Nach Produktwechsel auf "o2 my Home L" (100 down, 40 up) DSLAM-Datenrate Max. Senderichtung nur 32 Mbit/s


Sehr geehrte Damen und Herren der O2-Administratoren,

nach einem Tarifwechsel am 24.10.2019 auf "o2 my Home L" stehen uns statt dem vereinbarten Upload von 40 Mbit/s dauerhaft nur 29 Mbit/s zur Verfügung.

Obwohl im Begrüßungsschreiben (vom 05.10.2019) ausgewiesen wird, daß "[a]n [unserem] Anschluss [...] Datenübertragungsraten von bis zu [...] 40 Mbit/s im Upload möglich [wären]" und uns die O2-Technik auf telephonische Nachfrage (07.10.2019) explizit bestätigt hat, daß die im Begrüßungsschreiben angegebene Uploadrate 40 Mbit/s von O2 technisch geprüft und daher belastbar wäre, stellt sich nun heraus, daß uns O2 auf eine Leitung gesetzt hat, die laut Aussage der O2-Technik gar nicht mehr als 35 Mbit/s (als „absolutes Maximum“) im Upload zuläßt – das resultiert dann darin, daß in unserer FRITZ!Box 7490 (OS 07.12) die DSLAM-Datenrate in Senderichtung auf max. 32 Mbit/s beschnitten ist und uns letztlich eine Upload-Übertragungsrate von 29 MBit/s übrig bleibt.

Mehrere Telephonate mit O2 (25.10./05.11./18.11.2019), ein Ticket (Nr. 7720758 vom 02.11.2019) und sogar ein Brief an O2 (10.11.2019) haben O2 nicht bewegt, in dieser Sache tätig zu werden - der Brief wurde mehr oder weniger ignoriert (Standardantwort eines Automaten), das Ticket kommentarlos wieder geschlossen und die telephonisch kontaktierte O2-Technik meinte zuerst noch, wir würden die normale Datenraten schon noch erhalten ("das müsse sich erst einpendeln"), in den letzten zwei Telephonaten hieß es dann auf einmal, O2 könne da "nichts tun".

Wir fühlen uns betrogen; für uns ist es unerträglich, daß uns die vereinbarte Datenübertragungsrate nicht zur Verfügung gestellt wird, obwohl uns diese zugesagt wurde und uns ja auch bestätigt wurde, daß die Datenrate geprüft und 40 Mbit/s upload bei uns technisch möglich sind.

Damit stellt sich uns das so dar, daß O2 uns einfach nur nicht auf eine entspr. geeignete Leitung setzten WILL.

Der Upload ist uns hinsichtlich Mobilarbeit wichtig und war mit ein Entscheidungsgrund für den Tarifwechsel. Wir sind seit sechs Jahren Kunde bei O2 und waren bis vor den Tarifwechsel mit Leistung und Service von O2 zufrieden – das hat sich nun leider geändert.

Wir hoffen nun, auf diesem Weg von O2 entspr. Unterstützung zu erhalten.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüße.


73 Antworten

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Erst mal würde ich das DLM ausklingen lassen. Das dauert,  dann werden die anderen Werte sich ggf. auch verändern. Jedes mal die Fritzbox vom Anschluss abklemmen verlängert das DLM weil es als Abbruch gezählt wird.

 

 

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Ja doppelter Beitrag

 

Bei VDSL 100 werden keine Zwischenprofile geschaltet. Wenn die Vorgaben für VDSL 100 erfüllt sind, dann schaltet die Telekom immer VDSL 116 Down und 42 Up. Das sind die neuen Profile. Ältere Ports mit andere Firmware bekommen 110 zu 42 oder 112 zu 42. Sobald aber die Telekom dort die neue Firmware einspielt, bekommen auch diese Ports dann 116 zu 42. 

 

Wenn die Leitungskapazität keine 100 Mbit hergibt, dann verbindet das Modem mit dem maximal möglichen. Daher gibt es auch 100 Mbit Tarife die 60 oder 75 Mbit im Download haben. Unter 60 Mbit gibt es keine VDSL 100 Tarife mehr und werden von der Telekom abgelehnt.

 

Deine Leitungskapazität zeigt aber 132 zu 36 Mbit an. Der Sync wird aber durch im Upload durch die DSLAM max Rate begrenzt auf 32. 32 ist aber ein Wert den das DLM einstellt. Somit kann ein Fehler im Profil erst mal ausgeschlossen werden. DLM ist schwierig und es gibt kaum Informationen dazu im Netz und die Telekom hält sich da sehr bedeckt. Es kann auch 30 Tage dauern bis es ganz durch ist.

 

Meine Vermutung ist das dein DLM von 32 erst auf 37 hochgeht. Und dann nach weiteren Tagen erst wieder 42 Mbit einstellt.

 

In diesem Fall wird sich auch der Impulsstörschutz verändern. Dieser wirkt sich leicht auf die Leitungskapazität aus aber macht keine 4 Mbit oder so. Demnach bei ungefähr 2xx Meter Leitung laut Fritzbox wird ein Upload so bei 37-38 Mbit sich einpendeln. Hier könnte lediglich mit etwas Glück der alte Treiber in der Fritzbox dir helfen.

 

Warum? Weil der alte Treiber wohl einen geringeren SNR zulässt. So geringer der SNR um so höher die Leitungskapazität. Aber Vorsicht. Der SNR ist grob gesagt seine Signalstärke zum Rauschen auf der Leitung. Ist der zu gering, bricht die Leitung ab. Man sagt bis 7-9 db sind ganz nice. 

 

Stelle es dir so vor, du hast auf der Leitung ein rauschen wie auf einer Autobahnbrücke wenn du dort stehst. Jetzt ruft dir jemand Informationen zu mit 9 db stärke. So weiter er weg geht und es bleibt bei 9 db, so leiser kommt es bei dir an, bis du nichts mehr verstehst. Dann bricht das Modem ab. Demnach versucht man auf Leitungslänge X einen SNR zu optimieren, damit man noch etwas rausholen kann.  Bei deiner Leitungskapazität könnte man wohl auf 9 db runter. Du hast gerade 12 db laut Fritzbox. Das wird vom Treiber in der Fritzbox gesteuert und der aktuelle in der aktuellen Firmware ist wohl sehr konservativ.

