.


blue_screen
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  • Einsteiger:in
  • March 14, 2017
Eigentlich ist die Angabe einer Wohnungsnummer in Deutschland nicht üblich. Die meisten Häusern, Wohnungen und Briefkästen haben gar keine entsprechende Kennzeichnung. Wenn man es z.B. in einem Studentenwohnheim trotzdem braucht, schreibt man es am besten in die Zeile direkt über Straße und Hausnummer. Dort würde man ja auch andere Zusätze wie "bei Mustermann" unterbringen.

Man könnte es zwar auch mit // getrennt nach der Hausnummer schreiben, dafür ist in den Adressformularen aber kein Platz und es könnte mit der Hausnummer verwechselt werden bzw. die Hausnummernpüfung fehlschlagen.

Eine weitere Idee wäre, Installationsadresse und Rechnungsadresse getrennt aufzunehmen. Bei der Bestellung gibt man ja ohnehin die genaue Wohnungslage zur Schaltung des Anschlusses an, so dass die Wohnungsnummer eigentlich überflüssig ist.