Gelöst

O2 sagt Danke -- Kein Kunde, dennoch 2 Abbuchungen


Sehr geehrte Damen & Herren,

 

nach vier Weitervermittlungen, drei verschiedenen Telefonnummern und über zwei Stunden Warteschleife jetzt ein Posting in Ihren offiziellen Forum.

 

Am 19.05.2014 und am 16.04.2014 veranlaßte O2 zwei Abbuchungen von meinem Konto.

Ich bin kein Kunde von O2. Es liegen (laut Kundencenter) auch keinerlei Kundendaten und Genehmigungen (Lastschrift usw.) bei Ihnen vor.

 

Der Buchungstext lautet zum Großteil immer gleich. Auf persönliche Anfrage durch einen O2-Mitarbeiter übermittle ich Ihnen gerne per PM die vollständigen Buchungstexte.

 

Abgebucht wurden immer 10,46 EUR.

 

Über eine zeitnahe Rückmeldung freue ich mich.

Im Voraus herzlichen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

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Lösung von Sandroschubert 3 September 2014, 22:50

@RondaDu bist nicht die Einzige die dieses Schreiben nicht erhalten hat. Ware ich an Deiner Stelle würde ich O2 nachweisen lassen, wann das Schreiben versandt und wann es in Empfang genommen worden ist. Das Schreiben kann auch nicht nacherstellt werden, wenn ich das richtig hier gelesen habe....

 

Zu SEPA, da scheiden sich die Geister. Es gab Firmen die ein neues Mandat per Post eingeholt haben (absolut sauber), der Grossteil hat aber nur eine Info versandt oder es in Buchungen mitgeteilt. Laut Richtlinie konnte man das auch so auslegen.

 

Ich kann Deine Verärgerung nachvollziehen. 

 

Gruß

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89 Antworten

Warum lässt du die Buchungen, wenn du kein Kunde bist, nicht zurückgehen?

 

Gruß

Benutzerebene 2
Hallo Hartman,

 

wir können hier bestimmt Licht ins Dunkel bringen ☺

 

Ich habe Dir eine persönliche Nachricht geschrieben.

 

 

Viele Grüße

Julia

Auf die Auflösung bin ich echt gespannt...   😉

Ich bin ehrlich gesagt auch sehr gespannt.

Die Erklärung in der oben angeführten PM ist bereits ... interessant.

Derzeit möchte ich hier aber keine Details aus dem laufenden Verfahren mitteilen. Ich bin aber gerne bereit, nach Abschluß ein kurzes Fazit zu posten und dann meine Löschung aus der "O2-Krake" vorzunehmen. (Oder es zumindest versuchen... 😉 )

Benutzerebene 1
Ich wollte jetzt eine Vermutung aufstellen, da allerdings der Fall schon in Klärung ist, werde ich auch einfach mal auf die Auflösung warten. 😉

Liebe Forum-Leser und -Leserinnen,

 

hier nun eine kurze Fallbeschreibung und ein abschließendes Fazit:

Von August 1999 bis Ende 2002 war ich mit einer Handynummer bei O2 Kunde. Ich zahlte keine Grundegebühr, da ich einen Presserabatt bekam.

Als ich den Arbeitgeber bzw. die Sendeanstalt im Sommer 2002 wechselte, bekam ich ein Diensthandy mit Dienstnummer und kündigte fristgerecht meinen O2-Vertrag. Ich widerrief auch die Einzugermächtigung zum Lastschrifteinzug. Das lief damals alles postalisch. Seit dem hatte ich keinen Handyvertrag mehr mit O2.

 

Mit Beginn der SEPA-Migration grub O2 offenbar alte Verträge aus. Man "gewährte" mir also die Rabattierung nicht mehr und zog 10,46 EUR Grundgebühr für einen "O2-Select" Vertrag ein. O2 lagen keinerlei Kündigungsdaten o.ä. (mehr) vor.

 

Über diese "Vertragsänderung" erhielt ich weder postalisch, per E-Mail oder auf anderem Wege Kenntnis.

Ich verbrachte viel Zeit in Warteschleifen und die Hotline versicherte mir zwei Mal, man hätte keinerlei Kundendaten von mir bzw. ich hätte keine Verträge mit O2.

 

Also bat ich meine Bank um eine Lastschriftrückgabe und beantragte eine Gesamtsperrung des SEPA-Basislastschriftmandats für O2.