 

Im IP Forum gibt es viele die mit dem neuen Treiber in der aktuellen Fritzbox Firmware 10-15 Mbit im Download verlieren und damit natürlich auch im Upload. Alten Treiber einstellen und dann ist wieder alles gut. Daher wäre das nach dem DLM noch eine Chance nahe an die 42 Mbit zu kommen.

 

Mehr gibt es dazu auch nicht mehr zu sagen. Du scheinst ja nach deiner Verkabelungsorgie ja Abbrüche gehabt zu haben und zwar massive… Schön wäre natürlich gewesen zu wissen was direkt nach dem aktivieren des Anschlusses dort gestanden hat. Daher müssen wir warten. 15 Tage ist auch nur ein Richtwert. Bei mir dauerte es mal 30 Tage um von 37 Mbit auf 42 wieder zu kommen. 

 

DLM ist halt eine Bitch, auch wenn es technisch gesehen schon Vorteile bringt aber nicht aus den Augen welche sich im DLM befinden.

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Vertraglich vereinbart ist das, was im Produktinformationsblatt steht. Da gibt es keine Sonderregelung extra für dich, zumal o2 keinen Einfluss darauf hat, was denn nun seitens des DSL-Vorleisters an deiner Anschlussadresse drin ist.

Allerdings hättest du u.U. schon vor dem Tarifwechsel mal in die DSL-Informationen deiner Fritzbox gucken können, da die Vectoring-Anschlüsse typischerweise mit der maximalen Datenrate synchronisieren - unabhängig vom Tarif.

Alternativ zu einem Internetanbieter wechseln, der kein VDSL nutzt und einen höheren Upload anbieten kann. 

 

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Ich würde auch kein CAT7-Kabel verlegen, da dieses ohne Erdung wie ein Schirm wirkt und Einstrahlungen erst recht “anzieht”.

 

 Genau darum ja erden wenn ein CAT7 verwendet wird… Schrieb ich oben aber auch ähnlich so…

 

@quarzox 

Ja richtig…

 

Ich für meinen Teil hatte nur die Möglichkeit beim nachträglichen Umbau die Telefonleitung und Netzwerkleitungen für das Haus gemeinsam in einem Kabelkanal ohne Trennung zu verlegen. Was auf Grund der Erdung sehr gut funktioniert. Beim Neubau würde ich es anders Handhaben aber A ist es kein Neubau und B nutzt man dann die Möglichkeiten die man hat.

 

Die Erklärung von rentek ist schon richtig. Daher müsste in diesem Fall es genau so wie von dir beschrieben ausgeführt werden. Generell macht es immer Sinn CAT Kabel zu verlegen. So hättest du schon eine Verbindung liegen. Besonders wenn es mal zu FTTB kommt und man dir ein Glasfasermodem in den Keller setzt. Fritte dran und ab per Lan dann nach oben. Oder Lan ans Glasfasermodem und oben die Fritte per WAN dran. In vielen Neubauten (hatten wir hier auch schon im Forum) scheinen auch die TAE Dosen nur noch RJ45 zu sein. Gab da schon das eine oder andere Thema zu.

 

Am Ende rüsten es viele schon so nach. Hier mal Stimmen aus anderen Foren

 

https://knx-user-forum.de/forum/öffentlicher-bereich/gebäudetechnik-ohne-knx-eib/1327579-cat7-anstelle-von-telefonkabel

 

https://www.computerbase.de/forum/threads/fernmeldekabel-durch-patchkabel-ersetzen-moeglich.1265869/

 

Es machen immer mehr Leute und ich kann dir sagen, funktioniert mir VDSL 100 Mbit super.

 

Ich habe für mich festgestellt, bei allem was in der Luft liegt, wenn man DLAN einsetzt, wenn die Anschlüsse immer höher werden und Störeinflüsse damit kritischer, eine Erdung ist unverzichtbar. Ich erde jedes LAN welches ich im Haus lege. Wenn möglich an beiden Enden. Manchmal geht's, manchmal nicht. Alles was sich auf die Leitung klemmt und in so einem Fall auf die Erdung, muss weg und damit abgeführt werden.

 

Wenn du zuhause ein Netzwerk aufbaust, mit Patchfeld usw., dann erden. Das Gehäuse, dass Patchfeld, darüber erdet sich der Switch am Rack.

 

Wenn man also CAT 7 (S/FTP) einsetzt, dann immer erden.

 

Du reduzierst damit auch das übersprechen im Kabelstrang. Wenn du also bis zu einer Verteilung aus dem Keller raus 1 Kabel verwendest und darüber mehrere DSL Anschlüsse betreiben möchtest, reduzierst du durch das geschirmte Aderpaar das übersprechen auf das zweite Paar. Besonders das stört ja häufig in Mehrfamilienhäuser die DSL Anschlüsse. Aber dennoch immer erden um das die Störeinflüsse immer abgeführt werden können.

 

Ab hier nichts Beitrag relevantes...

 

Ich für meinen Teil habe so langsam eine Grundausstattung an LAN im Haus das jede Erweiterung ein Klacks ist. Der Anfang ist immer der Schwierigste Part. So mehr das Netzwerk wächst, um so einfacher ist die Erweiterung und es kann süchtig machen. Selbst meine Garage hat 4 LAN Anschlüsse bekommen. Gründe dafür werde ich sobald es fertig ist in einem Beitrag veröffentlichen. Jetzt muss ich aber erst mal warten bis am 07.01.2020 Die Firma die Versiegelungen macht. Dann geht es weiter.

