Gelöst

Eigenes Modem im Bridgemode verwenden - Empfehlung


Hallo zusammen,

 

um bei der WLAN Router Verwendung etwas flexibler zu sein, würde ich gerne ein externes Modem benutzen. Ich habe es aktuell mit dem D-Link ADSL2+ 321B probiert, dann aber gemerkt, dass dieses wohl kein VDSL unterstützt - gemäss meinen Vertragsdaten (endet auf ...@s93.bbi-o2.de) wohl nötig.

Jetzt wäre meine Wahl das Zyxel VDSL2 (VMG1312-B30A). Idee also einfach Benutzername und Passwort dort eingeben, Bridgemodus auswählen und folglich “beliebigen” Router nutzen, um zu surfen? VOIP/ Telefon und anderer Quatsch alles nicht benötigt, es geht nur um die Internetverbindung.

Wäre sehr nett, wenn mir jemand diesen Plan einmal abnicken könnte. Vielen Dank und beste Grüsse.

 

HansDampf_123

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Lösung von Mister79 25 Mai 2020, 21:23

Wie ich schon sagte, dass erste Gerät muss sich immer einwählen. Dazu benötigt es Nutzerdaten.

 

Beim WLAN reicht es die WLAN Taste am Router zu drücken, die LED WLAN geht dann aus und das WLAN ist deaktiviert.

 

WLAN direkt an der Fritzboxausschalten

Sie können das Funknetz auch direkt am Gerät ausschalten. Drücken Sie an der Fritzboxkurz auf die Taste „WLAN / WPS“. Wenn die WLAN-LED am Gerät erlischt, ist das Netzwerk deaktiviert

 

DHCP kannst du im Router deaktivieren.

 

https://www.giga.de/hardware/avm-fritz-box-fon-wlan-7390/tipps/dhcp-aktivieren-deaktivieren-so-gehts/
 

Denke dran, ohne DHCP musst du selbst jedem Gerät eine IP zuweisen. Doppelte IP Adressen führen zum Absturz deines Netzwerks und die Geräte können nicht mehr angesprochen werden. 
 

Was hast du eigentlich vor und warum?

 

 

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9 Antworten

Nach meinem Verständnis ist ein “Gateway” ein Router. Dann braucht man keinen anderen Router mehr, allenfalls für WLAN. 

Es gibt pure VDSL-Modems von Allnet und Draytek. Man kann auch jeden VDSL2-Router (mit Vectoring!!!) nehmen, wenn es nicht auf Telefonie ankommt. Mit etwas Glück sind auch gute Asus- oder TP-Link-Modem-Router mit WLAN mit versch. Betriebsmodi für billiges Geld(30€) zu bekommen. Da kann man dann den eigenen WLAN-Router noch dazuschalten als WLAN-AP. Es geht Dir vermutlich um die “Preisfrage”?

Benutzerebene 7

Idee also einfach Benutzername und Passwort dort eingeben, Bridgemodus auswählen und folglich “beliebigen” Router nutzen, um zu surfen?

Das geht nicht. Die einzige zulässige PPPoE-Einwahl nimmt der (WLAN-) Router vor. D.h. du musst die Internetzugangsdaten dort eingeben. Wenn du im Zyxel irgendwelche Zugangsdaten eingibt, so arbeitet das Gerät nicht als reines Modem. Ein Modem braucht keine Zugangsdaten.

Für das Geld bekommst Du eine gebrauchte 7320, vermutlich die bessere Wahl…

Zumal der VMG1312-B30A  ja auch wlan hat.

Scheit aber zu laufen wenn man im Forum sucht.

 

Danke soweit für alle Antworten. Vielleicht sollte ich noch mehr spezifizieren: Ich habe z.B. noch einen guten Asus Router rumstehen. Mitgeliefert wurde mir ausserdem die FritzBox 7490. Gleichzeitig spiele ich auch mit dem Gedanken soetwas wie ein PiHole/ pfSense zu installieren. Die Idee wäre also über das Modem das Signal auf Ethernet zu konvertieren, um daraus eine brauchbare Verbindung zu machen, welche ich dann in o.g. Geräte weiterleite. Erfüllt dies ein VDSL Modem wie z.B. Zyxel oder Allnet? Preisfrage ist natürlich gegeben, idealerweise unter 100€. Im Prinzip findet das ganze Networking/ Firewall/ etc. dahinter statt, also muss es eigentlich wirklich nur umwandeln. Die eigentlichen WLAN aufgaben übernehmen andere Geräte.