 

Dann wandt ich mich an dieses Forum. Eine Forum-Mitarbeiterin konnte in Windeseile anhand meiner E-Mail-Adresse, die ich hier angab, den alten Vertrag exhumieren! Vermutlich inklusive all meiner Adressdaten. (Somit waren die wohl noch vorhanden.) Zunächst riet man mir, mich mit meiner uralten Handynummer bei O2 anzumelden, damit ich die Vertragsdaten einsehen könne. (Die Login-Daten bekommt man nach der Online-Eingabe auf das Handy mit der entsprechenden Rufnummer geschickt...)

 

Die Mitarbeiterinnen (denn mittlerweile wurde der Vorgang weitergegeben) waren sehr freundlich und sachbezogen. Die zweite Mitarbeiterin veranlaßte, daß wegen meiner Lastschriftrückgabe keine Mahnforderungen seitens O2 gestellt werden und ließ meine Handynummer löschen (die aus den Jahren 1999-2002). Man versprach mir, daß meine Daten gemäß des Bundesdatenschutzgesetztes der BRD  behandelt und entsprechend nach Ablauf der gesetzlichen Frist gelöscht werden.

 

Soweit in Kurzfassung der Vorgang.

 

Natürlich bleiben noch einige Fragen offen und unbeantwortet. Hierzu wird sich sicherlich auch kein Offizieller äußern. Z.B.:

 

# Wie kann ein vor über 10 Jahren geschlossenen und fristgerecht gekündigter Vertrag wieder ausgegraben werden?

 

# Und warum sind dann nicht alle Unterlagen dazu vorhanden (die über die Kündigung fehlten)?

 

# Wenn dieser Vertrag im "System" bisher weiter fortbestand, wieso habe ich seit 2002 nicht einen einzigen Brief, eine einzige E-Mail oder einen einzigen Anruf bekommen (Postadresse und Festnetznummer haben sich -- wie die E-Mail-Adresse -- nicht geändert.)?

 

# Gingen alle offiziellen Nachrichten an mich alle an die "tote" Handynummer?

 

# Warum wollte man mir in über 10 Jahren keinen anderen, neuen, besseren, billigeren usw. Vertrag verkaufen?

 

# Fiel denn niemandem auf, daß über diese "tote" Handynummer in über 10 Jahren Null Daten liefen, kein einziges Gespräch usw. geführt wurde? Daß die Nummer/Karte nirgendwo zu orten war?

 

# Warum fällt diese Vertragsexhumierung mit der SEPA-Umstellung zusammen?

 

# Wie kommt der krumme Betrag von 10,46 EUR zustande?

 

# Gibt es diesen "O2-Select-Tarif" überhaupt noch?

 

Fragen über Fragen. Aber ehrlich gesagt, juckt es mich nicht. Hauptsache, O2 zieht nicht weiter Kohle von mir ein und bombardiert ab mich jetzt nicht im Tagestagt mit Werbung und SPAM.

 

Wenn ich herausbekommen habe, wie ich meinen O2-Account hier für das Forum löschen kann (irgendwelche Tips?), bin ich raus und lasse die O2-Krake weit, weit hinter mir.

 

Danke noch mal an die O2-Mitarbeiterinnen und den Foristen, die sich hier oder per PM bei mir meldeten.

Und denjenigen, die mich wegen gleicher oder ähnlicher Fälle anschrieben viel Glück & Erfolg!

 

Servus,

Hartman

Benutzerebene 2
Hallo Hartman

 

Gerne kann ich die Punkte kurz beantworten.

 

# Wie kann ein vor über 10 Jahren geschlossenen und fristgerecht gekündigter Vertrag wieder ausgegraben werden?

 

Der Vertrag war die ganze Zeit über aktiv und konnte genutzt werden. Zuletzt wurde er auch noch 2009 genutzt. Alle paar Monate mal für 1-2 Verbindung.

 

# Und warum sind dann nicht alle Unterlagen dazu vorhanden (die über die Kündigung fehlten)?

 

Es sind alle relevanten Daten des Vertrags noch vorhanden. Von einer Kündigung ist nichts ersichtlich. Wenn es eine reguläre Kündigung gegeben hat, wären davon auf jeden Fall Daten vorhanden gewesen. Aber hier wurde ja auf Kulanz eine Lösung gefunden.