 

Kurz angerissen, da ich mir schon die Mühe gemacht hatte die LAN Versorgung vom OG ins EG zu bringen und gleichzeitig in den Heizungskeller, konnte ich von dort einfach nach draußen. Einige Steine aufgenommen, Verlegeschlauch gekauft, Leitungen dort rein und unter die Steine gelegt. Steine wieder druff und ab geht's. Auf dem Dachboden sitzt die Haupttechnik, im Keller eine abgespeckte Kopie vom Dachboden. So ist es auch möglich das Zweifamilienhaus zu trennen und aus der Abgespeckten Version im Keller für das EG eine eigenständige mächtige LAN Versorgung zu zaubern. Aus dem Keller raus ist es auch möglich nahe zu jedes Zimmer bei Renovierungen mit anzuklemmen. Absolut gar nicht mehr aufwendig. Es gab im EG nur einen Raum, welchen ich ohne größere Umbauten niemals von innen erreicht hätte. Da kam die Garage gerade richtig. Denn das Kabel wird jetzt auch über den Außenbereich zu der passenden Stelle geführt. Dort befindet sich eine im Bau eingeplante Abstellkammer als Anbau. Dort kam man rein und von dort in den letzten Raum. Dazu dann aber mehr in dem erwähnten Beitrag im Laufe des Jahres 2020.

 

 

Benutzerebene 7

Hallo @quarzox,

okay, das ist nun wirklich beeindruckend. Ich denke nicht, dass es viele Menschen gibt, die sich eine solche Mühe gegeben hätten. Vielleicht ist hier der Schritt zu einem anderen Router eine Möglichkeit, @P_rnstar und @Lil.Biene hatten ja den einen und anderen Tipp :-)

 

@P_rnstar: Du scheinst da ja auch etwas tiefer in der Materie zu stecken, oder? Wenn Du da die eine und andere Informationsquelle, gerade zum Thema DLM haben solltest, immer her damit, meinetwegen auch als PN ;-)

 

@rentek: Ist eine Sache, die mich hier beim lesen auch interessierte und die ich mir mal aufgeschrieben habe. Persönlich habe ich da so meine Zweifel, dass wir so etwas anbieten, aber ich werde mal schauen, wen ich auftreiben kann.

 

@Lil.Biene: Danke auch für die Beispiele anderer Router, ist auch etwas, was für mich bald interessant werden kann :-)

 

Gruß,

Lars

Benutzerebene 3

Parallelschaltungen sind ganz böse, das ist klar. Die parallele, unbenutzte, Leitung wirkt wie ne Antenne und damit fängt man sich dann Störungen ins VDSL-Signal ein.

Aber meines Wissens sind auch Reihenschaltungen bei VDSL verlustbehaftet. Bei VDSL sollte nach dem APL die erste TAE kommen, daran sollte der Router angeschlossen sein und alle anderen Geräte müssen dann hinter dem Router hängen. Wenn die FritzBox aber schon eine unzulässige Verkablung anzeigt bei @quarzox , dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass an der Verkablung definitiv was geändert werden sollte, wenn er so großen Wert drauf legt, das Maximum aus der Leitung rauszuholen.

also, folgender Status:

Ich hatte am Wochenende etwas Zeit, ein paar Kombinationen auzuprobieren.

- hier hätte ich gerne eine pdf-hochgeladen, die eine gute Übersicht ergäben hätte, wie kann ich das? Es werden nur Bild-Dateiformate akzeptiert (mehrseitiges tif aber auch nicht) [daher nur Auswahl unten im Anhang].

Um Wackelkontakte auszuschließen und auch, weil in einem Forumsbeitrag zu lesen ist, daß eine TAE-Dose mit nur einer F-Buchse einer TAE-Dose mit NFN-Codierung vorzuziehen ist, habe ich u.a. die erste TAE-Dose (NFN) gegen eine Dose der Variante F bzw. gegen eine Dose NFF getauscht [diese Dosen lagen bei mir griffbereit vor] - kein merklicher Einfluß auf die von der Fritzbox angegebene Leitungskapazität (siehe unten: Übersicht: Fälle D, E, G).

Ein Test, die Polung zu vertauschen (also an der TAE-Dose die Kabel von Pin 1 auf Pin 2 und von Pin 2 auf Pin 1) hat auch keinen Unterschied gebracht (Fälle D, H).

Leider habe ich doch kein Anschlußkabel “DSL zu TAE F” zur Hand (mir liegen nur haufenweise Telekom-Splitter / TAE-Anschlußkabel vor), so daß ich nur testen konnte, das graue Kabel des bisher verwendeten “Y-Kabels” gegen ein anderes DSL-Kabel auszutauschen (in der pdf: gelbes Kabel) - keine Auswirkungen (Fälle C, D).

Bzgl. Kabel habe ich als weitere Variante auch mal eines der o.a. TAE-Anschlußkabel an einen alten Telekom DSL-Splitter angeschlossen und daran dann mittels DSL-Kabel die Fritzbox angeschlossen - auch keine Änderungen (Fall F).

Ich werde das noch mit einem direkten Anschlußkabel “DSL zu TAE F” probieren, verspreche mir aber aufgrund der o.a. Ergebnisse nicht allzuviel.

Mittlerweile habe ich nun auch die 2. TAE-Dose wieder angeschlossen - in Reihe an Pins 5 & 6 der ersten Dose. Auf die Leitungskapazität hat das gemäß Fritzbox keinen merklichen Einfluß (egal ob “nur TAE 1” oder “TAE 1 & 2 in Reihe” und egal ob an TAE 1 oder TAE 2 angeschlossen, die Leitungskapazitäten sind sehr ähnlich (Fälle D, I, J) [trotz der vgslw. schlechten Verkabelung der TAE 2!] - sowie ich das verstanden habe, darf man dabei die von der Fritzbox tatsächlich augewiesenen geringen Unterschiede der Leitungskapazitäten nicht überbewerten).

Die Behebung der “unzulässigen Verkabelung” (Parallelschaltung) durch die Reihenschaltung der TAE-Dosen 1 & 2 hat dabei tatsächlich die Leitungskapazität in Empfangsrichtung um ca. 16 MBit/s und in Senderichtung um etwa 1.5 bis 2 MBit/s verbessert (Fälle A, J).

