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iPhone 6S Plus & Apple Watch Series 2 - Unschlagbares Duo

Blog-Eintrag wurde erstellt von djjason in 23.08.2017

Technik die Begeistert – Der Erfahrungsbericht

Bevor ich mit meinem Testbericht beginne möchte ich mich ganz herzlich bei O2 für die Gelegenheit bedanken, die ich erhalten habe, diese beiden grandiosen Geräte zu testen. Des Weiteren bedanke ich mich schon mal bei Euch Lesern für die Geduld und Ausdauer beim Studieren meines Testberichtes

 

Aufgrund der Tatsache, dass ich gleich zwei Geräte unter das Mikroskop gelegt habe, und ich doch sehr akribisch in meinen Ausführungen bin, ist der Testbericht leider etwas länger geworden. Aus diesem Grund werde ich auf dieser Seite Euch nur Auszüge unter die Nase reiben, den vollständigen Bericht könnt ihr als Anhang herunterladen und in einer ruhigen Minute mal zu Gemüte führen.

 

Mit dem Versand der beiden Geräte begann für mich eine 40-tägigige interessante und spannende Zeit. Beide Wunderwerke der Technik sind sensationelle Teile und haben es verdient in den Highend-Klassen mitzuspielen.

 

Sie sind zwar, vor allem das iphone, bereits älteren Semesters, aber anscheinend noch für viele User da draußen von großem Interesse. Vor allem die Apple Watch Series 2 ist noch eine große Alternative vor der bevorstehenden Vorstellung der neuen Generation.

 

 

Testbericht als Download

 

iPhone 6S Plus 64 GB

Kurzum

Daten und Fakten

Sodele, der Gigant von apple erblickte am 09. September 2015 in San Francisco das Licht der Smartphone-Welt und schrie gleich nach riesen Aufmerksamkeiten. Im Vergleich zu seinem kleineren Zwillingsbruder, dem #iPhone 6S, war es, wie der ältere Bruder (#iPhone 6 Plus) für apple von gigantischen Ausmaßen. Es streckte sich über 5,5“ Zoll in die Breite und kam mit dem ersten druckempfindlichen Display, namens #3D Touch daher. Aber auch einige kleine trainierte Muskeln sind durchaus lohnenswert zu erwähnen. So funkt dieses schicke Dingen doch glatt mit dem neusten Bluetooth-Standard 4.2 und wird von einem Apple-A9-SoS Prozessor mit einer 64-Bit Architektur angetrieben. Dieser Antrieb soll eine 70%ige Leistungssteigerung bringen und mit der neuen verbauten Grafikeinheit bis zu 80% mehr Power als die Vorgängerversionen schaffen. Also das nenne ich mal ne mega Ansage, oder? Noch zu berichten ist, dass für dieses Model die integrierten Kameras nen Facelifting bekommen haben, und so z.B. die rückseitige isight-kamera euch und eure Kumpels mit 4K ins rechte Licht rücken kann.

Für Euch Zahlenjunkies ne kleine Übersicht im Vergleich die Modelle #iPhone 6(s) und #iPhone 6(s) Plus

 MerkmaleiPhone 6iPhone 6SiPhone 6 PlusiPhone 6S Plus
Display4,7 Zoll4,7 Zoll5,5 Zoll5,5 Zoll
Auflösung1334 x 7501334 x 7501920 x 10801920 x 1080
Pixel326 ppi326 ppi401 ppi401 ppi
RAM1024 MB2048 MB976 MB2048 MB
CPUA8 (+M8)A9 (+M9)A8 (+M8)A9 (+M9)
Länge138,1 mm138,3 mm158,1 mm158,2 mm
Breite67,0 mm67,1 mm77,8 mm77,9 mm
Dicke6,9 mm7,1 mm7,1 mm7,3 mm
Gewicht129 g143 g172 g192 g
Hauptkamera8 MP12 MP8 MP12 MP
Frontkamera1,2 MP5 MP1,2 MP5 MP
Akku1.810 mAh1.715 mAh2.915 mAh2.750 mAh

@ computerbild.de

Allgemeines

Als stolzer #Apple-Anhänger rannte ich schon mit einigen Cupertino-Produkten in der Hand durch die Gegend. Derzeit bin ich Besitzer eines solchen hier beschriebenen #iPhone 6S Plus. Vor dieser Partnerschaft ginge ich eine kurze Beziehung mit einem iphone 6 ein, aber dank, und jetzt lest und staunt, meiner Schwägerin, wurde ich davon überzeugt, mir doch mal das größere Model der nachfolgenden Geräte anzusehen. Also ich muss sagen, die Größe und das Gewicht waren für mich das entscheidend Kriterium „Ja“ zu sagen. Durch diese beiden Faktoren geprägt, muss ich festhalten, ihr habt wirklich was in der Hand. Durch die ab dem #iPhone 6 präsentierte glatte Oberfläche hatte ich ständig das Gefühl, dass Dingen würde mir doch glatt durch die Finger rutschen. Und selbst beim Telefonieren konnte ich dieses Stück Technik dank des schmalen Designs nur mit den Fingerspitzen festhalten, und so wurde dieses zum potentiellen Fallobst. Da lob ich mir wahrlich die für manche empfundene „Klotzigkeit“ des #iPhone 6(S) Plus. Da haste was in der Hand und nicht dieses unwohle Gefühl es würde einem wegrutschen.

Allerdings hat so eine #Phablet-Größe einige Nachteile. So lässt es sich wahrlich nicht mehr bequem mit einer Hand bedienen. Also ich habe ja schon mitbekommen, dass es Nutzer gibt, die sich durch die erhöhten Streckbewegungen von Daumen, Verletzungen an den Kapseln zugezogen haben. Aber dieses Problem hat ja somit nicht nur #Apple, sondern betrifft alle Hersteller. Und natürlich ein weiteres Problemchen tritt auf. Verbraucher mit kleinen Händen haben mit diesem Teilchen erheblich mehr mit der Nutzung zu kämpfen. Oh ja, und fast vergessen, für alle die sich solche Geräte mal gerne in die Hosentasche schieben, vergesst es, et is nichts für enge Jeans und Co. Selbst bei normalen Hosen ragen diese Geräte einfach aus den Hosentaschen heraus. Aber selbst dafür gibt es ja Lösungen, die Umhänge-Taschen erlangen aufgrund der großen Smartphones auch bei Männern immer mehr an Beliebtheit.

 

Design & Eindruck

Inhalt

Fangen wir mal klein an und beginnen mit der schönen Kartonage eures neuen Gesellen. Die Verpackung ist in einem elegant wirkenden weißen Karton gehalten mit schlichten Aufschriften des Gerätenamens an den Seiten und einer bildlichen Darstellung des #iPhone 6S Plus. Beim Öffnen solltet ihr vorsichtig sein und eher das Gerät aus seinem Gefängnis über dem Tisch oder so befreien. Denn es ist so, dass das Gerät sehr leicht oben aufliegt und gleich nach dem Anheben des Deckels euch glatt zu Füßen auf dem Boden liegen könnte (schon oft vorgekommen). Also immer schön vorsichtig. Hier sollte #Apple sich vielleicht etwas anders überlegen, naja.

 

Nach dem das Smartphone nun das Tageslicht volle Breitseite ins Gesicht bekommen hat, liegt das Zubehör unter der plastikhaften Einfassung für das iphone Ach ne, vorher flattert dir noch das Handbuch, öhm nö, die Zeiten sind wohl vorbei, ich meinte die kleine Willkommenskarten und die Garantiebestimmungen entgegen. Hier findet ihr auch die tolle „Nadel“ für die Einkerbung des SIM-Kartenfaches.

 

Das Zubehör besteht aus dem USB-Lightning-Kabel, dem USB-Netzstecker und den schnurgebundenen Kopfhörern. Mehr is nicht drin inne Buchse.

 

Form

Design-technisch hat sich apple beim #iPhone6S Plus völlig ideenlos an dem Vorgängermodell orientiert und nur einige kleine Details und technische Aufrüstungen vorgenommen. Es ist grundsätzlich von sehr schmaler dünner Statur (gerade mal ne Dicke von 7,3mm) mit schönen „runden Ecken“, also ich meine abgerundeten Kanten. Ergänzt wird diese Form durch diese echt glatte Oberfläche. Man könnte schon fast denken, dat Teilchen et is glitschig wie ein Aal der sich windet fest inne Griffel zu liegen. Also schön vorsichtig. Aber ansonsten ist es halt öhm, eine rechteckig runde Sache. Was sonst in der heutigen Zeit.