 

# Wenn dieser Vertrag im "System" bisher weiter fortbestand, wieso habe ich seit 2002 nicht einen einzigen Brief, eine einzige E-Mail oder einen einzigen Anruf bekommen (Postadresse und Festnetznummer haben sich -- wie die E-Mail-Adresse -- nicht geändert.)?

 

Es gab keinen Anlass. Der letzte Brief ging 2008 raus. Da ging es um die Umstellung der Rechnung auf Online-Versand. Seitdem gab es keine Grund etwas zu schicken. Produktinformationen hattest du abgelehnt.

 

# Gingen alle offiziellen Nachrichten an mich alle an die "tote" Handynummer?

 

Nein, gleiche Antwort

 

# Warum wollte man mir in über 10 Jahren keinen anderen, neuen, besseren, billigeren usw. Vertrag verkaufen?

 

Was soll man jemanden anbieten, der keine Grundgebühr bezahlt? Das System ignoriert solche Verträge bei allen Angeboten.

 

# Fiel denn niemandem auf, daß über diese "tote" Handynummer in über 10 Jahren Null Daten liefen, kein einziges Gespräch usw. geführt wurde? Daß die Nummer/Karte nirgendwo zu orten war?

 

Es ist nicht Sache von o2 sich darüber Gedanken zu machen. Es ist alleine die Entscheidung des Kunden ob oder wie er den geschlossenen Vertrag nutzt.

 

# Warum fällt diese Vertragsexhumierung mit der SEPA-Umstellung zusammen?

 

Tut es nicht. Es liegt daran, dass der Rabatt entfernt wurde, da dafür keine Berechtigung mehr vorlag. Dadurch ging die Rechnung schlicht von 0 auf 10,46 EUR Grundgebühr. Mehr ist nicht passiert. Eigentlich hätte das schon vor vielen Jahren erfolgen müssen. Es war einfach ein Systemfehler, der nun in einer größeren Aktion bereinigt wurde. Eine Info dazu stand auf der Rechnung.

 

# Wie kommt der krumme Betrag von 10,46 EUR zustande?

 

EURO Einführung 2002 und Mehrwertsteuererhöhung 2007. Den urspünglichen DM Preis von 1999 hab ich leider nicht mehr System.

 

# Gibt es diesen "O2-Select-Tarif" überhaupt noch?

 

Nein. Den Tarif gibt es in dieser Form seit Juli 2002 nicht mehr.

 

 

Freut mich jedenfalls, dass meine Kollegin eine Lösung für dich finden konnte.

 

Wenn du deinen Forenaccount gelöscht haben möchtest, schreib mir oder einem anderen Moderator einfach eine PM.

 

Benutzerebene 3
Vermute eher, das die Kündigung und der Entzug der Lastschrift nicht angekommen sind. O2 gräbt da auch nix raus. Die Handynummer existierte einfach über die Jahre hinweg mit 0,00 Rechnungen. Die Sonderkonditionen wurden aber letztes Jahr rausgenommen. Deswegen die Abbuchungen...
Die Fragen die sich mir stellen. Warum wurde der Vertrag noch 2009 genutzt? Mit einem ops, das funktioniert nach 7 Jahren Kündigung noch, ist das nicht erklärt.

 

Und im Eingangspost stand kein Kunde von o2. Das impliziert mir das kein Vertrag je mit O2 bestabden hat, das stimmt abef so nicht.

 

Aber trotzdem danke das ihr es aufgedröselt habt.

 

Gruß

@ o2_Henning

 

Nur noch mal zur Dokumentation von meiner Seite:

 

Ich habe 2002 fristgerecht per Einwurfeinschreiben gekündigt und O2 die Einzugsermächtigung entzogen. Die SIM-Karte wurde vernichtet. O2 bestätigte 2002 schriftlich/postalisch diesen Vorgang. Seit dem gab es in Bezug auf diesen Vertrag und die besagte Handynummer keinerlei Schriftverkehr.

 

Nach Ablauf der gesetzlichen Frist von 10 Jahren (da für mich seinerzeit steuerrechtlich relevant) habe ich alle vorhandenen Unterlagen 2012 in den Papierschredder gegeben.

 

Es gab von mir mit besagter SIM-Karte/von dieser Handynummer seit Zerstörung der SIM-Karte 2002 nach Übernahme meines neuen Diensthandys (anderer Arbeitgeber) keinerlei Nutzung der Karte/Rufnummer.

 

"Es war einfach ein Systemfehler, der nun in einer größeren Aktion bereinigt wurde. Eine Info dazu stand auf der Rechnung."