Weiterhin wird mir aber in Senderichtung nur eine Leitungskapazität von ca. 36 MBit/s ausgewiesen.

Die Leitung zwischen APL und TAE 1 kann ich nicht zweckmäßig testen, da ich am APL nicht anschließen darf - deswegen extra einen Telekom-Techniker kommen lassen … ? Das sind 3.5 m Kabel. Kann das eigtl. Anklemmen am APL so vermurkst sein, daß das ggf. zu den Beeinträchtigungen führt? Die Empfangen-Kapazität ist ja ganz i.O.

Bei meinen Untersuchungen gab es einen Fall, in dem mir eine Leitungskapazität in Senderichtung von 42 MBit/s ausgwiesen wurde (Fall B) (noch mit unzulässiger Verkabelung (!), nachdem ich den Router von TAE 2 auf TAE 1 umgestöpselt hatte). Unterschiedlich zu den anderen Fällen war, daß die Größe “Trägertausch (Bitswap)” den Wert “aus” aufwies und nicht wie in den anderen Fällen den Wert “an”. Leider konnte ich per Suche nicht viel zu dieser Größe in Erfahrung bringen - mit der Beschreibung von AVM kann ich nicht viel anfangen:

Trägertausch (Bitswap) Ein Bitswap ermöglicht es, die Datenübertragung an sich verändernde Leitungsbedingungen anzupassen, indem die Bits über die Träger neu verteilt werden. Die Datenrate bleibt bei einem Bitswap gleich. Die Durchführung eines Bitswaps wird bei Bedarf mit der Vermittlungsstelle ausgehandelt.

 

Wäre das ein Punkt, an dem ich noch ansetzen könnte?

Besten Dank und Grüße

 

 

 

 

Benutzerebene 7

Du hast dir ja große Mühe gemacht.

An welcher Dose möchtest du denn idealerweise dein DSL-Signal haben? Dose 1, 2 oder 3?

Du kannst dir bei zB Amazon ein sog. LSA-Auflegewerkzeug für ein paar Euro bestellen und drei TAE-Dosen NFN in LSA-Technik und dann die Dosen mit Schraubklemmen gegen die in LSA-Technik umtauschen. Das Kabel im APL ist augenscheinlich gut von der Telekom angecrimpt worden (kein Wackler, oder, sitzt fest?)

TAE-Dosen in LSA-Ausführung haben den Vorteil, dass es keine Wackelkontakte geben kann. Gerade bei Vectoring machen Telefondosen in Schraubausführung gerne mal (unbemerkte) Probleme, was zu Leistungseinbußen und Verbindungsabbrüchen führen kann.

Den in Dose 2 verbauten passiven Prufabschluss kannst du entfernen und entsorgen. Dieses aus der Analog- und ISDN-Technik stammende Relikt wird bei aktuellen TAE-Dosen, die die Telekom verbaut, nicht mehr verwendet.

Benutzerebene 3

Du hast dir ja große Mühe gemacht.

Sehe ich auch so :thumbsup: Ich verstehe auch völlig, dass man aus seiner Leitung alles rausholen will (v.a. wenn du so große Uploads hast).

Da du ja jetzt die Verkablung korrekt hast, wird es jetzt wohl schwieriger noch etwas rauszuholen. Lade doch mal das Spektrum noch hier hoch, vielleicht kann man da noch irgendetwas draus ableiten. Wenn du nur 3,5 m von APL zur TAE hast, dürfte es auch nicht am Kabel zwischen APL und TAE liegen, das sollte unkritisch sein.

Das mit dem Bitswap ist leider kein Ansatz. Bei o2 (bzw. dem Vorleister Telekom) ist Bitswap immer aktiviert, allerdings zeigt die FritzBox es erst an, wenn auch wirklich das erste Mal ein Bit von einem Träger auf einen anderen geswapped wurde. Daher kommen die unterschiedlichen Anzeigen.

Benutzerebene 7

Hallo @quarzox und willkommen in unserer o2 Community :-)

Ich habe mich mal ein wenig eingelesen und ziehe meinen Hut vor der Mühe, die Du Dir gemacht hast, alles auszutesten und auch vor der Unterstützung, die Du hier schon bereits erhalten hast :-)

Das Spektrum sieht soweit an sich erst mal unauffällig aus, eigentlich genau so, wie es  aussehen sollte :-)

Die relativ glatten Werte deuten darauf hin, dass in der Tat der Anschluss (respektive das gesamte Vectoring-Bündel!) ein entsprechendes Profil vom DLM erhalten hat, um die Stabilität der Leitung(en) zu gewährleisten.

Letztendlich werden die Werte einer einzelnen Leitung ja nur in Zusammenschluss mit anderen Vectoring-Leitungen erreicht, so dass es absolut sein kann, dass Deine Leitung durchaus noch etwas Luft nach oben hat, um die Stabilität eines gesamten Vectoring Bündels aber sicher zu stellen eben mehrere zusammen geschaltete Leitungen eben nicht den maximal möglichen Wert erreichen.

Dies hat letztendlich auch nichts damit zu tun, dass ein “Port” die Werte nicht erreicht, die Zeiten, wo die Geschwindigkeit tatsächlich ausschließlich über die Eigenschaften des Ports definiert wurde, sind schon eine Weile vorbei ;-)

Ich gehe einmal davon aus, dass die Kollegen, die eine Aussage hinsichtlich der Geschwindigkeit getroffen haben davon ausgingen, dass wirklich alles optimal läuft. Denn eine verbindliche Aussage ist tatsächlich vor der Schaltung und Anschluss des Routers nicht wirklich möglich. Alle Werte vorher sind letztendlich eigentlich “nur” errechnete Werte…

Letztendlich ist auch die von der Fritzbox angezeigte “Leitungskapazität” ein von der Fritzbox errechneter Wert und kein tatsächlich fest stehender Wert, der sich aus den Eigenschaften der Leitun zwingend ergibt.