Also ein Freund dieser Formgestaltung bin ich wahrlich nicht. Für mich sollten solche Geräte markante Ecken und Kanten aufweisen, aber ist ja alles Geschmacksache. Sicherlich haben diese Rundungen ihren Vorteil, vor allem bei eventueller Fallsucht. Denn bei Geräte mit kantigen Ecken gibt es schon mal größere Sturzschäden und Displaybrüche. Aber so etwas sollte ja eh zur Ausnahme gehören bzw. überhaupt nicht passieren. Naja. TIP: Um sein neues schicke Teilchen entsprechend somit vor irgendwelchen Schäden zu schützen, spendiert diesem Gerät von Beginn an, am besten ein entsprechendes Verhüterli. Ein kleiner Wehrmutstropfen hat diese Sache allerdings. Denn mit so einem Schutz wird dem iphone die makellose Eleganz des Designs genommen. Das Design spielt keine Rolle mehr. Schade drum, wie ich finde. Aber dieses Problem gilt ja für viel Geräte. Da wird gefeilt und getüftelt am Gerät, damit es optisch ein Highlight wird, und dann knallt der Verbraucher ne Hülle drum. Hm. Sicherlicht gibt es Menschen, die Smartphones ohne nen gewissen Schutz mit sich herumtragen, aber der Schrei wird bei einem Sturz umso lauter sein.

 

Die Verarbeitung

Die Verarbeitung des #iPhone 6S Plus ist, wie für apple üblich und für mich empfunden, einwandfrei. Es sieht aus, als wäre es aus einem Guss gefertigt ohne jegliche erkennbaren Spalten und hervorstehenden Kanten. Et is quasi makellos. Die einzigen offenen Stellen sind auf der Unterseite angebracht. Dabei handelt es sich um den vieldiskutierten Klinkenstecker, den Anschluss für Lightning-Kabel und den Lautsprecher. Aber ansonsten ist es zusammengefasst, ein gesamtes Stück Hardware

 

Antennenstreifen

Prägend für die Modellreihen ab dem #iPhone6 (Plus) sind die auf der Rückseite bis an den seitlichen Rändern des Gehäuses heranragenden Antennenstreifen. Diese sind alles andere als ein designtechnisches Highlight. Hier hoffe ich, dass apple sich endlich etwas Besseres einfallen lässt. Diese Antennen sind quasi von der Seite her um das iphone gewickelt und unterbrechen das ansonsten edelwirkende Hinterteil. Aber Antennen sind nun mal notwendig, aber manch anderer Hersteller löst diese Unterbringungsproblematik eleganter. Bitte hier nachlegen apple

 

Display & Kamera

Display

Das große Flaggschiff der S-Reihe (#iPhone 6S Plus) ist mit einem Retina HD #3D Touch 5,5" Widescreen Display mit LED Hintergrund-Beleuchtung ausgestattet. Dieses verfügt über eine Pixeldichte von 1920 x 1080 bei 401 dpi und weist ein Kontrastverhältnis von 1300:1 auf. Nach Angaben der California erreicht das Display eine maximale Helligkeit von 500 cd/m2, hat eine fettabweisende Beschichtung, also jut für unsere Griffel und glänzt ansonsten prall in der Sonne. Das schöne Display ist seitlich von einem leicht nach oben hin abgerundeten Glasrahmen umschlossen und sehr schön eingebettet. Auch hier kann ich keine störenden Einprägungen, Spalten oder sonstiges Erkennen. apple wäre nicht apple, wenn diese Jungs und Mädels nicht noch ein Ass im Ärmel hätten. Dieses schicke Display ist eine Neu-Entwicklung. Denn es erkennt unterschiedliche Druckstufen eurer Finger. Das bedeutet, es ermöglicht apple für euch eine völlig neuartige Form der Interaktion mit Apps und dem ios zu entwerfen. Dank dieser neuen Technik – dem #3D Touch – könnt ihr durch ein leichtes Drücken, wie gewohnt, Apps verschieben und löschen, und bei einem intensiveren, festeren Druck auf das Display Interaktionen bei den unterschiedlichen Apps hervorrufen. So ist es möglich, eine Art Kontextmenü (wie rechte Maustaste am Rechner) aufzurufen, umso schneller eine Mail oder Nachricht senden zu können, oder aber auch, um schnell eine Vorschau von Emails oder Nachrichten sich anzeigen zu lassen..

 

Einen Nachteil hat diese neuartige Technik aber, nämlich das dadurch erhöhte Eigengewicht des #iPhone6S Plus. Um Platz für diese Drucksteuerung des Displays zu schaffen brauchen wir einfach größere Ausmaße, und diese erfordern somit nun mal mehr Gewicht. Unter anderem muss die sogenannte Taptic Engine untergebracht werden, die verschieden starke Vibrationsschläge als Feedback bei der Eingabe euch auf die Fingerkuppen gibt. 

 

Ergänzend muss ich anmerken, ist diese #3D-Touch-Geschichte sicherlich eine nette kleine Spielerei und es lassen sich dadurch schneller Dinge erledigen, aber in der Regel vergisst man diese Möglichkeit im Alltagsgebrauch. Hier schlägt die Gewohnheit die neue Funktion, wie ich finde. 

 

Was die Helligkeit und die Farbintensität des Displays angeht, so schwimmt apple mit dem schicken Teilchen hier, wahrlich mit den Konkurrenzgeräten der Oberklasse im gleichen Fahrwasser. Die Kontrastwerte liegen bei 988:1 mit einer Fabtreue von etwas schlechteren Werten im Vergleich zum #iPhone 6 Plus (98,3%) von 97,4%. Somit erreichen wir zwar nicht ganz das AMOLED-Niveau, aber liegen im LCD-Displayfeld locker weit vorne.

 

Kamera

i-Sight-Kamera

apple wäre nicht apple, wenn hier keine Überarbeitung der älteren Technik erfolgen würde. So wurde die isight-kamera überarbeitet und mit einigen systemrelevanten Aufwertungen wieder ins Rennen geschickt. Sie knippst zwar weiterhin nur mit 12 Megapixel, aber kann absolut mit einer Top-Fotoqualität bei Aufnahmen aufwarten.

 

Für ruckelfreie Bilder wirbelt der optische #Bildstabilisator (ISP) kräftig mit und verarbeitet die Aufnahme zum angezeigten Bild und regelt so die Darstellung der Farben, Kontraste, sowie Schärfe. Danke diesem Teilen kommen grandiose Werke zu Stande. Der Weißabgleich ist wahrlich erstaunlich und stellt so manch andere Smartphones in den Schatten. Die slo-mo – Fotovariante hat ebenfalls ein Update erhalten und filmt jetzt mit 240 fps bei 720p

 

Wer es dagegen lieber vollanimiert in Form eines Videos haben möchte kann sich über eine maximale Auflösung von 1920 x 1.080 freuen. Echte 4K-Aufnahme werden mit 30fps erreicht, dabei werden Fotos mit 8 Megapixel gemacht. Bei den Videoaufnahmen könnt ihr euch auf den kontinuierlichen autofokus und den 3fach digitalen #Zoom# voll und ganz verlassen. Die isight-kamera verfügt natürlich noch über eine Gesichtserkennung und Geotagging für Fotos und Videos.

 

 

 

FaceTime HD Kamera

Diese Frontkamera ist zum Zeitpunkt der Auslieferung des #iPhone 6S Plus gleichwertig zusetzen mit dem #Galaxy S7, aber mittlerweile ist das apple Teilchen mit dieser Kamera zurückgefallen. Diese Ausführung liegt gerade mal bei 5 Megapixel. Sicherlich könnt ihr hiermit gute Selfies machen, vor allem mit dem neuen Feature "#Retina Flash", aber top ist was anderes. Die facetime HD Kamera ermöglicht euch gerade mal 720p HD Videoaufnahmen, hat einen Selbstauslöser und natürlich Gesichtserkennung.

 

Power

Leistung

Was die Technik angeht, so kann ich euch mitteilen, dass wir doch ordentlich was unter der Haube haben mit diesem XXL-Smartphone. Wir bekommen hier ein Gerät angeboten, welches mit einem A9-Chip mit 64-Bit Architektur und einem integrierten M9 Motion Coprozessor betrieben wird, und einem eher für die Technikverrückten unter euch, kleinen internen Arbeitsspeicher von sage und schreibe 2 GByte RAM ausgestattet ist. Allerdings, so kann und muss ich jedem Apple-Kritiker sagen, tut dieser kleine RAM-Baustein der Nutzung keinen Abbruch. Hier ist alles genau auf einander abgestimmt, so dass die Hardware mit dem neusten Betriebssystem ios zusammen schnurrt wie ein Kätzchen und sich völlig locker ohne Ruckler oder sonstige Querelen bedienen lässt.

 

Der Haupttakt wird mit 1,85 GHz gegeben und verleit dank seiner festverbauten Flash-Speicher-Chips (16, 64 oder 128 GB) ordentliche Lese und Schreib-Geschwindigkeit. Da können sich die apple Jünger im Gegensatz zu z.B. den #Samsung Galaxy S6 Freunden über einen doppelt so schnellen sequentiellen Lesezugriff freuen.

 

Das hier von mir dargestellte #iPhone 6S Plus ist mit seinem kleineren Bruder, dem 6S die erste Generation, die direkt von Geburt an zwei GB LDPDR4 Arbeitsspeicher-Chips mitbekommen hat. Diese Kombination mit dem neuen A9-Prozessor lassen alles anderen Geräte im Regen stehen. Es ist halt ein Telefon mit atemberaubender Performance, wie ich meine fest halten zu können.

