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Low-Light Fotografie mit dem Smartphone - Tipps für bessere Bilder bei Dunkelheit

  • 27 Dezember 2018
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Low-Light Fotografie mit dem Smartphone - Tipps für bessere Bilder bei Dunkelheit

Steht das Licht im richtigen Winkel, ist ein tolles Foto einfach geschossen. Doch was wenn die Helligkeit fehlt? Im Winter, wenn der Tag sich schnell in Dunkelheit hüllt und zur Weihnachtszeit überall die Lichterlein funkeln, ist es oft nicht einfach, den Moment genauso magisch im Bild einzufangen. Mit diesen Tipps für Low-Light-Fotografie, gibt es auch mit dem Smartphone bessere Bilder bei Nacht.


Alles stabil?

Um auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein scharfes Foto zu bekommen, ist es wichtig, dass die Aufnahme so stabil wie möglich erfolgt. Ein Stativ wäre natürlich ideal, aber mal ehrlich: Wer hat immer spontan eins in der Tasche? Nutze deine Umgebung und lege dein Smartphone z.B. an einer Mauer, Bank oder einem Treppengeländer auf, um für mehr Stabilität zu sorgen.

Finger weg vom Display

Also nicht komplett: Fokussiere das gewünschte Motiv, tippe jedoch nicht auf den Auslöser am Display. Nutze zum Fotografieren besser den Timer oder verwende die Kopfhörer als Auslöser. So kannst du sicherstellen, dass das Smartphone bis zum Schluss ruhig und stabil steht.

Zoom mit deinen Beinen

Prüfe stets, ob du näher an dein Motiv rangehen kannst, statt den Zoom zu verwenden. Die Zoom-Funktion tut bei vielen Smartphone-Kameras dem Foto nicht unbedingt gut. Probiert es mal aus!

Manuelle Einstellungen

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Diese Einstellungen könnt ihr individuell anpassen, um euer Motiv auch bei wenig Licht gut einfangen zu können:

Blitz aus

  • Allgemein empfiehlt es sich, den Blitz bei Dunkelheit nicht zu verwenden. Die Belichtung durch das Smartphone reicht ohnehin nicht weit und die natürliche Lichtstimmung wird gestört.

Lange Verschlusszeit, mehr Licht

  • Wird die Verschlusszeit (Belichtungszeit) manuell verlängert, so hat die Kamera mehr Zeit, das Motiv aufzunehmen und das Bild wird heller. Die Folge ist, dass alles, was sich in dieser Zeit im Motiv bewegt, unscharf abgebildet wird. Dies kann schnell zu einem verwackelten Bild führen. Auf der anderen Seite lassen sich gerade bei Dunkelheit schöne Effekte erzielen. Zum Beispiel können mit längerer Verschlusszeit bei der Aufnahme eines Feuerwerks, die Lichtspuren im Himmel eingefangen werden. Zu beachten ist, dass das Smartphone während der Aufnahme sehr still stehen sollte.

ISO-Wert rauf oder runter?

  • Der ISO-Wert beschreibt die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Erhöhst du den ISO-Wert so wird das Bild heller, gleichzeitig kommt es schnell zu Bildrauschen und Kontraste können manchmal nicht so gut abgebildet werden. Tipp: Fange mit einem niedrigen ISO-Wert an und schaue ob die Belichtung über eine verlängerte Verschlusszeit optimiert werden kann. Ansonsten gehe langsam mit dem ISO-Wert hoch.
Mittlweile gibt es auch Handys mit speziellen Nachtmodus, wie z.B. das Huawei P20 Pro, Huawei Mate 20 Pro, das OnePlus 6T oder das Google Pixel 3 (ältere Pixel-Modelle haben das Update auch erhalten). Dieser wird mit nur einem Klick aktiviert und es kann direkt losgeknipst werden. Falls ihr ein Smartphone mit diesem Feature habt, probiert es mal aus! Dies kann schnell und einfach zu einer Verbesserung der Bilder führen. Unser Tester @worki hat den Nachtmodus mit dem Huawei Mate 20 Pro ausprobiertt. Wie sich der gemacht hat, erfahrt ihr hier in seinem Erfahrungsbericht.

Welche Tipps habt ihr, damit es auch bei wenig Licht schicke Bilder gibt?



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