Auch, wenn die Geschwindigkeit, die Du aktuell im Upload bekommst wahrscheinlich nicht Deinen Erwartungen entsprechen, stellen aber dennoch recht gute Werte dar. Es kann sein, dass sich hier noch eine Änderung nach oben ergibt, wenn der Anschluss weiter stabil und ohne Abbrüche läuft, wirklich versprechen können wir dies aber auch nicht.

Gruß,

Lars

Benutzerebene 7
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Ja über einen Neustart in der GUI der Fritzbox wäre eine Möglichkeit. Sobald es ausgeführt wird und die LED anfängt zu blinken. Dann kann die Fritzbox abgezogen werden.

 

Sobald das DLM durch ist, kannst du die Box auch mal so trennen. Es geht dabei um einstecken, syncen lassen und wieder ab vom Netz. Das mag das DLM nicht.

 

Wie gesagt, ein Fehler im Profil kann erst mal ausgeschlossen werden. Heißt jetzt aber nicht das es nicht möglich ist. Wir werden es sehen und dann weiter dran arbeiten. Für den Anfang sieht alles gut aus (von den Werten und dem daraus resultierenden). Gucken wir mal

Benutzerebene 7

Die Zwangstrennung der Internetverbindung hat nichts mit DLM zu tun. Bei O2 gibt es nach 24 Stunden eine neue Vergabe der IP-Adresse(n). Je nachdem, ob du IPv4/v6 als Dualstack aktiviert hast, bekommst du alle 24 Stunden eine neue IPv4/v6-Adresse. Diesen Zeitpunkt kann man durch die Fritzbox bestimmen lassen (hier: zwischen 1 und 2 Uhr).

Offensichtlich hat jemand am 06.12.2019 um 04:42 Uhr die DSL-Verbindung unterbrochen, weshalb nun die IP-Adressen-Neuvergabe immer einen Tag später gegen 04:42 Uhr vom DSLAM erfolgt. Hierdurch wurde auch DLM wieder zurückgesetzt, so dass eine Hochstufung früstestens am 21.12.2019 zwischen 3 Uhr und 4 Uhr erfolgen wird.

Benutzerebene 7

Im Upload wird sich nichts mehr ändern, da die Leitung max. 36000 kbit/s hergibt, das nächsthöhere Profil aber 37.000 kbit/s beträgt und daher der Mindest SNR von meines Wissens 8dB nicht eingehalten wird (rutscht auf 6dB).

Die einzige Optimierung, die mir noch einfällt, wäre, alle Dosen gegen solche mit LSA-Technik auszutauschen. Gibt’s gerade bei EBay günstig im Dreier-Set. Das Auflegewerkzeug ist für rund fünf Euronen zu haben.

IPv6 kannst du aktivieren. Die Zwangstrennung würde ich auf einen Zeitraum nachts legen, in welcher du nicht im Internet bist, zB zwischen 3 Uhr und 4 Uhr.

Benutzerebene 7

Es findet täglich alle 24 Stunden eine Neuvergabe der IP-Adresse durch O2 statt, derzeit gegen 4:42 Uhr. Durch den Haken bei “Zwangstrennung durch den Anbieter verschieben in die Zeit zwischen …” kannst du diesen Zeitpunkt vorverlegen/nachverlagern.

Wenn die Fritzbox zB heute um 17:32 Uhr die DSL-Verbindung neu aufbaut, erfolgt morgen um 17:32 Uhr die nächste Zwangstrennung etc.

Mit einer DSL-Neusynchronisation hat dieser Haken nichts zu tun, es erfolgt lediglich bei bestehender DSL-Synchronisation eine Neuvergabe der IP-Adresse in dem von dir gewählten Zeitfenster.

Viel Erfolg bei Neuverkabelung. Du kannst für’s erste ja die vorhandenen Kabel weiterverwenden und vorab die TAE-Dosen anklemmen.

Oder beabsichtigst du, die CAT-Kabel vom APL zur ersten TAE-Dose und von dort zur zweiten TAE-Dose zu verlegen und auch vom APL zur dritten TAE-Dose?

Da du ja ein Auflegewerkzeug hast, kannst du ja auch das CAT-Kabel am APL anklemmen.

Benutzerebene 7

Ich würde da nix erden. Eine Erdung macht nur Sinn, wenn ein Gerät mit Netzteil angeschlossen ist, wie zB ein Kabelfernseh-Verstärker, um Brummeinstreuungen durch das Netzteil auf das HF-Signal zu vermeiden.

Ich würde auch kein CAT7-Kabel verlegen, da dieses ohne Erdung wie ein Schirm wirkt und Einstrahlungen erst recht “anzieht”.

Daher würde ich erst mal die beiden Telefondosen durch die LSA-Dosen austauschen und schauen, was sich verändert. Dann kann man immer noch weitersehen.

Benutzerebene 7

Hallo @quarzox und frohes neues Jahr :-)

Das sieht nach abendfüllender Beschäftigung aus. Aber Du hast hier mit @rentek und @Mister79 auch schon die richtigen Leute am Start, wenn es um die Verkabelung im Haus geht :-)

Ich bin ein wenig gespannt, wie es weiter geht :-)

Gruß,

Lars

Hallo @o2_Lars ,

besten Dank für die Neujahreswünsche, die ich gerne noch an alle Beteiligten zurückgebe.

Vorgestern habe ich ein paar Verkabelungsvarianten durchprobiert, alles jedoch ohne Erfolg - d.h., ohne daß sich die Leitungskapazität verbessert hätte: neues DSL-Box-Kabel, neue TAE-Dosen LSA-Plus, neue Kabel zwischen APL und TAE-1 (Cat 7, Cat 5e, Einzel-Litzen), mit und ohne Erdung des APL. Bei Interesse siehe Tabelle im Anhang unten.

