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  • September 15, 2015
  • 4 Antworten
  • 337 Aufrufe

s9felimber
Besucher:in
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf meinen DSL- Vertrag mit der Kundennummer: DE14405073 und dem damit verbundenen Umzugsantrag.

Seit dem 10. September 2015 sollte mein Anschluss der neuen Adresse „freigeschaltet“ werden.

Unabhängig von der Tatsache, dass es mir unerklärlich ist, drei volle Wochen auf eine Freischaltung zu warten, kommt jetzt hinzu, dass der angeblich freigeschaltete Anschluss weiterhin nicht funktioniert. Nachdem Ihre Mitarbeiter telefonisch einen Technikertermin mit mir vereinbart haben, wurde mir mitgeteilt, ich müsse von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr anwesend sein, um bereits erwähnten Techniker zu empfangen.

Da ich berufstätig bin, musste ich für besagten Vormittag Urlaub beantragen. Als Folge des zum vereinbarten Termins nicht erschienenen Technikers, telefonierte ich erneut mit einem Mitarbeiter Ihrer Telefonzentrale. Dieser teilte mir zu meiner Überraschung mit, ich müsse gar nicht vor Ort sein, ein Techniker wäre nicht notwendig und würde demnach auch nicht erscheinen.

Ich möchte betonen, dass ich nach knapp drei Wochen noch keinen Internetanschluss besitze, dennoch die volle Rechnungshöhe begleichen soll. Demnach sehe ich mich nun gezwungen Ihnen eine angemessene Frist bis zum 22. September zu setzen bevor ich von meinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen werde.

Dieses Schreiben erreicht Sie auch auf dem Postweg. Leidiglich der unzureichende Service veranlasst mich, zu dieser Onlinenachricht.

Zusammenfassend ist es Ihrem Unternehmen ganze drei Wochen nicht möglich einen Internetanschluss freizuschalten. Zudem sind Sie nach der angeblichen Freischaltung weiterhin nicht in der Lage einen funktionierenden DSL- Anschluss zur Verfügung zu stellen. Mich folglich am Telefon vertrösten und meine Beschwerden ignorieren, gipfelt nun am Höhepunkt der Unverschämtheit. Das ist für mich inakzeptabel und nicht zumutbar.

Hier weise ich darauf hin, dass meine Beschwerde auf Leitungsprobleme der Deutschen Telekom geschoben wurde und mir vorsprochen wurde, zeitnahe zurückgerufen zu werden, sobald man wisse, was das Problem sei. Einen Rückruf erhielt ich auch volle 5 Tage nach dem Telefonat nicht. Für "zeitnahe" liegt mir eine andere Definiton zu Grunde.

Mir falsche Auskunft über einen Technikertermin zu geben und mich einen ganzen Vormittag auf diesen warten zu lassen, empfinde ich ebenso als Unverschämtheit!

Die Absprache und Buchung der Leistung über die Telekom fällt in Ihren Risikobereich und bei Nichterfüllung werde ich den Vertrag fristlos kündigen (§626 BGB, §314 BGB), da unter diesen Umständen ein Festhalten am Vertrag unzumutbar ist.

Des Weiteren ist eine Umzugsgebühr in Höhe von 50€ an Sie zu entrichten, bei der ich mir vorbehalten werde diese bis 8 Wochen nach Zahlung rückgängig zu machen, sollte die Leistung Ihrerseits nicht erbracht werden.

Sollten Sie auch auf diese Beschwerde weiterhin nicht angemessen reagieren, werde ich unverzüglich weitere, rechtliche Schritte gegen Sie einleiten.

Ich ziehe in Erwägung meinen Mobilfunkvertrag ebenfalls zu kündigen.

Trotz meiner langen Zufriedenheit mit ihrem Service, bin ich maßlos von ihrem Unternehmen als Dienstleister enttäuscht.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Limberg

4 Antworten

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  • Einsteiger:in
  • September 15, 2015
Ich kann den Ärger über die missglückte Freischaltung gut verstehen. Hier o2 schiftlich eine Frist zu setzen ist der richtige Weg, wenn man eine außerordentliche Kündigung in Betracht zieht.

Hast du den Brief per Einschreiben gesendet, sodass du einen Nachweis hast?

Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine Frist von 7 Tagen abzüglich Brieflaufzeit nicht "angemessen lang" ist.

Eine Vorlaufzeit von drei Wochen für einen Umzug ist aber normal. Das liegt auch daran, dass der Umzug mit der Telkom koordiniert werden muss, etc...


o2_StefanX
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  • Team
  • September 16, 2015
Hallo,

geht es um den Umzugsauftrag welchen du am 26.08.2015 zum ursprünglich 24.09.2015 bei uns aufgegeben hast?

Gruß

Stefan


s9felimber
Besucher:in
  • Autor
  • Besucher:in
  • September 16, 2015
richtig.

Die nette Kollegin am Telefon bestätigte mir den Termin für den 24. 09. 2015. Daraufhin rief mich ein weiterer Mitarbeiter zum Abgleichen der Daten an und bot mir einen früheren Termin zum 10. September an.

Dieser war selbst vollkommen überrascht, dass seine Kollegin mir einen so späten Termin anbot. ( Nach mehrfacher Nachfrage an die Kollegin, ob denn nicht doch ein früherer Termin möglich sei. Was sie jedoch verneinte).

Nachdem ich dann mehrfach am 10. September 2015 mit Ihren Mitarbeitern telefonierte ( nachdem kein Anschluss freigeschaltet war, wie vereinbart), wollten diese den Fall prüfen. Seitdem ist nichts passiert. kein Rückruf und funktionierendes Internet ist weiterhin nicht vorhanden!


o2_StefanX
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  • Team
  • September 17, 2015
Laut System wurde am 14.09.2015 eine SMS versendet mit Bitte um Rückruf zwecks Terminabsprache für einen neuen Termin vor Ort.

Ist das bereits geschehen? Wenn nein, bitte einmal über die Kollegen der Hotline einen Termin absprechen.

Gruß

Stefan