 

Verstehe ich es also richtig, dass ich beim Modem keine Einwahl brauche? Dann funktioniert also mein D-Link Modem 321B nur nicht, weil es auf ADSL ausgelegt ist und kein Vectoring/ VDSL unterstützt?

Hmmm…

Viel Spaß beim basteln. Das wird eine steile Lernkurve.

Benutzerebene 7
Abzeichen

Naja, irgendein Modem wird sich schon einwählen müssen. Also grundsätzlich das erste.

 

Natürlich kannst du dann über LAN am ersten Modem das Signal abgreifen und in ein zweites Gerät leiten (WAN). Dieses benötigt dann keine Zugangsdaten mehr.

 

Du kannst auch einfach die Fritzbox nutzen, welche mitgeliefert wurde und fertig. Ob es jetzt einen Sinn ergibt alle Funktionen wie Wlan und Co im Router zu deaktivieren und diesen als reines Einwahlgerät laufen zu lassen, damit ich dahinter ein weiteres Gerät für die Verteilung (Wlan, LAN, was auch immer) zu setzten? Jeder hat so seine Ideen aber den Sinn verstehe ich jetzt nicht.

 

Selbst wenn du die Fritzbox nur als Einwahl nutzt und alles weitere deaktivierst, kannst du ja dennoch eine Firewall dahinter hängen. Die Firewall soll ja so oder so den Traffic im LAN sichern und überwachen. Warum auch immer du jetzt ein weiteres Modem suchst, um eine Einwahl für deine Vorstellung dahinter zu ermöglichen? Die Fritzbox erfüllt deine Vorstellung als Modem für die Einwahl. Alles andere einfach deaktivieren im Router.

 

Die Beere soll denn was genau machen? Eigentlich doch nur das Netzwerk überwachen oder?

 

P.S

Ein reines Modem hängt offen im Netz wie eine offene Haustür. Da muss auf jeden Falle in Gerät hinter, welches deinen Traffic überwacht. Allein schon für die Portfreigaben usw. 

 

Ich hoffe du weißt was du tun möchtest… 

Mitgeliefert wurde mir ausserdem die FritzBox 7490.

Nimm DIESES Gerät und alles andere kann man später dazu basteln. Schöne Routerkaskaden mit versch. VLANs und was auch immer. Zur Nutzung von o2DSL ist aber die 7490 ideal.  :wink:

Nochmal danke für alle Antworten. Dann also jetzt der Plan die Fritzbox zu kastrieren. Nur noch eine Frage dazu hätte ich: Ich hab die Fritte auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und ohne Kennwort und Nutzernamen versucht zu betreiben → Keine Verbindung möglich. Eine Einwahl mit meinen Daten scheint also Pflicht zu sein. 

 

Reicht es einfach nur die beiden Frequenzbänder in den WLAN Einstellungen zu deaktivieren oder muss ich weitere Settings vornehmen, um möglichst einen reibungslosen Ablauf für weitere Geräte zu gewährleisten? Ich habe gelesen von DHCP Overlap und Double NAT… muss ich das befürchten in diesem Setup? Danke und Gruss!

Benutzerebene 7
Abzeichen

Wie ich schon sagte, dass erste Gerät muss sich immer einwählen. Dazu benötigt es Nutzerdaten.

 

Beim WLAN reicht es die WLAN Taste am Router zu drücken, die LED WLAN geht dann aus und das WLAN ist deaktiviert.

 

WLAN direkt an der Fritzboxausschalten

Sie können das Funknetz auch direkt am Gerät ausschalten. Drücken Sie an der Fritzboxkurz auf die Taste „WLAN / WPS“. Wenn die WLAN-LED am Gerät erlischt, ist das Netzwerk deaktiviert

 

DHCP kannst du im Router deaktivieren.

 

https://www.giga.de/hardware/avm-fritz-box-fon-wlan-7390/tipps/dhcp-aktivieren-deaktivieren-so-gehts/
 

Denke dran, ohne DHCP musst du selbst jedem Gerät eine IP zuweisen. Doppelte IP Adressen führen zum Absturz deines Netzwerks und die Geräte können nicht mehr angesprochen werden. 
 

Was hast du eigentlich vor und warum?

 

 

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