 

Welche Rechnung ist hier gemeint?

Ich habe doch seit der Kündigungsbestätigung 2002 nie mehr welche erhalten!

 

"Den Tarif [O2-Select] gibt es in dieser Form seit Juli 2002 nicht mehr."

&

"Den urspünglichen DM Preis von 1999 hab ich leider nicht mehr System."

Wie kann man dann einen Betrag von 10,46 EUR errechnen und abbuchen?

 

 

Besten Dank an o2_Henning für die Antworten & Einsichten. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Warum euch die Kündigungsunterlagen nicht vorliegen, ich aber seinerzeit alle notwendigen Bestätigungen bekam, kann ich mir nicht erklären. Auch die -- offenbar von O2 registrierte -- "Nutzung" (bis 2009!?) einer von mir eigenhändig per Kneifzange zerstörten SIM-Karte ist mir ein Rätsel.

Ich habe seit 2002 noch immer ein und dieselbe Handynummer/SIM-Karte meines Arbeitgebers, die ich auch privat nutzen darf. Sonst verfüge ich über keinerlei andere Handynummern. Kurios.

 

~~~~~~~

 

Zum Thema SEPA und die Abbuchungen durch O2 eine letzte Anmerkung:

 

Seit der Einführung des SEPA-Formates gelten klare Regeln. Von O2 liegen mir keinerlei postalischen oder elektronischen Schreiben vor, die O2 ermächtigen, per SEPA-Basis-Lastschrift (daher vielleicht die "Kulanz" seitens O2?) Beträge von meinem Konto einzuziehen. Es gab weder zur Umstellung auf SEPA, noch zur Mandatserteilung, noch zu sonst einem verwandten Thema (in Bezug auf den oben angeführten Alt-Vertrag bzw. die Handynummer) irgendwelchen Schriftverkehr von O2 seit 2002.

 

-----]Beginn Zitat[-----

"2. Umstellung auf das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

 

2.1 Voraussetzungen

Eine Einzugsermächtigung kann seit 9. Juli 2012 als SEPA-Lastschriftmandat für Lastschrifteinzüge im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren genutzt werden. Dazu müssen die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

 

# Der Zahler hat dem Zahlungsempfänger eine schriftliche Einzugsermächtigung erteilt, mit der er den Zahlungsempfänger ermächtigt, Zahlungen von seinem Konto mittels Lastschrift ein zuziehen.

 

# Der Zahler und dessen Zahlungsdienstleister haben vereinbart, dass

 

   - der Zahler mit der Einzugsermächtigung zugleich seinen Zahlungsdienstleister anweist, die vom

      Zahlungsempfänger auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen, und

 

   - diese Einzugsermächtigung als SEPA Lastschriftmandat genutzt werden kann.

 

Vor dem ersten Lastschrifteinzug im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren hat der Zahlungsempfänger den Zahler

 

1) über den Wechsel vom Lastschrifteinzug mittels Einzugsermächtigungsverfahren auf den Lastschrifteinzug mittels SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

 

2) unter Angabe der Gläubiger-Identifikationsnummer

 

und

 

3) unter Abgabe der Mandatsreferenz (zum Beispiel eine Vertragsnummer)

 

in Textform zu unterrichten."

-----]Ende Zitat[-----

Quelle: Deutsche Bundesbank/Bundesministerium der Finanzen, https://www.sepadeutschland.de/faq

 

-----]Beginn Zitat[-----

"Grundsätzlich sind Einzugsermächtigungen, die nicht in Schriftform vorliegen (z.B. telefonisch oder per Internet erteilte Einzugsermächtigungen), nicht SEPA-fähig. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat ist eine unautorisierte Lastschrift, d.h. eine unautorisierte Kontobelastung, und kann vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurück gegeben werden."

 

[...]

 

"Den Zahlungsempfänger [O2] trifft - wie bisher auch - die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines vom Zahler [ich] autorisierten Mandats."

-----]Ende Zitat[-----

 

Quelle Deutsche Bundesbank/Bundesministerium der Finanzen, https://www.sepadeutschland.de/faq

 

 

