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Homebox-2 zwingt mich etweder auf WLAN oder Telefon zu verzichten


Dirk Busche
Besucher:in
Liebes O2-Team,

während meines Urlaubs wurde mein Anschluss umgestellt, und nun kann ich nicht mehr telefonieren (Rufnummernsperre aktiviert). Mir ist klar, dass das daran liegt, dass ich den neuen Router (Homebox-2) noch nicht installiert habe. Das habe ich aus guten Grund unterlassen:

Die Homebox-2 integriert -- im Gegensatz zu meiner alten Hardware -- auch den NTBA und den Splitter. Daraus folgt, dass sie direkt am Hausanschluss im Keller angeschlossen werden müsste. Der Keller hat jedoch eine Stahlbeton-Decke, so dass es dann keine Chance gibt eine WLAN-Verbindung mit meinen Geräten im 1. Stock aufzubauen.

Bevor das geht, muss ich noch rund 40m Kabel im Haus verlegen (soviel zum Thema "ohne Kosten für Sie"), was allerdings noch reichlich Zeit in Anspruch nehmen wird (wie gesagt: Stahlbeton! Da komme ich mit einer Haushaltsbohrmaschine nicht durch).

Ich habe vor meinem Urlaub versucht über die im Ankündigungsschreiben genannte Telefonnummer den Termin verschieben zu lassen, aber die Nummer war nicht erreichbar. Auch die im Anschreiben genannte URL mit weiteren Informationen war nicht existent. Auch ging aus dem Anschreiben nicht hervor, dass ich mit dem Umstellungstag mein Telefon verlieren würde.

Wie komme ich nun zu einem funktionierenden Anschluss (Telefon und DSL) bis die Kabel im Haus verlegt sind?

viele Grüße,

Dirk Busche

13 Antworten

blue_screen
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  • July 12, 2016
Die Homebox 2 enthält weder einen Splitter noch einen NTBA, sie kommt nur bei All-IP-Anschlüssen zum Einsatz. Die Homebox wird direkt an die 1. TAE-Dose angeschlossen, die normalerweise mit einem Telekom-Aufkleber oder einer "1" gekennzeichnet ist. Diese TAE-Dose ist üblicherweise direkt in den Wohnräumen installiert. Zugang zum "Hausanschluss" ist für die Nutzung der Homebox nicht notwendig.


Dirk Busche
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  • July 12, 2016
Hallo blue_screen,

danke für Deine Antwort. Aber da ich der einzige Bewohner des Hauses bin, ist bei mir der "Wohnungsanschluss", also die TAE-Dose  gleich neben dem Hausanschluss im erwähnten Keller. Das hätte ich wohl besser beschreiben sollen.

Das Problem bleibt also das gleiche.

viele Grüße,

Dirk Busche


blue_screen
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  • July 12, 2016
Naja, wenn man sich die erste TAE-Dose in den Keller legen lässt, ist das eben etwas unpraktisch. Daran trägt O2 nun aber keine Schuld. Lass dir die Dose in einen Wohnraum legen und das Problem ist erledigt.


Dirk Busche
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  • July 12, 2016
Tja, das war halt schon so beim Einzug, darauf hatte ich keinen Einfluss. Und daher schrieb ich im Originalpost, dass ich  noch 40 m Kabel verlegen muss.😉


blue_screen
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  • July 13, 2016
Da frage ich mich doch, wie der alte Router vorher angeschlossen war. Für eine TAE-Dose genügt 2-adriges Kabel, für Ethernet sind es mindestens 4 Adern. Wenn es also ein mindestens 2-adriges Kabel dort gibt, kann man es weiter nutzen.

Wenn man Mieter ist, kann man durchaus eine TAE-Dose in den Wohnräumen erwarten und derartige Arbeiten vom Vermieter erledigen lassen. Als Eigentümer muss man sich eben selbst darum kümmern.


svx
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  • Einsteiger:in
  • July 13, 2016
Moment mal...  wie war denn die Verkabelung bisher? Irgendwie muss das Signal ja auch vorher aus dem Keller nach oben gelangt sein... also gehe ich davon aus, dass dort bereits ein Kabel liegt, welches man möglicherweise umfunktionieren kann, oder?