 

Zu den Leistungsdaten zählt allerdings nicht nur der Motor, sondern auch, dass was uns überhaupt ermöglicht mit andere Menschen zu kommunizieren. Und zwar die verbauten Funkstandards. Hier könnte ich euch die neusten Errungenschaften der verkomplizierten Begrifflichkeiten für Funkfrequenzen aufs Butterbrot schmieren, aber ich verzichtet mal gepflegt auf diese Zahlenaufreihung und sage:

 

Jap, es sind die neustes und zu diesem Zeitpunkt schnellsten Mobilfunkchips verbaut worden. Diese unterstützen sämtliche Frequenzbänder für die LTE Geschichte, nutzt die Standard-WLAN (802.11a/b/g/n/ac WLAN mit MIMO) und Bluetooth Protokolle (4.2) und bietet euch den Luxus des #NFC#.

 

Und ein paar Ortungssensoren hat es natürlich auch noch integriert. So könnt ihr, wie fast schon üblich #Assisted GPS und #GLONASS für die einzelnen Apps und Gadgets nutzen, aber auch die ibeacon, die Dinger für die sogenannte Micro-Ortung (ist eine Interessante Geschichte vor allem für Smart Home, schaut euch u. a. linkdesk mal an), sind mit an Bord.

 

Akku-Dauer

Das iphone hält im Schnitt bei einer normalen Nutzung, meiner Meinung nach, fast genauso lange wie jedes andere Smartphones auch, gerade lausige 24 Stunden, vielleicht sogar weniger. Apple hat dem iPhone 6S Plus ein Akku mit 2750 mAh Kapazität spendiert, dieser ist allerdings um 165 mAh kleiner als sein Vorgänger Model. Diese Kapazitätseinsparung wird mit der stromsparenden neuen Version des A9 Prozessor begründet und somit wir die gleiche Leistungsdauer wie beim älteren Bruder gewährleistet. Ob dieses der richtige Weg ist um seien Kunden zufriedenzustellen bleibt erst mal dahin gestellt. Wir müssen uns von Geräten von einer überdurchschnittlichen Nutzungsdauer von mehr als einem Tag nun mal verabschieden. Die Zeiten von zwei Wochen oder mehr bei Handys sind vorbei. Die Angaben der Hersteller sind, wie bei den Abgaswerten unserer geliebten „Diesel-„Fahrzeuge auch, Laborwerte und in der Regel nicht zu erreichen (hoffe auf keine Manipulationen). Es liegt vielmals an uns selber, wieviel Zeit wir den Smartphones geben, bis diese wieder nach Futter schreien.

 

Im Netz gibt es Tipps und Tricks wie Sand am Meer, wie ihr durch bestimmte Tastenkombinationen oder irgendwelche anderen Tools die Kapazitäten von Akkus erhöhen und beeinflussen könnt. Aber liebe Leute, verzichtet darauf. Appelliert an euren Verstand und nutzt das Gerät, wenn es gerade gebraucht werden muss. Überdenkt euer Nutzungsverhalten. Solche Manipulationen tuen wahrlich den Geräten nicht gut. widmet euch lieber den von apple angegebenen Hilfen Apple-Site.

Apple Software

iOS9

Das liebe ios Bezogen auf die Software von apple, kann ich sagen, dass auch dieses System wahrlich in die Jahre gekommen ist. Vor allem am Design fehlt es apple noch an der zündenden Idee, um den nächsten großen Sprung zu machen. Und so sind das Layout bzw. die Darstellungsart der Apps z.B. nicht gerade mehr modern und könnte einen gehörigen Schub nach vorne vertragen. Da ändern auch die teilweise überarbeiteten Icons nichts daran. Selbst die Menüdarstellungen in dieser Blockansicht ist nicht gerade mehr zeitgemäß und benötigt wahrlich ein Update. Aber, zwei Dinge hat dieses System z.B. dem großen Konkurrenzprodukt Android voraus,

 

  • Es ist ein sehr sicheres System, da vor allem Apps von apple freigegeben werden, die mit dem bestehenden System funktionieren und sicher sind. Und
  • Es ist immer gleich auf allen iOS-Geräten (hängt natürlich vom Software-Stand ab).

 

Es ist sehr strukturiert und klar gegliedert, wie ich finde. Ohne langes Suchen gelangt man stets zum gewünschten Punkt bzw. zur gewünschten App. Bei android ist es ja so, dass Google eine Basis-Version den Herstellern zur Verfügung stellt und jeder noch seine Veränderungen vornehmen kann. Dieses führt sehr oft zu Verwirrung bei Wechslern von Smartphones.

 

Das hier von mir getestete #iPhone 6S Plus wurde vom Hersteller aus Kalifornien mit der damals verfügbaren Software-Version #iOS 9 ausgeliefert und hielt so manche Verbesserungen und neue Funktionen im Gegensatz zur Vorversion parat. Im Einzelnen wurden unter anderem nachfolgende Apps mit Verbesserungen und neuen Funktionen, aber auch Fehlerkorrekturen versehen. Eine genaue Auflistung könnt ihr direkt bei Apple euch anschauen (etwas scrollen).

 

  • Notizen: Alphabetische, sowie nach Erstellungs- und Bearbeitungsdatum eingeführte Sortierung
  • Karten: Eine schnelle Navigation nach Hause wird ermöglicht, des Weiteren können Standorte in der näheren Umgebung gesucht, markiert und sogar versendet werden
  • Kamera: Live Photos zwischen ios und #OS X über airdrop und „Nachrichten“ freigeben
  • Mail: Die Suche nach einer bestimmten Mail oder Verfasser wird ermöglicht.
  • health: In der Health-App werden Drittanbieter-Apps für ausgewählte Daten wie Gewicht, Training und Schlaf angezeigt
  • #Apple Music: Songs aus dem Apple Music-Katalog zu Playlists hinzufügen, ohne sie zur Mediathek hinzufügen zu müssen
  • Und und und.

 

Die Kompatibilität der einzelnen Apps unter einander wurde ebenfalls erheblich verbessert und bieten nun die Möglichkeit an, zum Beispiel aus einer geöffneten Anwendung heraus direkt bestimmte Apps zu öffnen. Und so wurde es ermöglicht, z.B. direkt in safari eine entsprechende Seite als Notiz abzuspeichern. 

 

 

 

Night-Shift

Eine für mich ganz besondere Sache war die Einführung von night-shift Mit dieser Funktion ist es möglich, nachts die Farben des Displays herunter zu drehen. Dies bedeutet zum Ende des Farbspektrums hin die Farbe des Displays zu ändern, wodurch euer Biorhythmus und somit euer Schlaf angeblich verbessert werden soll. Also ich muss sagen, da ich eh nicht gerade der Freund von grellem Licht bin, ist dieses eine wunderbare, für meine Augen angenehme, Sache auch im Dunkeln mein iphone optimal zu bedienen. Von mir gibt es hier den Daumen hoch. Selbst am Mac nutze ich diese Funktion nun dauerhaft.

 

Für die Nutzung dieser night-shift werden nach Angabe des Herstellers, die Uhr und Ortungsdienste eurer Smartphones genutzt, um zu bestimmen, wann an eurem Standort genau die Sonne die Biege macht. Erst wenn das Naturphänomen erfolgt ist werden die Farben eures Displays automatisch verändert.

 

Um die ganze Geschichte zu aktivieren bzw. nutzen zu können braucht ihr einfach nur nachfolgende Schritte auszuführen und ihr könnt eure Augen entspannen.

 

  • Schritt 1: Öffnen der Einstellungs-App und anschließend auf „Anzeige & Helligkeit" tippen
  • Schritt 2: Auf Night Shift klicken und den Regler bei „geplant“ aktivieren
  • Schritt 3: Ggfls. Die Zeiten definieren und die Farbtemperatur einstellen"

 

Allerdings kann es mal seien, dass ihr versehentlich die Ortungsdienste für bestimmte Funktionen deaktiviert habt. Um diese wieder von den Fesseln zu befreien einfach folgende Schritte durch gehen

 

  • Schritt 1: Öffnen der Einstellungs-App und anschließend auf „Datenschutz" → „Ortungsdienste" tippen
  • Schritt 2: Scrollet nach unten bis ihr „Systemdienste" seht und tippt darauf.
  • Schritt 3: Aktiviert nun „Zeitzone einstellen"

 

3D-Touch

Ein weiterer großer Schritt in Richtung verbesserte Praktikabilität und Alltags-Tauglichkeit brachte allerdings etwas anderes die Software zum Glühen. Und zwar das neu konzeptionierte 3d-touch-display mit der entsprechenden 3D-Drucktechnik.

 

Die ganze Sache mit 3d touch lässt sich natürlich in den Einstellungen ein- und ausschalten, sowie die Druckempfindlichkeit festlegen.