Angenommen, der Vertrag aus dem Jahr 1999 wäre tasächlich nie von mir gekündigt worden (was ich leider nach Vernichtung aller Unterlagen vor 2 Jahren nicht beweisen kann), so hat O2 dennoch die gesetzlichen Voraussetzungen (s.o.) nicht erfüllt, um die Abbuchungen von meinem Konto vorzunehmen.

 

Ich hoffe sehr, daß das mein "Fall" ein Einzelfall ist, denn Verbraucherschutzmagazine und die Verbraucherschutzbehörden der Bundesländer sind auf solche Fälle ganz besonders scharf. (Von den beliebten "Boulevard-Medien" mal ganz zu schweigen.) Ein börsennotiertes Unternehmen und viertgrößte Telekommukationsgesellschaft in Deutschland wie Telefónica Deutschland würde sich garantiert nicht erfreut zeigen, sollten die gesetzlichen Bestimmungen zur SEPA derart durch O2 mißachtet/umgangen worden sein/werden.

 

Danke noch mal an das O2-Team!

Was die Löschung meines Forum-Accounts angeht, warte ich noch ein wenig. Hier gefällt es mir mittlerweile. ;-)

 

Grüße

Hartman

Benutzerebene 7
Es ist erfreulich, dass hier unkompliziert eine Lösung gefunden wurde. Zwei Anmerkungen dazu:

 

Du fragst, wie man einen Betrag von 10,46 EUR errechnen und abbuchen kann, wenn der ursprüngliche DM-Preis nicht mehr im System ist. Damit meinte Henning, dass der Grundpreis nicht mehr als DM-Betrag in der Datenbank drin ist (wohl bei keinem alten Tarif). 2002 war er natürlich noch drin als auf EUR umgestell wurde. Man kann das aber einfach ausrechnen: vor der MwSt-Erhöhung EUR 19,99.

 

Und zum Thema SEPA, Privatkunden, von denen eine Einzugsermächtigung vorlag, müssen kein SEPA-Mandat erteilen. Die Einzugsermächtigung darf also umgestellt werden. o2 hat in den Rechnungen (die du eigentlich online bekommen hast) daruf hingewiesen und die Mandatsreferenz mitgeteilt. Das reicht aus und das sagt auch dein 1. Zitat.

 

Bezüglich dein 2. Zitat (Textform), u.a.:

 

https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Presse/EZB_Pressemitteilungen/2013/2013_09_12_sepa_lastschriften.pdf?__blob=publicationFile

 

Nur mal zur Klarstellung.

hallo ,

ich hoffe sie könnne mir hier helfen wie den anderen Usern auch.

Heute wurden von meinem konto 10,46€ abgebucht, Vermerk O2 sagt Danke. Erstlaschrift.

Ich habe aber gar keinen kostenpflichtigen vertrag bei O2, damals hatte ich einen Vertrag als der ohne Grundgebühr war.

 

Ich habe auch die letzten rechnungen dazu, weil diese Karte nur eine reserve Karte war, (eben ohne nutzung) vor fast 1,5 Jahren als mein Sohn diese zeitweise nutze.

 

Auf dem Verwendungszweck finde ich keine Rufnummernangabe und vermute daher, da hier ja schon einige User das selbe problem hatten das es sich um diese alte o2 Mobilfunknummer handelt.

 

Auch hatte ich keine Rechnung oder Vertragsänderung zugesendet bekommen!

 

Ich hoffe sie können mir schnell und unkompliziert weiterhelfen.

 

Danke und bitte um schnelle Hilfe.

 

mfg

Bianka

 

Benutzerebene 7
Lies mal hier den Thread durch: dürfte genauso auf deinen Fall zutreffen. Hast du den Vertrag gekündigt? Es dürfte also keine Vertragsänderung gewesen sein, sondern der Wegfall der Grundgebührbefreiung, der durch einen Systemfehler erst sehr spät erfolgt ist.

Benutzerebene 1
Danke für den Hinweis @bielo 

 

Auf dem Kontoauszug solltest du eigentlich eine Abrechnungsnummer/Kundenkontonummer finden (oder wie die heißt). Mit dieser würde ich mal im Chat nachfragen. Die können dann den Datensatz für dich öffnen.

 

Das es keine Rechnung gab, glaube ich nicht. Du hast sie höchstens nicht gesehen, da du mit dem Vertrag nicht ins Serviceportal gekommen bist.

Libermann schrieb:
 

 Auf dem Kontoauszug solltest du eigentlich eine Abrechnungsnummer/Kundenkontonummer finden (oder wie die heißt). Mit dieser würde ich mal im Chat nachfragen. Die können dann den Datensatz für dich öffnen.