Um die Grenzen auszuloten, habe ich auch eine Variante mit nur 0.55 m Kabel zwischen APL und TAE-1 betrachtet (siehe Varianten 70 ud 80 in meiner Tabelle): als Kabel kamen in Variante 70 ein Cat 5e Kabel zum Einsatz (hatte ich noch rumliegen), in Variante 80 zwei verdrillte Litzen, die ich aus diesem Kabel gezogen hatte. In beiden Fällen wurden die jeweiligen Litzen neu am APL sowie an einer neuen TAE- Dreifachdose 3x6 NFN UP mit LSA-Plus angelegt (Verbindungen waren fest angelegt). An der TAE-Dosen waren keine weiteren Kabel angelegt, die Fritzbox (7490) war an der TAE-Dose angeschlossen:
 

Variante 70: Leitungskapazität: Empfangen 135872 kbit/s; Senden 36998 kbit/s

Aber selbst für diese “Ideal-Verkabelung” beträgt die Leitungskapazität in Senderichtung nur 36998 kbit/s.

Aktuell bin ich wieder auf die Ausgangskonfiguration zurückgegangen, allerdings nun mit den LSA-Plus Dosen und dem neuem DSL-Box-Kabel (siehe Variante 110 in meiner Tabelle: ca. 3.5 m urspr. Telephon-Kabel [rot & rot/schwarz] an APL (neu angelegt) und TAE-1 (neue LSA-Plus Dose, UP, NFN), ca. 8.5 m Einzel-Litzen weiß & gelb von TAE-1 zu TAE-2 in Reihe (neue LSA-Plus Dose, AP, NFN), neues DSL-Box-Kabel, Fritzbox an TAE-2). Für diese Konfiguration liegt die Leitungskapazität in Senderichtung bei 35968 kbit/s (Tabelle) - soeben: 36177 kbit/s.

Vor diesem Hintergrund liegt mein eigtl. Problem dann wohl doch nicht an der Hausverkabelung.

Bislang nicht betrachtet habe ich den Einfluß der Fritzbox. @Mister79 schreibt weiter oben, daß “mit etwas Glück der alte Treiber [...] helfen [könnte, ...] weil [dieser] wohl einen geringeren SNR zulässt.”

Nun bin ich bzgl. Treiber-Wechsel etwas zurückhaltend, da ich mir mein System nicht “zerschießen” möchte. Welchen Treiber genau sollte ich denn berücksichtigen? Wo würde ich diesen beziehen können?

In einem anderen Beitrag verstehe ich @nick I name so, daß sich allein durch den Wechsel auf eine Fritzbox 7530 die (angezeigten) Leitungskapazitäten deutlich verbessert hatten ( https://hilfe.o2online.de/router-software-internet-telefonie-34/dlm-dslam-drosselung-517136 ).

Würde mir O2 denn testweise eine Fritzbox 7590 zur Verfügung stellen, damit ich auch diese Möglichkeit noch betrachten kann?

Besten Dank und viele Grüße, quarzox

 

P.S.: Tabelle der betrachteten Verkabelungs-Varianten

 

Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber bevor du hier weiter tausend Sachen durch probierst ein paar Fakten und Ideen.

DLM ist von den ISP deaktivierbar, Telekom macht es nicht, kann andere Anbieter die Vorleistungen der Telekom anmieten jedoch nicht zwingen DLM zu nutzen, Telekom hat TAE/VULA Produkte so unverfälscht wie möglich weiterzureichen, natürlich kann der jeweilige ISP dann auch immer spezielle Wünsche nach DIensten oder optimierungen bei der Telekom buchen.

1und1 deaktiviert momentan als einziger großer 0815 ISP auf Kundenwunsch DLM nachträglich am Anschluss.
Es gibt einen Buchungscode im Bestellsystem der ISP bei der Telekom zum bestellen von Neuanschlüssen ohne DLM. Also am besten anfragen beim jeweiligen ISP, ob die Leitung direkt ohne DLM gebucht werden kann (machen Business ISP, davon gibt es also auch genügend zu humanen Preisen, die Bundesweit über Bitstrom L3 Leistungen  Vectoring der Telekom verkauft.)
Demnach ist es eine Falschaussage zu behaupten am kompletten Vectoringbündel wäre DLM aktiv, selbst wenn der störende Anschluss dafür verantwortlich ist, das andere Anschlüsse ebenfalls gedeckelt werden, der Störer kann theoretisch DLM einfach deaktivieren lassen, falls er nicht bei der Telekom ist.

Die Bundesnetzagentur sagt, es müssen mindestens ein mal am Tag 90% der maximalen Datenrate im Download nach TKG Produkt-Informationsblatt ankommen. Ist dies nicht der Fall sieht die Bundesnetzagentur eine unzureichende Leistung vor und dementsprechend nur die Sonderkündigung.
Dies kann mithilfe des Messprotokolls vollzogen werden.
Jetzt kommt aber das aber, dies gilt nur im Download. Den Upload hat die Bundesnetzagentur damals als nicht so relevant eingestuft, was wahrscheinlich ein Fehler war und dementsprechend kann man mit dem Messprotokoll der Bundesnetzagentur auch nur den Download messen und beklagen.

Du hast schon so viel Zeit investiert und ausprobiert.
Es gibt keine magische Formel, wann DLM wieder hochstuft, das kann 14 aber auch 30 Tage aber auch Monate dauern. Letzteres ist sehr unwahrscheinlich, insofern genügend Kapazität für ein höheres Profil vorhanden ist. Nur 37000-38000Kbit/s im Upload in der Kapazität zu haben reicht meistens nicht aus um wieder ein 36er Profil im Upload zu bekommen.
An TAE 1 hattest du 42.xxx kbit sync? Dann versuch wieder da hin zu kommen. Was mir einfällt, wieso an TAE 2 eine schlechtere Rate ankommt, kann das wie hier beschriebene sein jedoch kann auch noch irgendwo zwischen TAE 1/ 2 eine weitere Unterverteilung sitzen bzw. das Kabel irgendwo geflickt etc. Auch kann es an der ausgelutschen TAE liegen.
Wenn du schon so viel neu machen möchtest, besonders wenn du Verlegekabel CAT7 benutzt, dann nimm direkt Netzwerkoden anstatt einer TAE (die Adernpaare werden bei der Netzwerkdose wie bei LSA Leisten aufgelegt)