 

  • Schritt 1: Öffnen der Einstellungs-App und anschließend auf „Allgemein" tippen
  • Schritt 2: Unter den „Bedienungshilfen“ dann auf „3D Touch“ klicken
  • Schritt 3: Den Regler aktivieren und ggfls. die Einstellungen anpassen

 

Von den neuen Möglichkeiten, dank der 3D Touch-Technik zehren vor allem sehr viele Systemanwendungen. So ist der praktische Nutzen vor allem bei den Mails, im Safari-Browser, Karten- und Notiz-App, sowie im Kalender zu finden. Aber auch andere Apps haben mittlerweile davon profitiert und sind nachgezogen.

 

Grundsätzlich lässt sich diese 3D Technik in drei unterschiedliche Interaktionsmöglichkeiten unterteilen.

 

  • Quick Actions
  • Peek und Pop
  • Trackpad

 

1. Quick Actions

Diese Quick Actions sind die bereits erwähnten Kontextmenüs, die durch einen festeren Druck auf ein Icon einer App hervorgerufen werden. In diesem kleinen Menü werden für den Schnellzugriff die häufig gebrauchten Aktionen angeboten. Leider besteht nicht die Möglichkeit diese Menüs individuell einzurichten und zu bestimmen, was ihr am besten braucht. Das wäre vielleicht noch mal eine geniale Geschichte für zukünftige Updates. Allerdings müssen hier natürlich die Hersteller der Apps mitspielen.

 

Über so ein Menü könnt ihr z.B. bei der App Foto direkt über ein Shortcut ein Selfie, ein Video, ein Slo-Mo oder ein Foto aufnehmen. Oder so könnt ihr zum Beispiel durch ein 3D-Touch Geste auf Apples App Music über ein Shortcut den Radiosender Beats 1 zum Brummen bringen. Aber auch die anderen Apps haben es in Sich und ermöglichen u. a. die Erstellung von Nachrichten, Chats, Notizen, Erinnerungen und und und.

Diese neue Funktion wird mittlerweile von fast allen Apps unterstützt. Allerdings muss ich euch mit auf den Weg geben, dass diese Funktion teilweise erst nach einem Neustart der jeweiligen App funktioniert. Wenn eine App mal keine Quick Action anbietet so bekommt ihr das durch eine leichte Vibration signalisiert, also nicht nervös werden wenn et mal brummt.

 

2. Peek und Pop

Peek und Pop ist eine Geschichte die sich auf die Ausführung von Aufgaben innerhalb von Apps konzentriert. Mit dieser Funktion lassen sich so, sehr schnell verschiedenste Handgriffe ohne lästiges Hin- und Her-Geklicke erledigen.

 

Bei Peek und Pop handelt es sich zum Beispiel dann, wenn ihr irgendwelche Links erhaltet. Dann reicht einfach ein fester längerer Druck auf diesen Link und die entsprechende Seite zeigt sich in der Vorschau.  Sehr interessant ist diese Funktion vor allem, wenn euch in einer Nachricht zum Beispiel eine Adresse genannt wird. Dann braucht ihr nur den Finger darauf gedrückt halt, und in der Regel wird dann diese als Vorschau in der Karten-App angezeigt.

 

Oder aber auch bei den Mails ist das eine fantastische Geschichte. Durch nur einen leichten Druck auf ein Element bei einer Mail habt ihr die Möglichkeit euch eine Vorschau der Nachricht anzusehen oder andere Inhalte zu lesen. Und somit auf völlig andere Art und Weise mit eurem Smartphone zu interagieren. Und wenn ihr z.B. bei den Emails, den Finger gedrückt nach oben schiebt, erhaltet ihr in einem kleinen Menü verschieden Funktionen, wie „Antworten“, „Weiterleiten“, „E-Mail bewegen…“. Haltet ihr den Finger weiterhin auf dem Display und drückt dann etwas fester, öffnet sich das Element komplett.

 

Die Vorschau eines Elements bleibt allerdings so lange bestehen, wie ihr den Finger auf dem Display kleben lasst. Dabei ist es aber nicht erforderlich, dass ihr die ganze Zeit darauf rumdrückt, es reicht wenn ihr den Finger locker auf dem Display habt. Nimmt ihr nach der Vorschau den Finger vom Display wird die Vorschau des Elements wieder geschlossen.

 

Aber „Peek und Pop“ hat noch mehr zu bieten. So wurde mit der S Reihe der iPhone 6 auch Live-Photo eingeführt. Diese Funktion in der Foto-App ermöglicht euch 1,5 Sekunden vor und nach dem eigentlichen Foto aufzunehmen. Mit der „Peek und Pop“-Funktion könnt ihr das Aufgenommene in einer Vorschau direkt anzeigen lassen. Hierfür einfach einen festeren Druck auf ein Miniaturbild ausüben und schon geht die Luzi ab, das Foto bewegt sich.

 

Wenn wir schon einmal dabei sind, um die Aktivierung von Live Photo braucht ihr euch nicht kümmern, denn diese Funktion wird automatisch aktiviert. Allerdings müsst ihr immer daran denken, diese beim der Erstellung eines normalen Fotos in der Foto-App auszuschalten (in der Mitte oben  ), denn ihr wollt ja nicht alles in Bewegung bringen, oder? Also dieses finde ich nicht wirklich so toll, aber naja, man gewöhnt sich an alles

 

3. Trackpad

Dank der neuen 3D-Touch-Technik lässt sich die Standard-Tastatur in ein sogenanntes Trackpad verwandeln. Ihr kennt das bestimmt von einem Notebook, damit könnt ihr ja dann ganz normal nen Cursor hin- und herschieben, Markierungen von Texten vornehmen, oder einfach euer Gekritzel korrigieren. Durch einen leichten Fingerdruck auf die Tastaturfläche (egal wo hin) wird diese grau und im Textfeld wird ein etwas dickerer Strick (der Cursor) angezeigt. Nun könnt ihr den positionieren.

                           

 

Siri

Neben diesen grandiosen Dingen der Softwareentwicklung wurden noch einige Verbesserung oben drauf gepackt. So dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Sprachtusnelda Siri mal wieder die Schulbank drücken musste und nen Update erhalten hat. Des Weiteren wurde ihr beigebracht aus dem Stand heraus (wenn ihr „Hey Siri“ sagt) zu reagieren. Allerdings müsst ihr diese Funktion in den Einstellungen entsprechend aktivieren. Ja, das war wirklich zu diesem Zeitpunkt so. Mittlerweile ist diese schon Alltag für uns Schreibfaulen, denn Siri kann fantastische Aufgaben für uns übernehmen.

 

Wenn ich mit diesem Thema jetzt hier anfangen würde, könnte ich noch etliche Seiten schreiben. Denn Siri und die Grundfunktionen des iOS Systems verdienen wahrlich einen Sonderreport. Ich denke, wie ich bereits erwähnt habe, wäre es mal dringen angeraten den „normalen“ iPhone Usern zu zeigen, wieviel Potential in diesen technischen Meisterstücke aus Kalifornien steckt. Naja. mal sehen.

 

Bleiben wir bei Siri und dem iOS 9 des iPhone 6S Plus. Bei unserer kleinen Sprachfreundin wurden ebenfalls noch die Intelligenzschrauben angezogen und kleine Funktionen hinzugefügt. So kann Siri, dank der Integration der allseits bekannten Shazam-App einem Song lauschen und dir direkt sagen, um welches Lied es sich handelt. Allerdings bittet Siri im Anschluss daran, nicht singen zu müssen. Vielleicht ist es auch besser so. Des Weiteren ist es mittlerweile überhaupt kein Problem, denn Siri zickt nur selten, sich die am Wochenende gemachten Fotos direkt anzeigen zu lassen. Fragt hierfür einfach: Welche Fotos habe ich am Wochenende gemacht und ihr werdet verwundert sein, welche Pics ohne euer Wissen entstanden sind.

 

 

 

Und was sonst so in der iOS 9 Welt getan hat, skizziere ich euch auch noch mal kurz.

 

Die App Karte wurde um den Öffentlichen Nahverkehr ergänzt und zeigt euch nun an, wann der nächste Bus fährt. Allerdings, wie soll es anders sein, sind sogar bis heute nur die Verkehrsnetze der großen deutschen Städte integriert. Wann andere Verkehrsbetriebe integriert werden, steht nicht fest.

 

Des Weiteren wurden noch so einige Verbesserungen in den Systemeinstellungen vorgenommen. So könnt ihr ab dieser Version von Apples Betriebssystem für das iPhone und Tablet, unter anderem entscheiden, für welche Apps das mobile Datenvolumen benutzt werden soll und wo ihr drauf verzichten könnt. Denn alles braucht ihr eh nicht, ständig.

 

Ich muss wirklich sagen, Apple entwickelt sich positiv weiter und integriert immer mehr neue Funktionen. Ob alle Funktionen nützlich sind und euch bei den alltäglichen Situationen behilflich sind, soll mal dahingestellt sein. Aber ich denke hier geht es in die richtige Richtung.