@Libermann   Vermutlich können das auch die Moderatoren erklären. Warten wir mal ab, bis sich einer meldet.

Benutzerebene 1
bielo schrieb:
Libermann schrieb:
Ob das damit zusammenhängt? Ist ja schließlich nicht der selbe Rechnungsbetrag.

 

Ich lese beide male 10,46 EUR. 😮

Dann frag ich mich, wieso ich beim ersten Thread 10,64 € gelesen habe. Villeicht wars der Frust das der Thread wieder mal verschoben wurde während ich meine Antwort geschrieben habe, und diese damit neugeschrieben werden musste.

 

Entschuldigung, it was my fault.

 

Ich wäre trotzdem für den Chat. Die Mods sollten ja etwas entlastet wrden.

 Villeicht wars der Frust das der Thread wieder mal verschoben wurde während ich meine Antwort geschrieben habe, und diese damit neugeschrieben werden musste. 

 

https://

Benutzerebene 7
bielo schrieb:
 Villeicht wars der Frust das der Thread wieder mal verschoben wurde während ich meine Antwort geschrieben habe, und diese damit neugeschrieben werden musste. 

 

https://

Das war ich, sorry (ist mir aber neulich selber schon 2 mal passiert, also weiss ich wie lästig das ist - genauso schlecht programmiert wie das automatische Ausloggen).

Benutzerebene 6
Hallo funnyalex,

 

gerne kannst du mir die Kundennummer oder andere persönliche Daten zukommen lassen. Ich schaue es mir dann gerne an.

 

Ich vermute auch, dass Rabatte entfallen sind, für die keine erneute Legitimation vorlag.

 

Lieben Gruß,

 

Chantal

 

Und falls du nicht weißt, wie du die Daten an o2_Chantal zukommen lassen kannst, hier ein Link für eine PN.

 

Klick mich für eine PN

danke hab ich gemacht!

 

hoffe wir bekommen das geregelt

 


 

hoffe wir bekommen das geregelt

 

Halt uns auf dem Laufenden. 😀

Sehr geehrte Damen und Herren

Auch ich bin leider von dieser Abzocke betroffen. Am 8.2.2001 habe ich im Alter von ca. 16 Jahren einen O2 vertrag ( damals viag interkom) mit sonderkondition (keine Grundgebühr) abgeschlossen. Den Vertrag habe ich nach ca. 2 - 3 Jahren allerdings nicht mehr benutzt. Ob ich diesen gekündigt habe, kann ich nach so einer langen Zeit allerdings nicht mehr nachweisen bzw mich auch gar nicht mehr daran erinnern, da es einfach zu lange her ist.
Nun versucht O2 mir allerdings eine Grundgebühr zu berechnen, da sich lt. Einem Service Mitarbeiter die Bedingungen geändert haben sollen und ja alles rechtens wäre. Er sagt mir, dass ich informiert wurde. Allerdings habe ich dieses Schreiben nie gesehen, da ich in der Zwischenzeit 2 mal umgezogen bin.
Nach der Frage, warum ich denn keine Rechnung erhalten habe, sagte er mir, dass ich damals keine Rechnung per Postweg erwünscht habe. Wie sollte ich dann eine Rechnung erhalten? Per Email sagte der Mitarbeiter von O2. Zu der Frage welche Email Adresse denn hinterlegt sei, sagte er mir: "oh hier ist wohl keine eingetragen." Ich hätte die Rechnungen wohl online auf der 02 Seite abrufen sollen. Ich glaube allerdings nicht, dass es diese Möglichkeit vor 13 Jahren gab! Der Mitarbeiter besteht darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. Ich bezweifle dies allerdings und hoffe, dass sich hier jemand der Sache annimmt!
Ich habe jetzt schon von 2 weiteren Bekannten erfahren, dass diese das gleiche Problem haben. Hier werden wohl einige von betroffen sein.

Sollte es für mich keine zufriedenstellende Lösung geben, werde ich mich mal beim Verbraucherschutz und dann bei meiner Rechtsschutzversicherung informieren, ob das wirklich alles so ok ist.

Benutzerebene 5
@Mariko84 , die Möglichkeit online die Rechnungen einzusehen, gibt es schon sehr lange. Sende mir gerne deine Daten per PN, dann schaue ich mir das am Donnerstag einmal an.

 

Lieben Gruß

 

Sandra 

Für mich bleibt eine Frage, wie ist es möglich mit 16 einen Postpaidvertrag abzuschliessen?

 

Gruß