Dirk Busche
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  • July 13, 2016
Tja, das ist etwas kompliziert. Bisher war die "Telefonanlage" im Keller und der Router im 1.Stock. "Telefonanlage" ist aber sehr beschönigend formuliert: Im Keller wird (bisher) das Signal erst per Splitter in DSL und ISDN getrennt (und davon noch mal in 2 Anolog-Stränge), Dann werden DSL und ISDN in einem gemeinsamen Kabel (auf verschiedenen Adern versteht sich) in den 1. Stock geleitet, dann 2x verlängert und erst kurz vor dem alten Router und der ISDN-Basisstation getrennt. Dieses Kabel ist von sehr schlechter Qualität, so dass derzeit bei einem Telefonat die DSL-Verbindung zusammenbricht (ist mir egal beim Surfen, aber bei VPN-Verbindungen treibt mich das in den Wahnsinn). Das Kabel liegt teilweise in vergossenen Schächten und ist daher nicht austauschbar. Die Analogleitungen gehen ebenfalls in vergossenen Schächten ins Erdgeschoss und in den 2. Stock. Diese Kabel sind 21 Jahre alt, damals hatte man 'etwas' andere Qualitätsanforderungen als heute.

Würde ich die Homebox an Stelle des alten Routers an das bisherige DSL/ISDN Kabel anschliessen, hätte ich weiter die DSL-Störungen, und dazu die Signaltrennungen plötzlich in der Homebox im 1.Stock. Für die alten Analogleitungen müsste ich dann von der Homebox Kabel zurück zu deren Anfangspunkten in den Keller legen, was der gleiche Aufwand ist, wie ein neues von unten hoch zu verlegen.

Wenn ich also um das Verlegen nicht herumkomme, sollte ich es gleich richtig machen. Schon aus Gründen der Leitungsqualität komme ich um neue Kabel nicht herum. Dabei kann ich dann auch die ganzen Anstückelungsstellen loswerden, die durch zusätzliche Dämpfung die Datenrate unnötig einschränken (Zu Alice-Zeiten wurde die DSL-Rate künstlich gedrosselt, weil die Dämpfung im Haus(!) zu gross war). Die neue Leitung wird dann möglichst in die Mitte des Hauses geführt (Decke Erdgeschoss neben/in dem Treppenhaus)  um möglichst viele Räume mit WLAN abzudecken.. Von dort aus muss aber dann noch eine ISDN- und eine FAX-Leitung in das Arbeitszimmer gelegt werden. Das alles soll natürlich möglichst unsichtbar sein, also unter Putz und Fussleisten verschwinden. Alles machbar, aber es braucht reichlich Zeit, die mir O2 nicht gelassen hat, weil sie unbedingt in meiner Urlaubszeit umstellen wollten (und es auch getan haben). So sitze ich hier nun ohne Telefon.


Jogi
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  • July 13, 2016
Moin,

das Telefonproblem lässt sich doch zumindest übergangsweise durch eine Telefonanlage mit mehreren schnurlosen Mobilteilen beheben (oder sehe ich da was falsch ?), das Wlan könnte z.Z. doch mit Repeater/Accesspoint geschaltet werden, bis deine Baumaßnahmen abgeschlossen sind.

Oder du Verlegst als Notlösung zunächst einmal ein DSL-Kabel über Putz von der TAE bis zum "neuen" Routerstandort.



Für die Umstellung kann o2 nicht viel, das steuert der Netzbetreiber bundesweit bis Ende 2018, o2 darf lediglich die Kunden informieren und die schöne Hardware zur Verfügung stellen.

Greetz :-)


Klaus_VoIP
Legende
Bei mir geht WLAN zuverlässig durch 3 Stahlbetondecken. Allerdings mit Fritzbox. Wäre also zu überlegen, ob nicht ein WLAN-AP o.ä. ausreicht als Lösung. Ansonsten mal nach freien Leitungswegen suchen wie Kaminschacht oder Antennenkabelrohr. Außenkabel gehen auch 😉


Denner
Legende
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  • Legende
  • July 13, 2016
Du brauchst keine ISDN Leitungen mehr, denn du hast kein ISDN mehr seit der Umstellung

Du kannst auch den Router in den Keller hängen und mit Dlan das wlan in die Wohnung holen und dort einen repeater benutzen. Spart Neuverkabelung und du kannst alles so weiter benutzen, wie bisher.