 

Allerdings, wie gesagt, würde dem Design des Systems, ich meine hier wirklich nicht die Funktionen, sondern das Layout und Darstellungsart von Apps und Menüs, wahrlich guttun, endlich ein Facelifting von erheblichen Ausmaße zu erhalten

 

Apple Watch Series 2

Kurzum

Daten und Fakten

Wir wollen hier im Vorfeld nur mal kurz die Eckdaten der Apple Watch Series 2 mit dem ersten großen Wurf in Vergleich setzen und die Ausmaße uns näher ansehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Gegenteil zu der Series 1 hat Apple in beiden Größenkategorien noch eine edlere Version herausgebracht und beglückt uns mit einer Keramik-Variante in elegantem weißem Gehäusedesign.

Des Weiteren habt ihr nun die Wahl zwischen insgesamt 4 verschiedenen Editions.

  • Apple Watch
    • Aluminiumgehäuse mit Sportarmband oder Armband aus gewebtem Nylon
    • Edelstahlgehäuse mit Sportarmband, Edelstahlarmband oder Lederarmband
  • Apple Watch Nike+
    • Aluminiumgehäuse mit Nike Sportarmband
  • Apple Watch Hermès
    • Edelstahlgehäuse mit Hermès Armband
  • Apple Watch Editon
    • Keramikgehäuse mit Sportarmband

Was die weiteren Specs angeht so gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu berichten.

Die Uhren haben grundsätzlich einen eingebauten WLAN-Chip, sind natürlich Bluetooth 4.0 fähig, und haben einen internen Arbeitsspeicher von 512 MB. Der zur Verfügung stehende Speicherchip kommt bei beiden Versionen der Uhr auf 8GB. Allerdings muss ich hier erwähnen, dass für den Nutzer dieser nicht in vollem Umfang zur Verfügung steht. Den meisten Platz benötigen leider das Betriebssystem und die entsprechenden Apps. So steht euch für Musik nur 2GB und für Fotos 75MB zur Verfügung. Nicht gerade bombastisch wie ich finde, aber wenn ihr das Cloud-System und die Spiegelung deines iPhones nutzt reicht es völlig aus.

Dank des neuen Dual-Core 2 als Motor laufen die Uhren im Vergleich zur ersten Version wahrlich schneller und bieten euch eine absolut flüssige Bedienung an. Somit sollte der Wechsel und das Bedienen der einzelnen Apps sauber von statten gehen. Allerdings ist eine reibungslose Bedienung nicht nur allein dem neuen Prozessor geschuldet, sondern durch das Update auf watchOS 3 wird auch bei der erste Generation kräftig an der Performance-Schraube gedreht. Ich sage, ja ein geniales Zusammenspiel von Hard- und Software, das bekommt nur ein Hersteller hin aus dessen Feder beides stammt.

Bezüglich des Displays kann ich noch sagen, dass dieses selbst bei extremen Lichtverhältnissen durchaus an die 1000 Nits Leuchtdichte herankommt. Der integrierte Lichtsensor werkelt dabei tadellos und sorgt für ein absolut stromsparendes Ergebnis. Somit steht euch auch im Sommer dem Blick auf die Uhr nichts im Wege. Noch ne Kleinigkeit am Rande. Apple hat das Display mal ordentlich aufgedreht und dafür gesorgt, dass ihr nun mit einem 2x hellerem Licht angestrahlt werdet, als es noch bei der 1. Generation der Fall war.

Die Druckempfindlichkeit des Displays ist ansonsten gleichgeblieben. Allerdings muss ich mal wirklich sagen, dass das Display bzw. die Bewegungen vor allem beim Wechsel eines Ziffernblatts nicht immer tadellos funktionieren. Da wischte ich teilweise vergebens und musste quasi schon fast festdrücken damit ein Wechsel stattfand, oder ich musste ein paar Mal die gleiche Wischbewegung ausführen. Ich kann nicht sagen, ob es nur an meinem Testgerät lag oder allgemeines Problem ist. Finde ich nicht gerade prickelnd.

 

Design & Eindruck

Inhalt

Als das Paket von O2 kam, war ich etwas sehr verdutzt, muss ich gestehen, also nicht das ich ein Paket bekam, ne, sondern über die Ausmaße. Es war in einem länglichen Karton, und da dachte, öhm, Stop, das iPhone kenne ich in einer kleinen Schachtel und die Uhr, hm, müsste doch eigentlich auch etwas kleiner gefasst sein.

 

Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Watch kommt tatsächlich in voller ausgebreiteter Form bei euch an, und zwar in einer länglichen Kartonage. Echt krass, dachte ich mir. Aber ok. Vom Design der Verpackung her orientiert sich Apple ganz an seinen Smartphones und hält die Schachtel in einem schlichten eleganten Weiß. Allerdings ist keine Abbildung oben drauf, sondern das Apple Logo mit dem Schriftzug Watch. Schon alles schick wie ich finde.

 

 

 

Im Inneren der Box werdet ihr erst mal mit einem kleinen Karton mit Fach begrüßt, so eine Art Einstecker, denn in diesem befinden sich die Garantiebestimmung, eine Kurzbeschreibung und man lese und staune ein weiteres Armband, allerdings nur eine Hälfte (nämlich die mit den Löchern). Denn im Vergleich mit dem bereits an der Uhr befestigten Teil ist dieses bedeutend kürzer und ihr könnt dieses locker flockig gegen einander austauschen, wenn der Bedarf da ist.

 

Darunter folgt dann die Uhr in ihrem eleganten Design, aber die wollen wir gleich noch weiter in Augenschein nehmen. Durch Laschen könnt ihr, nach dem die Uhr dann ihren Platz geräumt hat, das Zubehör befreien. Hier spendiert Apple ein USB-Netzstecker und ein für mich echt schickes magnetisches Ladedock für die Uhr. Vorbei mit irgendwo nen Lightning-Kabel reinstecken oder so, nee, zum Laden legt ihr euren neuen Freund einfach auf den Magneten und schon pumpt sich das Dingen mit Strom auf. Also haben hier die kalifornischen Sunnyboys and girls mal krass in die Kiste gegriffen und ne schicke drahtlose Energieübertragung, also Induktionsladung, spendiert. Genial, wie ich finde, allerdings ist dieses nichts Neues, denn dieses Dock war auch bereits mit der ersten Generation der Watch ausgeliefert worden. Ansonsten ist die Verpackung nicht weiter spektakulär.

 

Form

So nun widmen wir uns dem Eigentlichen zu. Der Apple Watch und betrachten diese mal genauer.

Beim ersten Mal in die Hand nehmen, dachte ich, oh mein Gott, ich habe vergessen meine Muskeln zu trainieren, also dat is mal nen Klopper. Und so etwas trägt man am Handgelenk. Ich war einfach überwältigt von dem mega Gewicht und dachte mir, also lange kannst du die Uhr nicht mit dir am Handgelenk rumschleppen. Und dann noch diese Ausmaße. Die Watch hat wirklich einen echt heftigen Body wie ich finde und wirkt im ersten Moment überhaupt nicht elegant und stilvoll, eher wie klotzig.

 

Aber nach dem ich sie mir mal geschwind umgeschnallt hatte, geschwind ist gut. Hier musst du schon echt vorsichtig sein, denn durch das erhöhte Eigengewicht ist sie mal schnell beim Umwickeln aus der Hand gefallen, war ich echt beeindruckt. Das Gewicht verlor sich sehr schnell und es wirkte absolut nicht mehr klobig. Durch das Standard-Sportarmband war sie sehr schnell fixiert. 

Was die Form angeht, so muss ich sagen, bin ich bis heute nicht wirklich von dieser viereckigen Art der Uhr überzeugt. Ich verbinde eine Uhr eher mit einem runden Gehäuse, und da bringen mich auch die unterschiedlichsten Ziffernblätter, wie Chronometer oder so nicht in Verzückung und versetzen mich in Euphorie.Was das Design angeht so gefallen mir einige andere Hersteller wie Motorola, Fossil, Nokia deutlich besser. Diese kommen eher einer klassischen Uhr nahe.

Bei dieser Uhr hast du irgendwie immer das Gefühl, und das bis heute, du hast etwas anderes als eine Uhr am Handgelenk. Es fühlt sich eher an wie ein Fremdkörper. Nur sehr schwer gewöhne ich mich an diese Uhr. Je länger ich diese aber trage, umso besser wird diese Gefühl und ich muss jetzt sagen, jetzt will ich sie nicht mehr missen (schade Testgerät).

 

Die Vorstellung von Uhren ist ja Gottseidank immer individuell so kann jeder von euch selber entscheiden, ob er eine eckige Uhr mit "runden" Zifferblätter haben möchte oder nicht.

 

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung dieser Uhr hat Apple wieder grandiose Leistung vollbracht. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Alles ist völlig sauber und absolut kantenfrei einpasst. Wie bei den Smartphones habt ihr den Eindruck, die Uhr ist aus einem Guss gefertigt.

