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4 Tipps für mehr Sicherheit im Netz - Endlich Schluss mit schlechten Passwörtern!

4 Tipps für mehr Sicherheit im Netz - Endlich Schluss mit schlechten Passwörtern!
Benutzerebene 7
Eine Sache, die ähnlich nervt wie die Steuererklärung: alle meine Online-Zugänge mit sicheren Passwörtern auszustatten. Und weil gemeinsam alles mehr Spaß macht, teile ich hier vier Tipps für sichere Passwörter mit euch. Auf gehts: Im Namen des Datenschutzes!

Durch illegale Cyberangriffe werden täglich persönliche Zugangsdaten erbeutet und ein Großteil davon in Datenbanken gespeichert. Diese dienen als Basis für weitere kriminelle Handlungen. Ein Beispiel wurde erst kürzlich mit der Collection #1 bekannt. Wie ihr herausfinden könnt, ob ihr selbst vom Datenklau betroffen seid, haben wir hier erklärt.

Hat sich jemand erst Zugang zu einem E-Mail-Account verschafft, kann er auf alle mit der E-Mail-Adresse verbundenen Online-Konten zugreifen (Stichwort: Passwort vergessen). Über die Zugangsdaten eines Onlins-Shops können schnell die hinterlegten Finanzdaten in fragwürdige Hände gelangen. Und über gehackte Benutzerkonten von sozialen Netzwerken können Spam-Werbung und schädliche Links auf vermeintliche mystische Weise Verbreitung finden.

Dies sind nur ein paar Szenarien, die sich keiner so recht wünscht. Gleichzeitig ist 123456 auch 2018 in Folge das meistgenutzte Passwort gewesen. Auf Platz 2 -10 der beliebtesten Passwörter wirds nicht besser. Das kann es im aufgeklärten, digitalen Zeitalter ja wohl nicht sein. Daher hier ein paar Tipps, wie wir mehr Sicherheit in unsere Passwörter bringen:

Je länger, desto besser


Oft heißt es, dass ein halbwegs sicheres Passwort aus mindestens acht Zeichen bestehen sollte. Dies ist auch die Mindestanforderung vieler Anbieter. Das auf Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen Kaspersky gibt jedoch an, dass 16 Zeichen (!) ein guter Richtwert für ein ordentliches Kennwort sind.

Die meisten Angreifer versuchen Passwörter nämlich über das Bruteforce-Verfahren zu knacken, indem verschiedene Zahlenkombinationen systematisch durchprobiert werden. Was auch richtig gut klappt, wenn man sich das beliebteste Passwort in Erinnerung ruft. Je länger also ein Kennwort ist, desto mehr Kombinationen müssen Angreifer berücksichtigen.

Der Passwortprüfer howsecureisyourpassword gibt euch eine kleine Orientierung, wie lange es dauert, bis ein Computer ein bestimmtes Passwort knackt.

Abwechslungsreiche Zeichen


Es trägt auch zur Sicherheit bei, Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben zu verwenden. Bei vielen Dienste ist auch ein Leerzeichen als Teil des Passwortes möglich. Hier gerne auch die weniger gängigen Sonderzeichen verwenden, es gibt so viel mehr als ?, ! oder #. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

Jeder Anbieter, ein Passwort


Wer sich ein sicheres Kennwort überlegt und dies anschließend bei all seinen Online-Diensten verwendet, setzt alles auf eine Karte. Denn gibt es nur ein Datenleck (was häufiger vorkommt), sind die Zugänge aller anderen Benutzerkonten auch gefährdet. Daher verpasst jedem Dienst ein individuelles Passwort. Aber auch wirklich ein eigenes und keine Abwandlung eines bereits bestehenden.

Sicher, aber leicht zu merken


Willkürliche gewählte Kennwörter, wie *H7mmq/2"yO§§5H)?jö sind aus sicherheitstechnische Gründen natürlich klasse, da sie keinem logischen Muster folgen. Gleichzeitig ist es ein Ding der Unmöglichkeit sich diese zu merken. Gute Neuigkeiten zu diesem Dilemma: Die Länge des Passwortes kompensiert die fehlende Willkür. D. h., auch Passwörter, wie Vögel mögen grüne Bananen, sind eine solide Option und wesentlich leichter zu merken.

Außerdem können mithilfe von Passwortmanagern Kennwörter verwaltet und neue sicherere generiert werden. Denn selbst mit den leichter merkbaren Passwörtern, wird es irgendwann unübersichtlich. Insbesondere, wenn man für jeden Dienst ein eigenes verwenden möchte.

Wie sieht es bei euch aus? Auf was achtet ihr bei der Wahl eures Passwortes?

2 Antworten

Benutzerebene 7
Abzeichen
Bestimmt nervt hier irgendwann im Forum meine Liebe für Apple, ABER:



generell ist es so, dass bei Seiten mit Passwörtern eines vorgeschlagen wird, welches in etwa so hier aussieht:



2h4k14-123f3s-128djkn



Anders ausgedrückt: es ist nicht logisch und wird bei entsprechender Aktivierung auf der iCloud gespeichert. Wenn man sowieso nur Apple-Geräte hat, kann man sich dennoch nach wie vor mit den Logindaten einloggen, ohne dass man sich auch nur ansatzweise was merken muss.

Für iPad und iPhone gibt es zudem die Abfrage via Touch-ID/Face-ID.



