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Außerordentliche Kündigung seitens O2 nicht akzeptiert; 20 Std. vergebliche Wartezeit nicht Grund genug?

  • April 14, 2015
  • 2 Antworten
  • 713 Aufrufe

Freitag92
Besucher:in
Kundennummer: DE14148802

Hallo O2-Team, liebe Community,

Insgesamt habe ich rund 20 Stunden brav auf den Techniker zuhause gewartet und bin über Monate ohne Internet und Telefon ausgekommen.

Ich habe 3 geplatzte Termine hingenommen und zig Stunden in der O2 Warteschleife verbracht und alles versucht was in meiner Macht steht, damit mein Anschluss endlich funktioniert.

Anscheinend ist das für O2 nicht genug, denn meine außerordentliche Kündigung, in der ich alles genau schildere, wurde nach doppelter Prüfung

wieder nicht akzeptiert. Stattdessen zieht O2 frech den kompletten Rechnungsbetrag von meinem Konto ein, ohne dass mein Internet / Telefon je funktioniert hat.




Was ist das für eine Dreistigkeit?

Was ist das für ein Kundenservice?

Was sollen die Kunden Ihrer Meinung nach tun, damit Sie Ihre technischen Probleme (oder die von euren Vertragspartnern (Telekom))

in den Griff bekommen? Mir wird am Telefon vorgeworfen ich sei nicht "kooperativ genug gewesen" und deshalb wird der Kündigung nicht zugestimmt.

Ab wie viel geplatzten Terminen und verstrichener Wartezeit ist denn Ihrer Meinung nach ein Mensch "kooperativ genug"? Nach 10 Terminen? Oder vllt. erst nach 500 Std. verstrichener Wartezeit? Oder soll ich vielleicht einfach selber einen Techniker rufen auf meine Kosten, der dann ihre Probleme behebt?

Es gibt einige Gerichtsurteile die bereits ein Zeitfenster von 4 Stunden Wartezeit als unzumutbar eingestuft haben, Sie brauchen mir also nichts erzählen.



Mir wurde am O2 Servicetelefon zu einer außerordentlichen Kündigung geraten und gesagt, bei meinem Fall wird es da keine Probleme geben.

Warum nun diese Reaktion seitens O2?

Sind Ihre Mitarbeitet am Telefon nicht richtig geschult und raten immer zu Kündigungen, die dann nicht akzeptiert werden?

Wer von euch aus der Community hat so etwas schon mal erlebt und wie seid ihr vorgegangen? Würde mich über eure Hilfe freuen.

Ich hoffe, Sie können diesen Fall so schnell es geht lösen, in dem Sie meine außerordentliche Kündigung anerkennen und mich endlich in Ruhe lassen.

Für alle die es interessiert, hier die gesamte Chronik des O2 Dilemmas:

Am 30.01.2015 habe ich meinen O2 DSL All-in L Vertrag unterschrieben.

Sofort einen Termin zur Freischaltung vereinbar.

Der nächst mögliche Termin war der 18.02.2015 (ganz schön lang, immerhin über 2 Wochen ohne Internet...)

Den Tag habe ich mir Frei genommen um die vier Stunden Zuhause zu sein.

Doch der Techniker erschien nicht, es erfolgte auch kein Anruf (Nummer musste ich O2 im Vorfeld mitteilen, damit ich erreichbar bin).

Ich habe daraufhin am selben Tag den Kundendienst angerufen. Nach über 10 min. Wartezeit erschien endlich ein Freizeichen,

doch dann wurde einfach aufgelegt...

Am nächsten Tag noch mal angerufen und einen neuen Termin vereinbart, für den 27.02.

Am Telefon wurde mir noch gesagt, dass O2 für den ausgefallenen Termin nicht verantwortlich sei, die Telekom sei dafür verantwortlich um ließe

Vorsätzlich Termine platzen, damit die O2 Kunden unzufrieden sind...

Am 27.02. erschien dann ein Techniker.

Vorher hat er sogar extra noch angerufen und sich erkundigt ob ich auch da sei. Alles bestens soweit.

Der Techniker fummelt rum und misst und sagt "alles ist gut, sie können lossurfen" und geht wieder.

Am nächsten Tag will ich nach der Installation der Software online gehen, aber die Verbindung kann nicht hergestellt werden.