Die „Dock“-Taste und die Krone sind absolut frei von jeglichen Wackeln und Zittern. Bei der Krone habt ihr überhaupt nicht das Gefühl, die wäre schlicht weg nur draufgesteckt. Sie ist in das Gehäuse quasi eingelassen und ist kein störendes Drehrädchen zum Zeiteinstellen.

Selbst der Druckmechanismus der Krone, und der Taste sind klasse und haben eine richtig schöne Druckempfindlichkeit. Die Bedienung der Software und der Apps über diese beiden Teilchen ist grandios.

Die Tasten für die „Entriegelung“, den Wechsel der Armbänder auf der Rückseite der Uhr sind dagegen sehr winzig und ich finde nicht gut einzudrücken (teilweise nur mit Fingernagel). Diese sollten eher leicht erhaben sein um mit dem Fingerballen besser gedrückt zu werden. Die Fassung für die Armbänder greift sofort zu und lässt das Armband kaum mehr los. Also echt top.

 

 

Allerdings muss ich sagen, ist ein Wechsel der Bänder eher nur im ausgeschalteten Zustand zu empfehlen. Denn durch die umgedrehte Uhr und dem Drücken auf die Schnapper, kann es sehr schnell passieren, dass unbeabsichtigt auf der Vorderseite auf das Display gedrückt wir und somit ungewollte Aktionen ausgelöst werden.

 

Die Augen des Herzfrequenzmessers und was da noch so alles verbaut ist, sind in einer minimalen Erhöhung auf der Rückseite randlos eingefasst und stören überhaupt nicht auf der Haut bzw. beim Tragen. Ihr spürt nichts davon, dass ihr untersucht werdet. Echt klasse.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Krone sind zwei kleine Löcher  und zwei mini Schlitze angebracht. Diese stehen für das Micro und den Lautsprecher. Wie empfindlich die auf Staub und so reagieren kann ich im Moment nicht sagen, aber ich denke es hält sich in Grenzen.

Kommen wir nun zum Armband. Das in meinem Testpaket beigefügte Sportarmband ist wirklich von sehr guter Qualität und lässt sich sehr angenehm tragen. Der Pinöpel für die Lasche zum fixieren des Armbands drückt sich hervorragen durch und hält echt bombensicher. Im ersten Anlauf hatte ich schon befürchtet, dass dieses nicht gerade fest sitzt und sehr schnell lösen wird, aber so nach dem fast 40 Tagen tragen, muss ich sagen, dass das Armand keine Anstalten macht flöten zu gehen.

Interessant ist, dass für den tollen Halt, die eine Seite unter die andere Seite geschoben wird. Hier hatte ich schon gedacht, diese Art würde eher negativen Druck auf der Haut ausüben, aber nö. Alles jut, soweit. Selbst beim Sport verspüre ich keinerlei unangenehme Druckstellen. Auch bei erhöhtem Schweiß auf der Haut, wirkt das Tragen der Uhr nicht belastend. Was ich allerdings festgestellt habe, dass die Uhr beim eher festeren Tragen (also nicht zu fest, eher normal) leichte Druckspuren auf der Haut hinterlässt. Lockere ich sie ein wenig, bzw. wähle ich ein Loch weniger zum Fixieren, schlackert die Uhr eher schon etwas durch die Gegend. Naja also ganz so toll ist es irgendwie nicht. Aber wer weiß wie sich andere Armbänder schlagen lassen.

Bei den Armbändern habt ihr ja freie Auswahl, und könnt euren Geschmäckern freien Lauf lassen. Apple bietet zahlreiche Armbänder in den unterschiedlichsten Materialien an. Allerdings sind die ja nicht gerade ein Schnapper. Hier sollte der Hersteller endlich mit den Preisen runtergehen, die sind absolut nicht angebracht. Die Teilchen gibt es von 59,00€ bis unschlagbare, ne unfassbare 609€. Ey man, dat is ein Armand, echt unglaublich. Also da würde ich glatt, und dieses Mal ist es wirklich eine Ausnahme, eher auf alternative Armbänder anderer Hersteller zurückgreifen. Aber entscheidet selber.

 

Technik

Akku

Schauen wir uns mal die Lebenszeit eures neuen Begleiters an. Es gibt viele Testberichte die alle unterschiedliche Aussagen über die Kapazität des Akkus machen. Grundsätzlich ist natürlich zu sagen, dass die Laufzeit sich von dem täglichen Nutzen eurer Uhr abhängt. Bei eurer normalen Nutzung der Apple Watch als stinknormale Uhr werdet ihr locker die zwei Tage vollends erreichen können.

 

Wenn ihr allerdings die Uhr regelmäßig für sportliche Aktivitäten, die „kurz-Kommunikation“ oder vielleicht sogar für das Abspielen von Musik nutzt, werdet ihr wohl oder übel gezwungen sein, am Abend die Uhr direkt an die Ladestation zu knallen. Wenn wir mal bei dieser Situation bleiben werdet ihr auch keine Möglichkeiten haben eure Watch für die Analyse eures Schlafrhythmus in Anspruch nehmen zu können, denn sie liegt ja auf dem Dock. Und wenn ihr morgens dann aus den Federn springt, werdet ihr sie gleich wieder ums Handgelenk schmeißen. Also hier müsst ihr euch dann entscheiden, was wichtiger für euch ist.

 

Aber ich muss wirklich sagen, ich bin echt positiv überrascht. Da die Uhr für mich ja ein völliges neues Gadget ist, habe ich natürlich erheblich mit dieser experimentiert. Dieses schloss im Prinzip ein, dass ich ständig irgendwelche Einstellungsänderungen vorgenommen oder Apps permanent geöffnet habe, die sportlichen Aktivitäten wurde natürlich auch durchgeführt, und vieles mehr. Aber die Uhr hielt.

 

Die Uhr hielt verdammt lange muss ich sagen. Trotz dieser erheblichen Belastungen, vor allem zu Beginn des Testes, hatte ich durchschnittlich abends vorm Schlafen noch fast 40-50% der Akkulaufzeit auf der Uhr. Und dieses Ergebnis hat mich wirklich überzeugt, muss ich gestehen.

 

Also was ist die Quintessenz aus der ganzen Geschichte: ihr solltet euch bei der Nutzung versuchen einzuschränken und versuchen so viel Lebenszeit heraus zu kitzeln, wie es geht. Wenn ihr noch mehr herausholen wollt, so könnt ihr euch an einfache Dinge halten und versuchen, den Stromverbrauch entsprechend zu reduzieren. Hier könnt ihr mal einen Blick auf einen Bericht von curved.de schmeißen. Allein die Veränderung bzw. die Wahl des richtigen Ziffernblattes kann erhebliche Verbesserungen erzielen.

 

Sensoren

So jetzt etwas mehr zur Verbauten Technik, bzw. zu den Sensoren.

1. GPS-Sensor

Die sogenannte „fortschrittlichste Apple Watch“ (lt. Apple) ist mit dem lang ersehnten integrierten GPS Sender ausgestattet. Somit wird es euch ermöglicht Entfernungen, Geschwindigkeiten und Schritte aufzuzeichnen und über die jeweilige App (z.B. bei den Aktivitäten) darzustellen. Dat bedeutet, für diese Aufgaben seid ihr von nun an völlig losgelöst vom iPhone und könnt das Gerät entsprechend zu Hause lassen. Zahlreiche Apps für die sportliche Betätigung können diesen Sensor direkt nutzen, so springen z.B. die Apps von Runtastic auf diese Geschichte richtig gut an.

Jetzt braucht ihr keine Panik mehr zu haben, wenn ihr zu Hause eurer Smartphone verbummelt und nicht gleich zur Hand habt, wenn der Sportgeist zum Ausdauertraining nach Draußen schreit. Ihr könnt auch ohne das Telefon mit zunehmen eurem Sport nachgehen und habt die Hände freie. Falls Ihr dennoch das Gerät mal mitschleppen wollt, beachtet bitte, dass wenn die Apple Watch das iPhone findet und sich verbindet, diese auf das GPS des Telefons zurückgreift und somit teilweise Strecken anders aufgezeichnet werden können. So ist es bei manchen Usern wohl schon vorgekommen, dass die Strecken plötzlich unterschiedliche Längen hatten, obwohl jedes Mal die gleiche Distanz gelaufen wurde. Hm. Also bitte seid nicht zu pingelig mit den Ergebnissen.

2. Herzfrequenzsensor

Solch eine smarte Uhr wäre nicht nur ein schöner Begleiter des Sports, wenn er nicht auch die Herzfrequenz für euch ermitteln oder euch zum richtigen Atmen animieren würde. Wenn ihr zum Beispiel die Workout-App startet wird die kontinuierliche Aufnahme des Taktes eurer Pumpe während des gesamten Trainings aufgezeichnet. Aber ihr könnt auch jederzeit manuell eine Messung über die eigene App beginnen, hierfür die App auf der Uhr aufrufen und einfach die Messung direkt am Handgelenk starten.