Bitte Bitte entsorge die 7490! Die 7490 ist leider leider ausgelutscht, der Chipsatz ist zu alt, AVM hat Jahrelang am DSL Treiber optimiert, jedoch ist man halt irgendwann an den Grenzen des möglichen gekommen.
Die 7430/7490/7362sl produzieren gerade im Upload einiges mehr an nicht behebbaren Fehlern, siehe dazu in den generierten Support files nach (US RTX uncorrected/US RTX corrected DTUs/US RTX retransmitted DTUs/US RTX Uncorrected per Minute)

Bitte bitte besorge dir eine 7590, das erspart dir viel Leid und Kummer und die 7590 wird per se einiges mehr am Upload in der Leitungskapazität rausholen.
Die 7590 gibt es gerade bei Saturn, oder google damit du auf das Schnäppchenportal kommst, nach ROUTER AVM FRITZ!BOX 7590 + FRITZ!DECT 301 für 171 Euro.

Ansonsten bekommt man die bei eBay neu für 160 Euro und gebraucht sogar für 140 Euro. Ich verkaufe da momentan auch welche, kann dir ansonsten auch eine meiner gebrauchten 7590 zum testen zuschicken gegen Porto. Ich empfehle dir aber dringenst eine eigene 7590 zu kaufen, besonders jetzt wo diese so günstig sind.
Von der O2 Mietoption halte ich nicht, insofern AVM weiterhin den UVP Preis von 250 Euro verlangen würde, OK kann man drüber nachdenken. Aber momentan ist es in meinen Auge viel zu teuer diese zu Mieten.

 

Benutzerebene 7

@quarzox Wow, da hast du dir aber wirklich große Mühe gegeben. Wie jedoch zu erwarten war, hat sich durch die Verwendung hochwertiger Kabel und Erdung des APL nicht wirklich eine Verbesserung ergeben. Der Austausch der TAE-Dosen gegen LSA-Plus war jedoch sinnvoll, um Wackelkontakte an den Klemmen auszumerzen/auszuschließen.

Wenn du jetzt beide aktiven TAE-Dosen auch korrekt in Reihe verkabelt hast, hast du deine To-Do-Liste abgearbeitet. 

Ich kann bestätigen, dass eine Fritzbox der 75xx-er Reihe etwas mehr an Vectoring-Anschlüssen rausholt als die 74xx-er oder gar 73xx-er Reihe. Die 74xx-er Reihe aber “in die ewigen Jagdgründe” zu verbannen, erscheint mir aber etwas verfrüht. Solange AVM diese noch supportet und Updates bereitstellt, würde ich die 74xx-er reihe weiterhin nutzen.

Aber vielleicht kannst du mit @P_rnstar ja ein Gentleman-Agreement treffen, und er verkauft dir sogar eine Box, die er noch übrig hat, zu einem günstigen Preis.

@P_rnstar Ich bin an einer Vectoring-fähigen Linecard Infineon 13.6.0 infolge Technologiewechsel gelandet, es ist aber nur ADSL2PLUS geschaltet, da über 2km Kabellänge zwischen APL und HVT und bislang kein Outdoor-DSLAM in meinem Wohngebiet verfügbar/gebaut ist. DLM scheint auch hier zu werkeln. Es hat mich exakt 14 Tage nach Schaltung auf das nächstniedrigere Profil gedeckelt (von 17.696/2.800 nun af 13.984/2.448). Bitten an O2, auch über das BM und Androhung einer Klage, haben nichts gebracht. O2 hat beteuert, hier nichts machen zu können, ich müsse entweder damit leben, oder den Anbieter wechseln. Seitdem ist meine Einstellung zu O2 etwas anders geworden, aber ich halte dem Forum dennoch mit sachlichen, neutralen Kommentaren und Hilfestellungen die Treue. Andere Kunden können ja nichts dafür. Aber möglicherweise hat ja O2 mittlerweile aufgrund von (nicht nur meiner, sondern auch anderen) Kundenbeschwerden seine EInstellung geändert und kann DLM auf Kundenwunsch bei der Telekom deaktivieren lassen. Ich habe auch gehört, dass 1&1 dies auf Kundenwunsch machen kann und auch macht. Warum Telefónica sich hier querstellt, bleibt fraglich.

@o2_Lars, kannst du in Erfahrung bringen, ob Telefónica mittlerweile DLM auf Kundenwunsch (sog. “Risikoschaltung” auf Kundenwunsch ohne Gewährleistung im Supportfall, wie es bei Arcor/Vodafone noch üblich ist) deaktivieren lassen kann? 99,9 Prozent der Kunden ist das ja egal bzw. merken schon gar nicht, dass DLM werkelt. Aber den restlichen 0,1 Prozent wäre es lieber, ein echtes ratenadaptives Produkt zu erhalten. Diese können durch Ändern in den Störeinstellungen der Fritzbox die Leitung ohnehin manuell beeinflussen. 

Benutzerebene 6

@TE 

Die Tatsache das mit der Parallelschaltung mehr Leitungskapazität im Upstream angezeigt wurde liegt höchswarscheinlich daran das deine Fritzbox durch die zusätzliche Dämpfung mit mehr dBm gesendet hat (Stichwort UPBO). Selbst an sehr kurzen Leitungen bzw insbesondere an vielen kurzen Leitung erreicht man mit einer 7490 selten die vollen 42Mbit/s im Upstream was wiederum der UPBO Konfig in Verbindung mit einer geringen Leitungsdämpfung und dem (schon etwas äteren) Lantiq Chipsatz der 7490 geschuldet ist.