Also wieder ab in die Warteschleife und meinen Fall geschildert.

Nach einem weiteren Tag Wartezeit wurde ein Fehler im Netzt festgestellt, ein Techniker müsse noch ein mal kommen und O2 müsse ein

Störungsticket erstellen. Beim nächsten Termin (03.03.) erschien der Techniker nicht und auch nicht bei einem neu vereinbarten Termin (09.03.) nicht.

Jedes Mal betrug die Wartezeit sechs Stunden, weshalb ich jeweils einen Urlaubstag nehmen musste.

Insgesamt habe ich also 20 Std. Zuhause gewartet, 3 Termine sind ohne irgend eine Entschuldigung einfach so nicht eingehalten worden.

Außerdem war ich bis zu diesem Zeitpunkt bereits über 5 Wochen ohne Internet und Telefon.


Da war meine persönliche Schmerzgrenze erreicht und ich sendete eine außerordentliche Kündigung.

Am nächsten Tag rief mich ein Serivcebearter an. (Telefonat am 11.03. um 15.15 Uhr).

Ich schilderte Ihm den Fall.


Er riet mir dann zur Kündigung und sagte mir, er werde jetzt das Störungsticket löschen, auch wenn der Fall natürlich eigentlich nicht gelöst ist...

Eine Außerordentliche Kündigung sei kein Problem und geht so durch.

19.03.2015 erhielt ich dann eine Antwort auf meine außerordentliche Kündigung.

O2 sieht keine Gründe für die außerordentliche Kündigung vorliegen und kann erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit den Vertrag beenden...

Auf dieses Schreiben antwortete ich mit einem ausführlichen Brief mit der Schilderung meines Vorfalls und erwähnte auch das besagte Telefonat, in

dem mir sogar die Kündigung empfohlen wurde.

Trotzdem akzeptiert O2 weiterhin meine Kündigung nicht und teilte mir dies in einem Brief am 09.04.2015 mit.

Außerdem haben sie mir schon die Rechnung gesendet und das Geld von meinem Konto eingezogen. Frecher geht es ja wohl nicht mehr.

Obwohl O2 genau weiss, dass kein Anschluss besteht, wird mir eine Rechnung zugesandt und der Betrag vom Konto gebucht???

Heute (14.04.) habe ich, nach Beratung in der Verbraucherzentrale, das SEPA Mandat schriftlich zurückgezogen. Außerdem fordere ich den bereits abgezogenen Beitrag zurück...

Lösung von o2_Christian

Hallo Freitag92,

es tut mir leid, dass die Freischaltung Deines DSL Anschlusses nicht reibungslos funktioniert hat und mehrere Technikertermine geplatzt sind.

Leider kann ich über diesen Kanal Deinem Wunsch auf eine außerordentliche Kündigung nicht nachkommen und muss mich auf auf die Ablehnungen meiner Kollegen berufen.

Ich kann Dich in diesem Fall leider nur weiterhin auf den Schriftweg verweisen.

Gruß,

Christian

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2 Antworten

o2_Christian
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  • Team
  • Lösung
  • April 20, 2015
Hallo Freitag92,

es tut mir leid, dass die Freischaltung Deines DSL Anschlusses nicht reibungslos funktioniert hat und mehrere Technikertermine geplatzt sind.

Leider kann ich über diesen Kanal Deinem Wunsch auf eine außerordentliche Kündigung nicht nachkommen und muss mich auf auf die Ablehnungen meiner Kollegen berufen.

Ich kann Dich in diesem Fall leider nur weiterhin auf den Schriftweg verweisen.

Gruß,

Christian


muhdimaeh
Besucher:in
  • Besucher:in
  • April 21, 2015
Beträge umgehend zurückbuchen lassen und folgenden Mahnungen/Forderungen immer brav fristgerecht widersprechen. Am Ende wird dir noch Einverständnis zu irgendetwas unterstellt, da du ja erst einmal "bezahlt" hast. Und wer weiß ob oder wann O2 deinen "Forderungen" nachkommt ohne Urteil. Du hast alles dokumentiert, wie es scheint. Dreh den Spieß um und überlass O2 den Spaß den Rechtsweg zu beschreiten.

BGH bestätigt Anspruch auf Schadensersatz bei Internet-Ausfall - teltarif.de News ist vielleicht auch noch ganz interessant für dich.