Aber auch während der Ruhephase werdet ihr stets mit eurer Watch überwacht und so wird in der Zeit, in der ihr euch nicht mit de Pöppes bewegt, den gesamten Tag hinweg die Herzfrequenz im Hintergrund protokolliert. Die Ergebnisse könnt ihr dann in der Health-App auf dem iPhone einsehen. Seid nicht überrascht auch eure Wutausbrüche werden akribisch notiert (grins).

Für eine reibungslose Messung ist allerdings erforderlich, dass der Sitz der Uhr am Handgelenk optimal ist. Denn nur vom Gebaumel an der Hand kommt nicht der Puls angerannt. Das will sagen, Eure Apple Watch sollte schön um euer Handgelenk festgezurrt sein und nicht durch die Gegend wackeln, aber auch nicht zu fest, dass sie sich sonst in eure weiche Haut einprägt.

Wenn ihr genau wissen wollt wie die Sache mit der Messung der Herzfrequenz genau funzt, könnt ihr bei Apple direkt reinschauen und euch beleuchten lassen. Ist wirklich sehr interessant, das Ganze. Vor allem was ein schickes Tattoo auf der Haut anrichten kann, also bezogen auf die Pulsmessung. Echt lehrreich.

Ich hatte hier im Text auch das Atmen angesprochen. Ja, auch dafür gibt es eine App. Dieses smarte Etwas soll euch dazu animieren, mehr einen Fokus auf Körper und Geist zu legen, um somit die Sinne zu schärfen und den Körper zu entspannen. Über die Apple eigene App Atmen werdet ihr zu vorher festgelegten Zeiten dazu aufgefordert, euch für eine bestimmte Minutenanzahl nicht zu bewegen und mal ein paar ordentliche Luftschnapper vorzunehmen. Probiert es aus, ist wirklich sehr interessant und doch sehr wohltuend, wie ich finde. Also nicht gleich nen dicken Hacken dran machen und ab zur nächsten App, auch mal testen und sich drauf einlassen. Immer unter dem Motto: alles nur für die Gesundheit

3. Beschleunigungssensor

Als Beiwerk bei der Erklärung der Sensoren für die Herzfrequenz wird öfters mal ein weiterer Sensor genannt, und zwar der Beschleunigungssensor. Mit diesem können bei bestimmten Tätigkeiten und körperlichen Aktivitäten unter anderem der Kalorienverbrauch, die zurückgelegten Entfernungsmeter oder z.B. beim Schwimmen im Pool die abgeschlossenen Bahnen berechnet werden. Aber auch bei anderen sportlichen Belastungen, wie Laufen auf dem Laufband etc. werden Messungen über diesen Sensor vorgenommen. Also so ganz uninteressant und unwichtig ist dieses Dingen nicht, ich finde er ist mit das Wichtigste.

Im Grunde werden bei allen Aktivitäten die unterschiedlichsten Sensoren einzeln oder in Kombination verwendet um euch die entsprechenden Ergebnisse aufs Butterbrot zu schmieren und euch dazu zu animieren, noch weiter Gas zu geben und eure Gesundheit auf Vordermann zu bringen.

 

Sonstiges

 

1. Wasserdichtigkeit

 

Deine Watch ist auch beim Schwimmen und Tauchen ein guter Begleiter. Vorbei mit den Zeiten in denen ihr eure Uhren abgelegt und erst dann den Sprung ins kalte Nass riskiert habt. Apple spendiert uns hier eine schöne Wasserdichtigkeit bis zu 50m und somit sollte für jeden die ausreichende Tiefe auch mit der Uhr erreichbar sein, aber beachtet bitte die maximale Drucktiefe. Genial wäre natürlich noch, wenn Apple ganz tief in die Trickkiste greifen würde und einige Merkmale von Taucheruhren einbinden würde. Allerdings, vermute ich, würde der Preis ohne Ende in die Höhe schnellen, also hier am besten eine separate Uhr produzieren. Naja bleibt wohl eher ein Hirngespinst.

 

Was aber noch eine riesen Tat von Apple war, ist, dass sie extra für diese wasserdichte Uhr einen neuen Lautsprecher aus dem Boden gestampft haben. Denn, so beschreibt Apple das, braucht ein Lautsprecher grundsätzlich Luft um Klang zu erzeugen, aber da der Lautsprecher sich nicht versiegeln kann und somit Probleme im Wasser haben würde, kam die Idee, diesen entsprechend neu zu konzipieren. Er lässt Wasser herein und nutzt dann Schallschwingungen, um diese dann wieder herauszudrücken. Somit habt ihr auch immer im kühlen Nass nen Ton von der Hand. Wat sagt ihr jetzt? Genial oder?

 

Leider habe ich es nicht geschafft entsprechende Workouts im Wasser durchzuführen, aber seit selber aktiv und taucht ab, bzw. nutzt die Wasserdichtigkeit für die sie gedacht ist und schwimmt ein wenig im offenen Wasser, oder im Pool oder von mir aus auch in der Badewanne. Der eigentliche Sinn liegt bei diesem Schutzstand der Wasserdichtigkeit, aber vor allem in  den alltäglichen Reinigungsritualen oder Wassersportübungen und nicht unbedingt beim dichthalten bei irgendwelchen Tauchvorgängen.

 

Übrigens die App Training hat da sogar zwei Sportmodis für die offene See und das heimische Becken parat, über die ihr dann entsprechend eure Strecken genau tracken könnt. Einfach mal testen, aber ihr solltet wohl Geduld mitbringen, denn das Tracken passt sich eurem Schwimmstil an und je öfter ihr die Watch im Wasser nutzt, umso genauer werden nachher die Ergebnisse.

 

 

Was noch zu erwähnen ist, dass bei einem Workout für das kühle Nass, das Display automatisch gesperrt wird. Diese Funktion soll dazu dienen, dass Wassertropfen, oh ja sie sind wirklich sehr schwer, nicht versehentlich andere Apps auf der Uhr ungewollt öffnen. Nach Rückmeldung von anderen Testern, ergab sich, dass ihr am besten zum Beenden eines Workout dieses eher am Beckenrand vornehmt, um entsprechende Fehlbedienungen zu vermeiden, denn dafür müsst ihr wohl die Krone ein paar Mal drehen. Wenn die Uhr die Unterbrechung bzw. den Stopp geschnackelt hat, gibt die Uhr euch das mehrfach durch einen Ton zu erkennen.

Diese automatische Schutzfunktion könnt ihr auch manuell, zum Beispiel wenn ihr  mal wieder unter die Dusche springt, auslösen. Hierfür gibt, es wie beim iPhone auch, ein sogenanntes ControlCenter, welches ihr bei Anzeige der Uhrzeit auf dem Display von unten nach oben wischt. Um entsprechend diese Funktion dann einzuschalten, einfach auf das rechts unten in der Ecke angebrachte Tropfen-Symbol klicken und angenehm das Wasser fließen lassen.

Hinweise  und Tipps zur Wasserdichtigkeit von  © curved.de

 

Apple Software

Allgemeines

Wir reden hier von einem Produkt von Apple, aus dessen Bauch nicht nur die Hardware, die Apple Watch 2 stammt, nein wir reden hier auch von der vom Hersteller eigens gestrickten Software, dem watchOS 3, welches direkt von Werk aus mit ausgeliefert wird.

Ich war bis lang immer sehr skeptisch ob überhaupt ein völlig reibungsloser Umgang mit einer Software die Uhr am Handgelenk funktionieren würde. Das Display ist nun mal sehr klein, und hier alle Möglichkeiten unterzubringen, die eine Bezeichnung „smart“ im Gegensatz zu einer normalen Uhr rechtfertigen kann, kaum vorstellbar. Den Aufruf einzelner Funktionen über die absolut kleine Miniaturdarstellung der Icons der einzelnen Apps stellte ich mir wirklich sehr schwierig und vor allem chaotisch vor. Chaotisch in dem Sinne, dass ständig irgendeine Anwendung auf dem super kleinen Display gesucht werden muss und ewig braucht um diese dann nutzen zu können. Manche Apps benötigen auf den zahlreichen Smartphones schon eine gewisse Zeit, um verwendet werden zu können, diese Problematik hatte ich auch bei dieser Uhr vermutet.

Aber liebe Leutz, all meine Befürchtungen waren völlig unbegründet. Ehrlich. Ich bin mega überrascht, wie einfach die Handhabung mit der Uhr und den einzelnen Applikationen ist. Sicherlich ist die Darstellung der Icons auf dem Display gewöhnungsbedürftig, und wenn man alle zur Verfügung stehenden Apps einbindet, durchaus chaotisch, aber auch hier gilt die Regel der Selbstdisziplin. Wer sich nur auf die wesentlichen Bereiche konzentriert und nicht gleich das Fass zum Überlaufen bringt, der hat wirklich Spaß mit dieser Uhr.