Finde ich, ist auch eine gute Möglichkeit beim Spagat zwischen Passwort-Manager und Kennwörter merken.
Benutzerebene 3

Eine Sache, die ähnlich nervt wie die Steuererklärung: alle meine Online-Zugänge mit sicheren Passwörtern auszustatten. Und weil gemeinsam alles mehr Spaß macht, teile ich hier vier Tipps für sichere Passwörter mit euch. Auf gehts: Im Namen des Datenschutzes!

Durch illegale Cyberangriffe werden täglich persönliche Zugangsdaten erbeutet und ein Großteil davon in Datenbanken gespeichert. Diese dienen als Basis für weitere kriminelle Handlungen. Ein Beispiel wurde erst kürzlich mit der Collection #1 bekannt. Wie ihr herausfinden könnt, ob ihr selbst vom Datenklau betroffen seid, haben wir hier erklärt.

Hat sich jemand erst Zugang zu einem E-Mail-Account verschafft, kann er auf alle mit der E-Mail-Adresse verbundenen Online-Konten zugreifen (Stichwort: Passwort vergessen). Über die Zugangsdaten eines Onlins-Shops können schnell die hinterlegten Finanzdaten in fragwürdige Hände gelangen. Und über gehackte Benutzerkonten von sozialen Netzwerken können Spam-Werbung und schädliche Links auf vermeintliche mystische Weise Verbreitung finden.

Dies sind nur ein paar Szenarien, die sich keiner so recht wünscht. Gleichzeitig ist 123456 auch 2018 in Folge das meistgenutzte Passwort gewesen. Auf Platz 2 -10 der beliebtesten Passwörter wirds nicht besser. Das kann es im aufgeklärten, digitalen Zeitalter ja wohl nicht sein. Daher hier ein paar Tipps, wie wir mehr Sicherheit in unsere Passwörter bringen:
 

Je länger, desto besser


Oft heißt es, dass ein halbwegs sicheres Passwort aus mindestens acht Zeichen bestehen sollte. Dies ist auch die Mindestanforderung vieler Anbieter. Das auf Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen Kaspersky gibt jedoch an, dass 16 Zeichen (!) ein guter Richtwert für ein ordentliches Kennwort sind.

Die meisten Angreifer versuchen Passwörter nämlich über das Bruteforce-Verfahren zu knacken, indem verschiedene Zahlenkombinationen systematisch durchprobiert werden. Was auch richtig gut klappt, wenn man sich das beliebteste Passwort in Erinnerung ruft. Je länger also ein Kennwort ist, desto mehr Kombinationen müssen Angreifer berücksichtigen.

Der Passwortprüfer howsecureisyourpassword gibt euch eine kleine Orientierung, wie lange es dauert, bis ein Computer ein bestimmtes Passwort knackt.

 

 

Abwechslungsreiche Zeichen


Es trägt auch zur Sicherheit bei, Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben zu verwenden. Bei vielen Dienste ist auch ein Leerzeichen als Teil des Passwortes möglich. Hier gerne auch die weniger gängigen Sonderzeichen verwenden, es gibt so viel mehr als ?, ! oder #. Lasst eurer Kreativität freien Lauf!

 

 

 

 

Jeder Anbieter, ein Passwort


Wer sich ein sicheres Kennwort überlegt und dies anschließend bei all seinen Online-Diensten verwendet, setzt alles auf eine Karte. Denn gibt es nur ein Datenleck (was häufiger vorkommt), sind die Zugänge aller anderen Benutzerkonten auch gefährdet. Daher verpasst jedem Dienst ein individuelles Passwort. Aber auch wirklich ein eigenes und keine Abwandlung eines bereits bestehenden.

 

 

 

 

Sicher, aber leicht zu merken


Willkürliche gewählte Kennwörter, wie *H7mmq/2"yO§§5H)?jö sind aus sicherheitstechnische Gründen natürlich klasse, da sie keinem logischen Muster folgen. Gleichzeitig ist es ein Ding der Unmöglichkeit sich diese zu merken. Gute Neuigkeiten zu diesem Dilemma: Die Länge des Passwortes kompensiert die fehlende Willkür. D. h., auch Passwörter, wie Vögel mögen grüne Bananen, sind eine solide Option und wesentlich leichter zu merken.

Außerdem können mithilfe von Passwortmanagern Kennwörter verwaltet und neue sicherere generiert werden. Denn selbst mit den leichter merkbaren Passwörtern, wird es irgendwann unübersichtlich. Insbesondere, wenn man für jeden Dienst ein eigenes verwenden möchte.

Wie sieht es bei euch aus? Auf was achtet ihr bei der Wahl eures Passwortes?
Die meisten Passwörter werden nicht beim Nutzer abgegriffen, sondern beim Provider, inklusive des gesamten Algorithmus, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis man auch ein 30stelliges Passwort hat, besonders, weil viele glauben der eigene Algorithmus sei das Beste. Nebenbei stammt die 8 Zeichen Regel aus dem Windowsumfeld, da vor etwa 20 Jahren Windows Passwörter mit 7 Zeichen relativ leicht zu erraten waren, während 8 Stellen praktisch unmöglich zu knacken waren. Die Idee mit 16 Stellen ist eher ein Marketing Gag. Genau wie die Regel mit Groß/Kleinschreibung, Sonderzeichen und Zahlen. Kein Angreifer versucht einen Bruteforce Angriff, eine einfache Teergrube verhindert so etwas. Dagegen dürften die meisten Passwort Datenbanken ein lohnendes Ziel sein. Nebenbei das berühmte 1-6 stammt aus dem Adobe Hack, als dort die Passwörter verloren gingen, für die meisten ein absolut unnötiger Account, den man nur fürs Update von Flashplayer und Reader brauchte, daher bedeutungslos 

 

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