Wenn du die maximal mögliche Geschwindigkeit im Upstream (inkl. Stabilität) erreichen möchtest wäre mMn ein Modem/Router mit Broadcom xDSL Chipsatz (BDCM) die beste Wahl. Die FB 7590 besitzt ebenfalls ein Intel/Lantiq xDSL Chipsatz aber dieser ist weitaus performanter als der in 7490 und wird in 99% der Fälle schon etwas mehr an Upstream Geschwindigkeit herauskitzeln. Zudem ist die 7590 auch SV fähig. Mit Supervectoring wären dann sogar bis zu 250Mbit/s im Downstream und 46Mbit/s im Upstream möglich (Verfügbarkeit vorausgesetzt).

Ob du mit einer Fritzbox 7590 die vollen 42Mbit/s erreichst kann man leider nicht wirklich voraussagen. Am besten wäre wiegesagt ein Gerät mit Broadcom Chipsatz geeignet (höchste Stabilität und voraussichtlich die vollen 42Mbit/s im Upstream). Um den Deckel durch Assia/DLM loszuwerden wäre ein Gerät mit Broadcom Chipsatz ebenfalls vorteilhaft…

Fritzbox mit SV-Broadcom Chipsatz: 7581/7582

Router/Modem mit SV-Broadcom Chipsatz: DGA4130/4132(günstige Bastellösung!), Zyxel XMG3927-B50A, Speedport W925V, Speedport Smart 2

Benutzerebene 6

Das kann natürlich gut sein mit der UPBO konfiguration. Wobei ich dachte die wäre nicht  on the fly zu beeinflussen.

Bezüglich des Vorschlages mit der 7581/7582, habe die 7582 und 7583 selbst hier, die 7582 hat vor einem Jahr bis kurz vor einem ¾ Jahr noch 2-3MBit mehr im Upload rausgeholt als die 7530/7590, allerdings ist der Vorteil seit den letzten Monaten verschwindend Gering, da AVM die DSL Treiber der 7530/7590 gut optimiert hat.

Die generelle UPBO konfig kannst du als Kunde nicht beeinflussen aber mit zunehmender Dämpfung handelt das Modem mit dem DSLAM eine höhere Ausgangsleistung aus (power @dBm). Aus diesem Grund schaffen viele “kurze” Leitungen Vollsync im Upstream mit einem Target SNRM von 9dB. Ein wenig längere Leitungen (mit höherer Dämpfung) erreichen dageben öfters Vollsync im Upstream. Das ganze spiegelt aber nicht die Qualität der Leitung wieder, d.h. du kannst bei einer kurzen Leitung ohne Vollsync im Upstream weitaus weniger Fehler (CRC, FEC, ES) haben als bei einer längeren Leitung mit Vollsync.

 

Hallo @quarzox,

okay, das ist nun wirklich beeindruckend. Ich denke nicht, dass es viele Menschen gibt, die sich eine solche Mühe gegeben hätten. Vielleicht ist hier der Schritt zu einem anderen Router eine Möglichkeit, @P_rnstar und @Lil.Biene hatten ja den einen und anderen Tipp :-)

 

@P_rnstar: Du scheinst da ja auch etwas tiefer in der Materie zu stecken, oder? Wenn Du da die eine und andere Informationsquelle, gerade zum Thema DLM haben solltest, immer her damit, meinetwegen auch als PN ;-)

 

@rentek: Ist eine Sache, die mich hier beim lesen auch interessierte und die ich mir mal aufgeschrieben habe. Persönlich habe ich da so meine Zweifel, dass wir so etwas anbieten, aber ich werde mal schauen, wen ich auftreiben kann.

 

@Lil.Biene: Danke auch für die Beispiele anderer Router, ist auch etwas, was für mich bald interessant werden kann :-)

 

Gruß,

Lars

Nix zu Danken! Am besten fahre ich seit Jahren mit einem externen Modem + OpenWrt Router (SQM QoS, Adblock, selective VPN/Policy Routing, uvm). Das ist ja grade das schöne an der Routerfreiheit in Deutschland, wir können uns bei bedarf halt richtig austoben. ;)

Zu DLM: Soweit ich weiß bietet z.B. 1&1 es naträglich an DLM abschalten zu lassen. Bei der Telekom gibt es dafür soweit ich weiß einen Buchungscode. Wäre natürlich klasse wenn das O2 auch anbieten würde/könnte. Der großteil der Kunden wird von DLM natürlich nix wissen aber für einige wäre das sicherlich ein großer Pluspunkt wenn man das deaktivieren könnte um verschiedene Endgeräte zu testen ohne 15-30 Tage zu warten das DLM das Profil wieder anhebt bzw absenkt.

 

VG

Benutzerebene 7

@Lil.Biene: Ich seh schon, mit Dir müssen wir auch mal ein Special über Modem/Router-Strukturen im etwas fortgeschrittenerem Heimnetz rausbringen :-)

Wäre das mal was für Dich?

Gruß,

Lars

Hallo

vielen Dank an ALLE, die ihr mich hier so ausführlich mit Euren Erfahrungen und Empfehlungen unterstützt :grinning:

Bitte entschuldigt meine spärliche Rückmeldung - derzeit ist es für mich während der Woche ungünstig, so daß ich nur primär am Wochenende Gelegenheit für diese Forum finde.

Das mit dem Router scheint ja noch ggf. Potential zu haben. Da das ja aber wohl nicht wirklich sicher ist, sind mal 160 EUR für einen Versuch schon ne Menge Holz.

@o2_Lars, wie kann ich mit Dir bilateral in Kontakt treten, damit wir ggf. auf Basis der akt. Vertragsbedingungen einen Weg finden?

Nochmals besten Dank und Grüße, quarzox

Benutzerebene 7
Abzeichen

@quarzox gebe mal bei Mama Google: router  mieten  7590  ein. Ich glaube die dort aufgerufene Summe wirst Du für ein oder zwei Monate Testen aufbringen können. 

Benutzerebene 7

Hallo @quarzox,

schreibe mir dazu gerne eine PN. Das habe ich mal aktiviert :-)

 

@Lil.Biene: Keine Hektik, das Jahr ist noch jung, genau wie wir :-)

 

Gruß,

Lars

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