Der Nutzen ist echt gigantisch, bzw. die Möglichkeiten sind echt beeindruckend. Im Laufe des normalen Tragens deiner Apple Watch wirst du automatisch vergessen welche Möglichkeiten die Uhr dir bietet und dich fast ausschließlich auf die normalen Dinge konzentrieren. Der Aufruf von verschiedensten Apps wird eher nebensächlich, ihr werdet euch auf eine Handvoll ok, zwei Händevoll an Programme konzentrieren und die anderen eher ignorieren. Das ist nun mal der Lauf der Dinge, und seien wir mal ehrlich, brauchen wir so viele Dinge überhaupt? Anscheinend nicht, denn der Alltag zeigt euch genau, was unbedingt erforderlich ist und was nicht. Wenn ihr euch aber bei diesen auserkorenen Apps auf die Nutzung konzentriert, habt ihr schon gewonnen und ein Stück mehr „Lebensqualität“ (ich weiß etwas übertrieben) erreicht.

watchOS3

Technik

In den Einstellung der Uhr in der App Watch könnt ihr euer eigenes OS vom Layout her zusammenstellen, so wie ihr es gerne haben möchtet. Um im Anschluss in diesem App-Layout nachher navigieren zu können, sind die beiden folgenden Techniken von entscheidender Bedeutung.

1. Dock“

Grundsätzlich ist es so, dass ihr über den kleinen Druckschalter rechts an der Seite (direkt neben der Krone) durch ein einmaliges Drücken eine kleine Übersicht, wie beim iPhone durch einen Doppelklick der Home-Taste, erhaltet, welche Apps gerade geöffnet sind. Somit wird auch auf der Apple Watch ein gewisses Maß an Multitasking ermöglicht. So braucht ihr auf jeden Fall nicht ständig über die Krone zurück zum App-Layout. Was ebenfalls über diese Übersicht dann möglich ist, ist das Schließen von im Dock abgelegten Apps, sowie das Hinzufügen von geöffneten Programmen ins Dock. Allerdings das Beenden von geöffneten Apps, so habe ich die Erfahrung gemacht, ist nicht möglich. Ich drücke und wische aber nö, die Apps lassen sich nicht schließen. Warum Apple dieses nicht ermöglicht ist mir echt nicht klar.

Des Weiteren werden in dieser Übersicht euch Apps angezeigt die permanent im sogenannten „Dock“ untergebracht sind. Das sollten nur drei bis vier Apps sein, die ihr selber auf der Uhr oder über die App auf dem iPhone definieren könnt. Diese Darstellungsart fungiert dann quasi als Favoritenliste eurer Apps. Ist im Grunde nach eine sehr schöne Geschichte, gerät aber auch sehr schnell in Vergessenheit muss ich sagen.

2. Digital Crown

Die Krone ist wohl das bekannteste und wichtigste Teilchen an der Apple Watch, natürlich neben den Sensoren. So zu sagen, das Kronjuwel. Ganz so neu ist so ein kleines Drehrad nicht unbedingt, wir wollen uns alle daran erinnern, dass dieses Dingen an den meisten unserer Uhren aus unserer Kind- und Jugendzeit ebenfalls dran getackert war. Da haben wir es aber fast ausschließlich für den Zweck verwendet die Uhrzeit manuell einzustellen. Aber die Krone ist bei der Apple Watch Goldwert. Mit ihr könnt ihr u. a. die einzelnen Apps aus der Versenkung eures App-Layouts hervorheben und öffnen, in den einzelnen Apps herumscrollen, Elemente auswählen, Time Travel für zukünftige Termine einsehen, oder aber auch den Ruhemodus der Apple Watch beenden.

Aber die Krone ist natürlich nicht nur zum Drehen da, sondern ihr nutzt sie um entsprechend bestimmte Aktionen ausführen bzw. eure Auswahl in den einzelnen Apps zu bestätigen. So schön und sinnvoll diese Bedienungsart auch ist haben sich wohl einige User im Netz mehr oder weniger immer mehr über Probleme mit diesem kleinen Schnuckel beschwert. So soll das Drehrad zum Beispiel bei längerer nutzungsfreien Zeit nur noch mit Widerstand drehen lassen. Dieses liegt wohl nach Apple-Support Info an der Staub- und Schmutzempfindlichkeit der Krone.  Also ich muss sagen, im Verlaufe des 40-tägigen Test meiner Apple Watch kann ich diese Erfahrung bei weitem nicht teilen. Das Dingen funzt wie beim ersten Mal.

Dieses Problem ist wohl nur eines von vielen im Netz die mit der Digital Crown existieren. vieles mag vielleicht richtig sein und manches meiner Meinung nach übertrieben, aber wie bei dem beschriebenen Problem, konnte ich keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Funktion  bei meiner Testuhr feststellen. Ich bin absolut zufrieden.

Eine wunderbare Sache bei der Krone finde ich noch, dass ihr zum Beispiel wenn ihr mal mit der holden Meid im Kino gemütlich nen Film anseht und ihr Wissen wollt wie lange ihr noch aushalten müsst, nur langsam an dem Rad nach oben drehen braucht, um dann schrittweise die Helligkeit des Bildschirms, und somit der Uhr, zu verändern. Also das finde ich wirklich eine klasse Geschichte.

Ansonsten kann ich sagen, wer weiteres über die Digital Crown erfahren möchte googled oder geht mal auf die Support-Site von Apple.

Einige der interessante Apps stelle ich euch im gesamten Testbericht genauer vor und hoffe euch damit einen größeren Einblick geben zu können, was ihr alles mit der Watch anstellt. Ansonsten war es jetzt erst mal alles von mir. Und so...

Danke

Tja was soll ich großartig schreiben. Beide Geräte, das iPhone 6S Plus und die Apple Watch Series 2, sind grandios. Wer sich dafür entscheidet und die Wahl trifft, erhält wirklich wunderbare Technik und Know-how.

Die technische Ausstattung, hier jetzt beim iPhone, ist zwar den anderer Geräte in einigen Punkten unterlegen, macht dieses aber in den entsprechenden Leistungstests der unterschiedlichsten Zeitschriften, durch das Zusammenspiel mit dem iOS 9 ausreichend weg. Hier obliegt die Cleverness von Apple sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht getreu dem Motto: viel hilft viel; ihre Geräte aufzuplustern. Ich bin wahrlich von diesem Smartphone überzeugt und kann nur sagen, ich werde wieder dabei sein, wenn das neue Flaggschiff den Hafen von Cupertino verlässt.

Was die Uhr angeht, so bin ich überzeugt, dass sich hier noch sehr viel tun wird, und wir bestimmt schon mit der nächsten Generation im Herbst überrascht werden, was alles mit solchen Geräten möglich ist. Diese Uhr ist wie die Brüder der Smartphone, Tablet und Computer-Kategorie auch, ein Wunderwerk der Technik und 'Ingenieurskunst'. Glanzvoll werden die unterschiedlichsten Komponenten zusammen gepackt, mit der abgestimmten Software kombiniert und in den Händen hältst du ein rundum gelungenes zukunftweisendes Produkt.

Ich kann nur sagen, ich bin durchweg überzeugt von der Apple Watch und freue mich schon riesig darauf die neuste Generation (verkauf vermutlich im Frühjahr 2018) erwerben und diese mit meinen sportlichen Aktivitäten verbinden zu können.  

Was Apple selber angeht, so kann man Feind sein oder auch Freund sein. Sicherlich obwiegt bei mir die Begeisterung für diesen Apfel, und ich muss sagen, und ich bin ständig damit konfrontiert, habe ich selten solche Top-Geräte gesehen. Entscheidet selber ob diese etwas für euch sind oder nicht. Diese „Last“ müsst ihr selber tragen

Fazit

Aber jetzt sind wir auch schon nach etlichen Seiten am Ende mit unserer Vorstellung des iPhones 6S Plus und der Apple Watch Series 2, was mich dazu veranlasst mich bei euch für die Geduld und die Aufmerksamkeit zu bedanken. Für den einen oder anderen Bereich wäre es vielleicht angebracht zukünftig Sonderberichte irgendwie zu erstellen um z.B. die Funktionen des alltäglichen Umgangs mit dem iPhone oder aber auch mit der #Watch näher zu bringen. Zahlreiche Kniffe, Tricks und Erklärungen im Umgang mit den diversen Apps können zu erheblichen Vereinfachungen und mehr Freude führen.

Grundsätzlich kann ich nur sagen, nutzt die Technik, wenn ihr sie schon habt und setzt sie gezielt ein. Für Belangloses oder aber auch nur um diese als Prestigeobjekte durch die Gegend zu tragen, diese einfach zu teuer. Versucht einfach mal euer Glück, Mut zur Lücke, seid bereit euch auf Veränderungen einzulassen.

Manchmal ist es hilfreich und erforderlich um etwas im Leben weiter voranzutreiben, die persönlichen Verhaltensweisen zu überdenken, neue Strukturen und Abläufe zu schaffen. Das Leben besteht aus ständigem lernen, denn Stillstand ist unser Untergang, wie man so schön sagt.

Mit diesen Worten verabschiede ich mich und sagen noch mal ganz großen Dank an O2 für die Möglichkeit hier diesen Bericht zu verfassen und Danke an Euch, für Euer Interesse.

Euer Jan

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