Dirk Busche
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  • July 13, 2016
Hallo Denner,

nöö, das ist so nicht richtig.

1) ISDN brauche ich immer noch, denn meine Telefon-Basisstation spricht nichts anderes. Sie wird jetzt nur nicht mehr an die "Telefonanlage" im Keller angeschlossen, sondern an den ISDN-S0-Port der Homebox-2 (wenn man diesen kastrierten Anschluss überhaupt so nennen darf; der kann angeblich nur 1 Gerät, was den ISDN-S0-Bus-Spezifikationen widerspricht). Dazwischen muss also ein Kabel.

2) Das FAX muss auch ein Kabel haben um an den Analoganschluss der Homebox zu kommen.

3) O2 hat vollmundig versprochen, dass ich nun "völlig kostenlos" ein schnelleres WLAN hätte. Eine Installation von DLAN entfernt mich von dem "völlig kostenlos" noch viel weiter als die 40m zusätzliches Kabel.

viele Grüße,

Dirk


svx
Einsteiger:in
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  • Einsteiger:in
  • July 13, 2016
Letztendlich kannst du halt o2 nicht für deine Hausverkabelung verantwortlich machen. Dass für dich, als Einzelfall, die Netzmodernisierung leider solche Maßnahmen erfordert, ist zwar mehr als ärgerlich, aber nicht zu ändern, da nun mal alle Anschlüsse bundesweit seitens der Telekom umgestellt werden.

Und wie du bereits erwähnt hast, sind die bei dir verlegten Kabel von mieser Qualität, sonst könnte man diese sicher weiter nutzen. Nimm es mir bitte nicht übel, aber stellenweise klingt es, als wolltest du eh schon seit längerem alles neu machen, und siehst jetzt deine Chance, dass sich jemand daran beteiligt. Was natürlich nicht passieren wird.


Dirk Busche
Besucher:in
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  • July 13, 2016
Hallo SVX

Nöö, ich habe in keinem meiner Postings um eine Beteiligung an den Kosten gebeten.

Was mich ärgert ist:

- der Zwang es jetzt sofort zu tun ohne Aufschubmöglichkeit. Dies ist der schlimmste Punkt!

- Das völlig falsche Versprechen, dass nur der Router ausgetauscht wird und sonst alles beim alten bleibt, denn das trifft nur in Wohnungen zu (weil dort üblicherweise alle Geräte nebeneinander installiert sind).

- Die Behauptung beim Vertrag bleibt alles beim alten. Dort steht ausdrücklich ISDN drin, was aber nicht mehr geliefert wird.

- die im Anschreiben genannten Kommunkationswege nicht funktionieren (Telefonnummer: "nicht möglich", URL: "Seite nicht gefunden")

- das als Umstellungsgrund 'Vorteile für mich' genannt werden statt die wahre Begründung anzugeben (es steht wirklich nirgendwo im zugesandten Material, dass O2 von der Telekom dazu gezwungen wird)

Dass die Einsparungen von Telekom und O2 dann entgegen dem "völlig kostenlos"-Versprechen dann doch Kosten bei mir nach sich ziehen, setzt dem Ganzen eigentlich nur noch die Krone auf.

Die räumliche Trennung von bisher Splitter, Telefonanlage und Router trifft nicht nur mich, sondern sehr viele Kunden mit Einfamilienhäusern, da es üblich war die Telefonverkabelung im Keller vornzunehmen, den Router aber im Flur oder Arbeitszimmer zu installieren. Die müssen nun alle unter Zeitdruck umbauen, damit Telefonleitungen und Router in einen Raum kommen. Darauf wird im Anschreiben aber nicht explizit hingewiesen, das muss man zwischen den Zeilen herauslesen, wenn da steht man brauche NTBA und Splitter nicht mehr. In diese Falle dürfte die Mehrzahl der Nicht-Techis hineinlaufen.

Egal, genug gemeckert. Was ich möchte, ist ein Aufschub des Ganzen bis ich die Kabel gelegt habe! Die Kontaktmöglichkeit für eine Terminabsprache hätte in das Ankündigungsschreiben gehört.